Herzland

 
 
Rowohlt Berlin (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. März 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 512 Seiten
978-3-7371-0079-3 (ISBN)
 
Arizona, um 1890. Ein neuer Morgen eines zu heißen Sommers bricht an fu¿r Nora Lark. Ihre Farm ist bedroht von Du¿rre und mächtigen Viehzu¿chtern, neuerdings auch, so glaubt ihr kleiner Sohn Toby, von einem monströsen Tier, das draußen umherstreift. Seit Tagen ist Noras Mann verschwunden, nachts sind die beiden älteren Söhne im Streit davongeritten, und irgendwer ist ins Brunnenhaus eingebrochen. Doch Nora stehen noch ganz andere Pru¿fungen bevor - die u¿ber das Schicksal ihrer Familie entscheiden werden. Das liegt auch an Lurie, Waise eines Einwanderers aus dem Osmanischen Reich, der vom kleinen Ganoven zum verfolgten Outlaw wurde, schließlich einen unerwarteten Gefährten findet und in einem Trupp der U.S. Army untertaucht. In Luries abenteuerlichem Leben verdichten sich das Heldentum und die Niedertracht der Epoche zu einem schrecklichen, prächtigen, epischen Bogen - mit immer u¿berraschenden Wendungen. Téa Obreht erzählt in ihrer bildhaft leuchtenden, einzigartigen Sprache den amerikanischen Gru¿ndungsmythos neu. «Herzland» zeigt die Siedlerzeit mit all ihrer Härte und zugleich einen schillernden, unbekannten Wilden Westen - in dem die Konflikte des heutigen Amerika schon aufscheinen.
weitere Ausgaben werden ermittelt

Téa Obreht gilt als eine der wichtigsten jungen Stimmen der internationalen Literatur. Geboren 1985 in Belgrad, lebt sie seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Ihr Debütroman «Die Tigerfrau» (2011), für den National Book Award nominiert, erschien in mehr als dreißig Sprachen und wurde in zahlreichen Ländern zum Bestseller. 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction. Über «Herzland» schrieb die «New York Times»: «Obrehts klare und zugleich reiche Prosa fängt aufs Eindrücklichste die Schönheit wie die tückische Gefährlichkeit des Westens ein.»

Auf den letzten begeisternden Seiten wird aus zwei Erzählsträngen einer ... Die Kulmination eines sanften magischen Realismus, der so gut passt in dieses 'Herzland', das menschenleer ist und doch traumvoll.
 
'Herzland' hat schon jetzt einen Platz unter den Büchern, die ich immer wieder aufs Neue lesen will. Angela Wittmann
 
Die 1985 in Belgrad geborene Téa Obreht ist für die amerikanische Literatur so etwas ähnliches wie Sasa Stanisic für die deutsche: ein Glücksfall.
 
Komisch und traurig zugleich, als hätte es gar nicht anders kommen können, zeigt der Roman, wie Mythen und Legenden entstehen und jahrhundertelang wirken.
 
Téa Obreht leuchtet mit 'Herzland' die Nischen und Dunkelstellen eines nationalen Mythos aus ... ein vielfach verrätseltes Spiel mit Fakten und Phantasien.
 
'Herzland' ist mehr als ein historischer Roman, der einen in eine ferne Welt entführt. Man taucht ein in diese mystischen Bilder und wird von immer neuen Wendungen überrascht.
 
Wenn man künftig die großen Romane über Amerikas wilde Anfänge, die Geburt eines Kontinents aus Gier und Gewalt, Träumen und Tränen benennt, wird man an 'Herzland' nicht vorbeikommen.
 
Wem die Decke auf den Kopf fällt, kann sich von Téa Obrehts fantastischem Roman in die Weiten der Prärie tragen lassen. 'Herzland' macht den Leser selbst zu einem Pionier, der ins Ungewisse vorstößt.
 
Es ist eine wütende und eine wunderschöne Welt, die Téa Obreht auferstehen lässt ... Ein epischer Roman, der den Gründungsmythos der USA in mächtige Bilder übersetzt.
 
Macht süchtig.

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