
Wie Abfall die Welt bewegt - Handbuch sozialwissenschaftliche Abfallforschung
transcript (Verlag)
1. Auflage
Erscheint ca. am 30. Juni 2026
Buch
Softcover
300 Seiten
978-3-8376-7818-5 (ISBN)
Beschreibung
Abfälle sind Teil unserer Umwelt und werden es auch in absehbarer Zukunft bleiben. Das zeigen überquellende Mülleimer, aber auch auf den ersten Blick nicht als »Müll« erkennbare Hinterlassenschaften wie Rückstände aus Produktion und Rohstoffgewinnung. Dabei sind Abfälle in Bewegung, verändern ihre Form und Wirkung und tauchen je nach Kontext zum Beispiel als hygienisches Problem, willkommener Wertstoff oder auch als unsichtbare Schadstoffe wieder auf. Die Beiträger*innen nähern sich daher der Frage, wie Abfall die Welt bewegt, stets über seine Beziehung zu Lebewesen, Dingen, Orten und Zeiten. Sie zeigen dabei: Wo, wie, wann und für wen Abfälle zur Herausforderung werden, lässt sich nur situativ beantworten.
Weitere Details
Reihe
Auflage
Auflage - Neueauflage
Sprache
Deutsch
Maße
Höhe: 225 mm
Breite: 148 mm
ISBN-13
978-3-8376-7818-5 (9783837678185)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Personen
Herausgeber*in
Yusif Idies, Universität Münster, Deutschland
Yusif Idies arbeitet als Postdoc am Institut für Geographie der Universität Münster. In seiner Forschung befasst er sich mit kritischen Ansätzen zur Nachhaltigkeit, insbesondere mit Geographien des Abfalls und der Entsorgung.
Sven Bergmann, Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM), Deutschland
Sven Bergmann ist Senior Researcher am Deutsches Schifffahrtsmuseum - Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven. Als Kulturanthropologe forscht und kuratiert er dort im Themenfeld Schiff und Umwelt zu Themen der Meeresverschmutzung und -veränderung, z.B. zu den Folgen von Kriegsaltlasten in der Nordsee oder den sozialen, politischen und ökologischen Auswirkungen von maritimen Infrastrukturen.
Kathrin Eitel, Universität Zürich, Deutschland
Kathrin Eitel ist Postdoktorandin am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich. Als Kulturanthropologin und feministische STS-Forscherin beschäftigt sie sich mit Themen wie urbaner Resilienz, technologischen Megaprojekten sowie Umweltfragen im Zusammenhang mit Wasser und Abfall - hauptsächlich in und zwischen Südostasien und Europa.
Friederike Gesing, Universität Graz, Österreich
Friederike Gesing ist Assistenzprofessorin für Humangeographie mit Schwerpunkt Posthuman Studies an der Universität Graz.
ISNI: 0000 0004 7236 7979
Tobias Gumbert, Universität Münster, Deutschland
Tobias Gumbert (Dr.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) der Universität Münster. Der Politikwissenschaftler lehrt und forscht zur Governance von Nachhaltigkeitsherausforderungen, insbesondere in den Feldern Nahrungsmittel- und Abfallpolitik.
Johanna Kramm, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Deutschland
Johanna Kramm, geb. 1981, ist promovierte Geographin und leitet den Bereich »Wissensprozesse und Transformationen« am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen chemische Geographien, Materialitäten, Risiko und Wissensprozesse.
ISNI: 0000 0004 4954 5933
Stefan Laser, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
Stefan Laser (Dr. phil.), geb. 1988, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Ruhr-Universität Bochum. Neben der Abfallforschung sind weitere seiner Forschungsschwerpunkte Wirtschaftssoziologie, Science and Technology Studies, Ethnographie, Infrastrukturstudien und Asien-Pazifik.
ISNI: 0000 0005 1576 4780
Aleksandra Ross, Universität Warschau, Polen
Aleksandra Ross (PhD), geb. 1990, arbeitet an der Universität Warschau. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umweltwissenschaften, mit besonderem Fokus auf dem Diskurs über Toxizität und der Rolle von Kontamination bei der Entstehung neuer Ökosysteme.
Nicolas Schlitz, freier Wissenschaftler, Österreich
Nicolas Schlitz ist freier Wissenschaftler in Wien und war zuletzt als Universitätsassistent am Institut für Geographie und Raumforschung an der Universität Graz tätig. Er arbeitet zu Politiken und Ökonomien des Mülls und Recycling an der Schnittstelle von Urbaner Politischer Ökologie, Labour Studies und Waste & Discard Studies.
Sarah Schönbauer, Technische Universität München, Deutschland
Sarah Schönbauer ist Wissenschaftsforscherin am Department für Wissenschafts- und Technikforschung der Technischen Universität München. In Forschung und Lehre legt sie den Schwerpunkt auf Mensch-Umwelt Beziehungen, Plastik als Diskursobjekt, Wasserbeziehungen und akademische Wissenskulturen im Wandel.