
Dienstliche Beurteilung im öffentlichen Dienst
Beschreibung
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Erstellung von dienstlichen Beurteilungen
Der Zugang zu einem öffentlichen Amt bestimmt sich nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die dienstliche Beurteilung ist deshalb für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst besonders wichtig und für das berufliche Fortkommen entscheidend.
Das Praxis-Handbuch Dienstliche Beurteilung im öffentlichen Dienst liefert für alle Beteiligten – dem Dienstherrn, dem Beurteiler und der Beurteilerin, den Beamtinnen und Beamten sowie den Angestellten im öffentlichen Dienst – eine Einführung in das Gebiet der dienstlichen Beurteilungen. Die vom Bundesrecht abweichenden landesrechtlichen Besonderheiten werden dargestellt.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung werden folgende Themen erläutert:
- Notensystem der dienstlichen Beurteilung
- Beurteilungsarten
- Zuständigkeit für die dienstliche Beurteilung
- Beteiligung der Personalvertretung und Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen
- Erstellung von Beurteilungsbeiträgen
- Rechtsschutz gegen dienstliche Beurteilungen
Zahlreiche Beispiele und Fälle aus der Rechtsprechung erleichtern die Einarbeitung in das Thema.

Das Schweitzer Vademecum ist ein renommierter Fachkatalog, der speziell die relevanten Angebote für juristisch und steuerrechtlich Interessierte sortiert, aufbereitet und seit über 100 Jahren der Orientierung dient. Das Schweitzer Vademecum beinhaltet Bücher, Zeitschriften, Datenbanken, Loseblattwerke aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und ist seit 1997 wichtiger Bestandteil des Schweitzer Webshops.
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Person
Dirk Lenders, Rechtsanwalt, langjährige beratende und forensische Tätigkeit auf dem Gebiet des Dienstrechts; als Sachverständiger beteiligt am Gesetzgebungsverfahren zum Dienstrechtsneuordnungsgesetz; zahlreiche Veröffentlichungen zum Dienstrecht; Sozius in der Kanzlei Lenders & Kollegen, St. Augustin.
Inhalt
- Dienstliche Beurteilung im öffentlichen Dienst
- Schnellübersicht
- Gesamtinhaltsübersicht
- Vorwort
- Abkürzungsverzeichnis
- I. Allgemeines zur dienstlichen Beurteilung
- 1. Renaissance der Beurteilung (deren praktische und rechtliche Bedeutung)
- 2. Abgrenzung zum Arbeitszeugnis
- 3. Rechtscharakter der dienstlichen Beurteilung
- 4. Rechtswirkung der dienstlichen Beurteilung
- 5. Quadratur des Kreises
- II. Notensysteme
- 1. Worauf sollten Dienstherren achten?
- 2. Anzahl, Bedeutung und Gewichtung der Einzelmerkmale
- 3. Nähere Spezifizierung des Bedeutungsgehalts der Beurteilungseinzelkompetenzen
- 4. Bildung von Vergleichsgruppen
- 5. Verteilung von Planstellen auf Vergleichsgruppen bzw. Beförderungslisten
- 6. Die soziale Urteilsbildung
- 7. Wessen Aufgabe ist es, dienstliche Beurteilungen zu erstellen?
- 8. Keine Beurteilungszuständigkeit jenseits der Dienstfähigkeit
- 9. Ranggleichheit von Beurteilter bzw. Beurteiltem und Beurteilerin bzw. Beurteiler
- III. Richtwerte bzw. Quotenvorgaben für die dienstliche Beurteilung
- 1. Grundsätzliches
- 2. Homogenität der Vergleichsgruppe
- 3. Einbeziehung von Angestellten in das Beurteilungssystem
- 4. Einbeziehung von Angestellten in die Richtwertbetrachtungen
- IV. Beurteilungsarten
- 1. Einführung
- 2. Regelbeurteilung
- 3. Rechtsgrundlagen für die Beurteilungspflicht
- 4. Anlassbeurteilungen
- V. Zu berücksichtigende Leistungskriterien
- 1. Grundsätzliches
- 2. Bestenauslese
- VI. Die dienstliche Beurteilung als wesentliches Leistungskriterium
- 1. Fu¨r die Bewerberauswahl zählen absolut vorrangig Eignung, Befähigung und fachliche Leistung gemäß Art. 33 Abs. 2 GG
- 2. Gesetzgebungskompetenz
- Außerachtlassung des Wesentlichkeitsprinzips
- 3. Welche Leistungskriterien sind vorrangig zu beachten?
- 4. Grundsätze fu¨r rechtmäßige Bewerberauswahl
- 5. Nachweis vorhandener Führungskompetenz
- 6. Welche Rolle spielen Vorbeurteilungen im Auswahlverfahren?
- 7. Die kommissarische Wahrnehmung höherwertiger Aufgaben
- 8. Strukturierte Auswahlgespräche
- 9. Worauf ist beim strukturierten Auswahlverfahren zu achten?
- 10. Grundsätzlicher Vorrang der Beru¨cksichtigung von Beurteilungen gegenu¨ber Auswahlgesprächen
- 11. Fiktive Fortschreibung der letzten regelmäßigen Beurteilung bei Beurlaubungen, Elternzeit und sonstigen Freistellungen, § 33 Abs. 3 BLV
- 12. Was gilt in Zeiten einer Beschäftigungslosigkeit von Beamtinnen und Beamten?
- 13. Eignungsdiagnostische Verfahren
- VII. Weitere Entwicklungen in der Rechtsprechung des BVerwG zur dienstlichen Beurteilung
- 1. Gerichtliche Kontrolle und Spielraum der Verwaltung
- 2. Bildung des Gesamturteils
- 3. Relevanz eines höherwertigen Einsatzes von Beamtinnen und Beamten
- 4. Beurteilungsbeiträge bzw. Stellungnahmen
- 5. Beurteilungszuständigkeit
- 6. Regel- und Anlassbeurteilungen
- 7. Hinreichende Aktualität einer dienstlichen Beurteilung
- 8. Wesentliche Veränderung des Aufgabenbereichs seit letztem Beurteilungsstichtag
- 9. "Beurteilungsvorsprung" bei Wahrnehmung höherwertiger Tätigkeiten
- 10. Ausschluss einer Bewerberin bzw. eines Bewerbers vom Auswahlverfahren wegen eines gegen sie bzw. ihn anhängigen Disziplinarverfahrens
- 11. Beurteilungsirrelevanz von Nebentätigkeiten
- 12. Gesetzesvorbehalt für Beurteilungsrichtlinien
- 13. Begründung des Gesamturteils
- Ausnahmen von der Regel
- 14. Binnendifferenzierung, inhaltliche Ausschöpfung der Beurteilung, Heranziehung von Vorbeurteilungen
- 15. Vergleichsgruppe
- VIII. Zuständigkeit fu¨r die Erstellung von Beurteilungen
- 1. Grundsätzliches
- 2. Beurteilungskommission
- IX. Beurteilungsbeiträge
- 1. Grundsätzliches
- 2. Statusamt
- X. Fiktive Fortschreibung der dienstlichen Beurteilung
- 1. Welche Vorgaben sind zu beachten?
- 2. Dokumentationspflicht bei fiktiver Fortschreibung der dienstlichen Beurteilung
- XI. Beteiligung der Personalvertretung
- 1. Beteiligung der Personalvertretung bei der Erstellung von Beurteilungsrichtlinien
- 2. Reichweite und Grenzen der Beteiligung bei Beurteilungsrichtlinien
- 3. Sonderstatus PersVG Berlin
- XII. Beteiligung weiterer Personen
- 1. Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten bei der Abfassung von Beurteilungsrichtlinien
- 2. Notwendigkeit der Beteiligung der Vertrauensperson der Schwerbehinderten?
- XIII. Berücksichtigung einer Schwerbehinderung in der Beurteilung
- 1. Mindestmaß an körperlicher Eignung
- 2. Begründungsdefizit
- XIV. Rechtsschutz
- 1. Aufhebung einer dienstlichen Beurteilung von Amts wegen
- 2. Rechtsschutzmöglichkeiten der Beurteilten
- 3. Das verwaltungsgerichtliche Klageverfahren
- 4. Widerspruchs- und Klagefrist
- 5. Verwirkung des Rechts auf Anfechtung der dienstlichen Beurteilung
- 6. Entbehrlichkeit eines Vorverfahrens
- 7. Die verwaltungsgerichtliche Kontrolle
- XV. Welche Hilfskriterien können nach Überpru¨fung der Leistungskriterien herangezogen werden?
- 1. Grundsätzliches
- 2. Hilfskriterien im Detail
- 1. Frauenförderung
- 2. Dienstalter
- 3. Grundsätze aus der Rechtsprechung
- XVI. Topbeurteilung
- 1. Aus Altersgru¨nden gleichwohl keine Beförderung?!
- 2. Keine Beförderung wegen Verhängung eines zusätzlichen (solidarischen) Wartejahrs trotz einer Topbeurteilung?
- XVII. Weitere Rechtsprechung zum Thema "dienstliche Beurteilung"
- 1. Eine milde und undifferenzierte Beurteilungspraxis verletzt den Bewerbungsverfahrensanspruch
- 2. Gefahr einer rechtswidrigen Beförderungsentscheidung
- 3. Besonders wilde Beurteilungspraxis ist zu vermeiden
- 4. Aktualität der dienstlichen Beurteilung
- 5. Wichtige Sachverhaltsänderung nach der Besetzungsentscheidung
- 6. Aktualisierungsbedarf
- 7. Vergleichbarkeit von unterschiedlichen Beurteilungssystemen
- Aktualisierungsbedarf hat keine Auswirkungen auf die übrigen Bewerberinnen und Bewerber
- 8. Bedeutung des höheren statusrechtlichen Amts bei gleichen oder unterschiedlichen Beurteilungsnoten
- 9. Welche Grundsätze gelten bei gleichen oderunterschiedlichen Beurteilungsnoten ausunterschiedlichen statusrechtlichen Ämtern
- 10. Beru¨cksichtigung des Einsatzes auf einem höherwertigen Dienstposten
- 11. Laufbahnübergreifende Vergleichsgruppenbildung nach der Besoldungsgruppe
- 12. Bezugspunkt der Auswahlentscheidung ist regelmäßig das angestrebte Statusamt
- 13. Beförderung in der Freistellungsphase der Altersteilzeit
- XVIII. Literaturverzeichnis
- XIX. Stichwortverzeichnis
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist.
Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.