Die Notwendigkeit des Energiesparens wird heute europaweit anerkannt. Die Kommision der Europäischen Union hat mit ihrem Richtlinienvorschlag (ABl. EG Nr. 180/37 vom 14.6.1997) eine gemeinschaftsrechtliche Verpflichtung der Versorgungsunternehmen zum Energiesparmarketing auf die Tagesordnung gesetzt. Vor diesem Hintergrund untersucht das Werk die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die tatsächlichen Gegebenheiten für Strommarketing durch Private und durch den Staat und prüft zukünftige Szenarien auf ihre rechtliche Zulässigkeit.
Nach der Darstellung von Quantität und Qualität des privaten Strommarketing anhand einer Auswertung von Energiesparkampagnen der Vergangenheit wird die Bedeutung von Demand-Side-Management-Programmen untersucht, und die gegenwärtige Rechtslage umfassend behandelt. Der Konflikt zwischem privatem Absatzinteresse und staatlichem Energie-Effizienzinteresse wird u.a. durch die nähere Bestimmung eines »Marketinggrundrechts« auf deutscher und gemeinschaftsrechtlicher Ebene wie durch die Klärung der verfassungs- und gemeinschaftsrechtlichen (Un-)Zulässigkeit staatlicher Energiespar-Werbung einer Lösung zugeführt. Das Werk richtet sich an Umweltrechtler ebenso wie an Energieversorgungsunternehmen und an mit Energie(spar)konzepten befaßte öffentliche Stellen.
Sprache
Verlagsort
Maße
Höhe: 22.7 cm
Breite: 15.4 cm
Gewicht
ISBN-13
978-3-7890-5043-5 (9783789050435)
Schweitzer Klassifikation