
Islam für Dummies
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Inhalt
Einführung 21
Teil I: Die Grundlagen des Islam 27
Kapitel 1: Eine Annäherung an den Islam 29
Kapitel 2: Islamische Geschichte 35
Kapitel 3: Hingabe an Gott 57
Kapitel 4: Was Muslime glauben 67
Kapitel 5: Im Angesicht Gottes: Himmel und Hölle 81
Teil II: Mohammed: Der Mann, das Buch und das Gesetz 91
Kapitel 6: Der Prophet: Mohammed 93
Kapitel 7: Das Buch: Der Koran 113
Kapitel 8: Tradition und Gesetz im Islam 131
Teil III: Der muslimische Alltag 147
Kapitel 9: Die fünf Säulen des Gottesdienstes: Die Grundlagen des Islam 149
Kapitel 10: Andere religiöse Rituale und Bräuche 173
Kapitel 11: Muslimische Ethik: Das richtige Leben führen 191
Teil IV: Strömungen im Islam 207
Kapitel 12: Schiiten 209
Kapitel 13: Sufis 225
Kapitel 14: Weniger bekannte Sekten im muslimischen Spektrum 241
Teil V: Abrahamitische Religionen und der Islam 251
Kapitel 15: Die Suche nach gemeinsamen Wurzeln: Abrahamitische Religionen 253
Kapitel 16: Gemeinsame Positionen suchen 267
Teil VI: Der Top-Ten-Teil 277
Kapitel 17: Zehn muslimische Beiträge zur Zivilisation 279
Kapitel 18: Zehn bemerkenswerte Muslime aus Vergangenheit und Gegenwart 287
Teil VII: Anhänge 297
Anhang A: Die Jahre zählen: Der muslimische Kalender 299
Anhang B: Glossar 303
Anhang C: Weitere Quellen 309
Abbildungsverzeichnis 313
Stichwortverzeichnis 315
Einführung
Willkommen bei Islam für Dummies. Konnten Sie Mohammed, Mekka und Medina noch nie auseinanderhalten? Das ist jetzt vorbei. Sie erfahren, was Muslime glauben und tun, woher der Islam kommt und welche Rolle er in der modernen Welt spielt.
Über dieses Buch
Die Ereignisse vom 11. September 2001 versetzten Menschen auf der ganzen Welt in Schock und Trauer. Da diese Terrorakte im Namen des Islam begangen wurden, war diese Weltreligion plötzlich mit Fragen, Fehlvorstellungen und vielleicht Ängsten konfrontiert, die nach Antworten, Aufklärung und Besänftigung suchten. Dieses Buch soll Ihnen helfen, die heutigen Konflikte aus einer auch historisch richtigen Perspektive zu sehen, angefangen von der bis heute nicht verheilten Wunde, die dem Islam vor etwa tausend Jahren von den christlichen Kreuzzügen geschlagen wurde, bis hin zu den fünf Säulen des Islam.
Der Islam gewinnt auch in Deutschland an Bedeutung. Wenn Sie unter oder mit Muslimen leben oder arbeiten oder wenn in Ihrer Nachbarschaft eine neue Moschee steht, kann Ihnen dieses Buch helfen, die Muslime zu verstehen, unbefangener mit ihnen umzugehen und die Anziehungskraft ihres Glaubens kennenzulernen, ohne eine Moschee zu betreten oder gen Mekka zu beten.
Ich bin kein Muslim. Mit diesem Buch will ich den Islam weder verteidigen noch angreifen. Ich reite weder auf Konfliktursachen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen herum, noch gebe ich vor, solche Differenzen seien grundlos. Dieses Buch ist auch kein Lehrbuch. Es gibt zwar Verweise auf andere Werke, aber keine Fußnoten, um Argumente im Text zu untermauern. Es sind mehrere kurze Einführungen in den Islam erhältlich, doch wegen ihrer Kürze müssen sie sich auf wenige Themen beschränken. Islam für Dummies ist länger als eine typische Kurzeinführung von 100 bis 150 Seiten und deshalb umfassender.
Konventionen in diesem Buch
In diesem Buch gelten die folgenden Konventionen und Termini:
- Das Wort Muslim bezeichnet jemanden, der den Islam praktiziert; islam heißt im Arabischen Hingabe an Gott. Das Wort Islam bezeichnet zum einen die Religion der Muslime und zum anderen alle Gegenden der Welt, in denen diese Religion praktiziert wird. Islamist nenne ich jemanden, der vorrangig die politische Herrschaft des Islam unterstützt.
- Das heilige Buch des Islam, der Koran, besteht aus 114 Kapiteln, den sogenannten Suren. Der Ursprung des Wortes Sure ist unter den Gelehrten umstritten. Eine Sure besteht aus durchnummerierten Versen. Ein Verweis auf eine Textstelle des Koran besteht aus der Nummer der Sure und den entsprechenden Versen. So verweist die Bezeichnung Sure 93:6-10 auf die Verse sechs bis zehn der 93. Sure des Koran.
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Eine wesentliche Aussage des Koran sichert zu, er sei das Wort Gottes in der arabischen Sprache. Eine Übersetzung des Koran in andere Sprachen gilt grundsätzlich als Umschreibung oder Interpretation des Koran, die sich vom arabischen Original unterscheidet. Muslimische Konvertiten mussten schon immer einige Suren des Koran auf Arabisch lernen. Deshalb kann man in einem Buch über den Islam und den Koran arabische Termini nicht vermeiden. Die Wörter in diesem Buch (oft in Klammern stehend) sind Transliterationen wesentlicher arabischer Termini. Eine Transliteration ist keine Übersetzung; während diese die Bedeutung eines Wortes in einer anderen Sprache angibt, repräsentiert jene die Schreibweise oder Aussprache eines Wortes einer Sprache (in diesem Fall Arabisch) in einer anderen Sprache (in diesem Fall Deutsch).
- Das Arabische verwendet andere Buchstaben als das Deutsche. Für manche arabischen Buchstaben gibt es keine deutsche Entsprechung. So enthält das Arabische mehrere »t«-Buchstaben, die beim Schreiben durch verschiedene Markierungen über oder unter dem Buchstaben (diakritische Zeichen) unterschieden werden. Doch hier schreibe ich einfach »t«.
- Außerdem enthält das Arabische wie andere semitische Sprachen zwei Konsonanten, die in westlichen Sprachen nicht vorkommen: hamza und 'ayin (ein gutturaler Kehllaut). Die Aussprache beider Laute ist für Westler schwierig. Schriftlich werden sie oft durch die Apostrophe ' und ' dargestellt. In diesem Buch werden diese unterschiedlichen Apostrophe einheitlich durch ' bezeichnet.
- Manche arabischen Wörter werden im Deutschen unterschiedlich dargestellt. Wenn Sie in Texten über den Islam zwei ähnliche Wörter mit leicht unterschiedlicher Schreibweise sehen, repräsentieren diese wahrscheinlich dasselbe arabische Wort. So sind 'id und Eid zwei unterschiedliche Transliterationen desselben arabischen Wortes, das Festivitäten bezeichnet. Ich verwende jeweils die gebräuchlichste, vertrauteste Form, selbst wenn sie technisch nicht korrekt ist. So bezeichne ich die heilige Stadt des Islam mit dem vertrauten Namen Mekka, auch wenn Makka den arabischen Namen dieser Stadt genauer repräsentieren würde.
- Vollständige arabische Namen können sehr lang sein; deshalb benutze ich üblicherweise eine abgekürzte Version. So bezeichne ich den Gründer der Hanafiten-Rechtsschule als Abu Hanifa, obwohl er eigentlich Abu Hanifa al-Nu'man ibn Thabit ibn Zuta heißt.
Törichte Annahmen über den Leser
Beim Schreiben dieses Buches habe ich mir vorgestellt, wer Sie sein könnten, was Sie erlebt haben könnten und was Sie von diesem Buch erwarten könnten:
- Sie müssen nichts über den Islam oder andere Religionen wissen, wenn Sie zu diesem Buch greifen. Doch wenn Sie eine Religion studieren, möchten Sie deren Schlüsselbegriffe und Termini oft mit denen anderer Religionen vergleichen. Deswegen finden Sie hier auch Termini aus Judentum, Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus. Sie können diese Verweise auf andere Religionen allerdings überspringen. Die meisten Bücher über den Islam enthalten mehr Vergleiche mit dem Christentum und dem Judentum als mit fernöstlichen und südostasiatischen Religionen. Warum? Christentum, Judentum und Islam sind verwandte Religionen, die derselben abrahamitischen »Familie« entstammen (siehe Teil V). Natürlich können Sie eine einzelne Religion umso besser verstehen, je mehr andere Religionen und Kulturen Sie kennen.
- Sie müssen kein Muslim sein, um den Islam zu verstehen. Gläubige und Nichtgläubige oder Atheisten können gemeinsam zu besseren Einsichten in den Islam kommen.
- Ich bin nicht allwissend. Meine Beschreibungen eines bestimmten Glaubens oder einer Praxis im Islam sind sicher nicht die einzig möglichen.
Nicht alle Muslime werden mit allen Punkten in diesem Buch übereinstimmen.
- In diesem Buch versuche ich nicht, den Islam neu zu interpretieren, sondern stelle den Konsens des Denkens vieler Gelehrter und Theologen dar.
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Wer ein Buch über eine Religion schreibt, die über 1.400 Jahre alt ist, über 1,8 Milliarden Anhänger hat und auf dem ganzen Globus vertreten ist, muss aus einer Fülle von Informationen auswählen. Deshalb werden Sie in diesem Buch vielleicht nicht alle Antworten auf Ihre Fragen über den Islam finden. Doch ich habe in jedem der sieben Teile des Buches versucht, zusammenhängende Themen zu behandeln. Falls Sie im Inhaltsverzeichnis nicht finden, was Sie suchen, sollten Sie es mit dem Stichwortverzeichnis am Ende des Buches versuchen.
Teil I: Die Grundlagen des Islam
Was die Muslime glauben; eine kurze Geschichte des Islam; allgemeine Informationen über die islamische Weltbevölkerung und die wichtigsten islamischen Länder.
Teil II: Mohammed: Der Mann, das Buch und das Gesetz
Der Begründer des Islam: Mohammed; der Koran; die rechtlichen und moralischen Lehren des Islam.
Teil III: Der muslimische Alltag
Der muslimische Gottesdienst; Rituale um Geburt, Heirat und Tod; einige islamische Bräuche.
Teil IV: Strömungen im Islam
Unterströmungen im Islam; Schiiten, Sunniten, Sufis, Drusen und andere.
Teil V: Abrahamitische Religionen und der Islam
Die Geschichte der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam); ihr heutiges Verhältnis; Modernisierung und Globalisierung des Islam in den vergangenen hundert Jahren; Kontakt des Islam mit anderen nichtabrahamitischen Religionen.
Teil VI: Der Top-Ten-Teil
Hervorragende Beiträge des Islam zur Zivilisation; wichtige Muslime.
Teil VII: Anhänge
Umrechnung des islamischen Kalenders in den westlichen und umgekehrt; ein Glossar islamischer Begriffe; zusätzliche Quellen über den Islam.
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
Wichtige Informationen werden in diesem Buch durch die folgenden Symbole gekennzeichnet:
Ein Zitat aus dem Koran und einem anderen islamischen Text.
Wichtige oder nützliche Informationen über den Islam.
Informationen, die Sie benötigen, um andere...
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