
Parteienrecht
Beschreibung
Politische Parteien spielen eine zentrale Rolle im demokratischen Prozess. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Wirkens betreffen nicht nur Fragen der Organisation und Finanzierung, sondern auch die konkrete Teilhabe am politischen Wettbewerb. Die Kenntnis der rechtlichen Grundlagen ist Voraussetzung demokratischen Handelns.
Der Handkommentar „Parteienrecht“ vereint die Kommentierung des Parteiengesetzes (ParteienG), der Vorschriften zur Kandidatenaufstellung und Wahlteilnahme aus dem Bundeswahlgesetz (BWahlG) sowie die Kommentierung des Gesetzes zur Finanzierung der politischen Stiftungen (StiftFinG) in einem Band.
Schwerpunkte:
- Wahlrechtliche Anforderungen an die Aufstellung von Kandidat:innen
- Verfassungsrechtlich garantierte Freiheit und Chancengleichheit politischer Parteien
- Vorgaben für die innere Ordnung der Parteien
- Befugnisse der Organe der Parteien und Rechte ihrer Mitglieder
- Staatliche Parteienfinanzierung
- Grenzen von Parteispenden, Rechenschaftsberichte, staatliche Rückforderungen
- Parteiverbot
- Kandidatenaufstellung durch Parteien
- Finanzierungsmöglichkeiten und -grenzen im Rahmen des StiftFinG
Hochaktuell und praxisrelevant
Die 2. Auflage berücksichtigt sämtliche Änderungen der kommentierten Gesetze bis Sommer 2025, darunter insbesondere die Neuregelungen zur Transparenz und Kontrolle der Parteien- und Stiftungsfinanzierung.
Rezensionen / Stimmen
Stimmen zur Vorauflage
»Im Ergebnis kann die Anschaffung des "Lenski" Rechtsanwälten, Beratern in öffentlichen Stellen sowie Parlamentariern und sonstigen Betroffenen besonders empfohlen werden.«
Florian Albrecht, ZVR 1/13
»...der durch die solide Bearbeitung der Einzelprobleme den Weg zu einer solchen Dogmatik zu ebnen hilft. Daß dies in einem sachlichen und flüssig zu lesenden Stil geschieht, sei als weiterer Vorzug des Werkes erwähnt.«
Dr. Sebastian Roßner, MIP 2012
»Der Kommentar von Lenski erlangt seine Daseinsberechtigung nicht nur aus der Einbeziehung des Rechts der Kandidatenaufstellung, sondern auch durch seinen besonderen Praxisbezug und die damit verbundene übersichtliche und klare Darstellung des Parteiengesetzes.«
Christian Winterhoff, AöR 2/12

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Person
Seit dem Wintersemester 2018/19 Inhaberin des Lehrstuhls Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und Co-Direktorin des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF).