Die spektakulären Umweltkatastrophen der letzten Jahre (Seveso, Amoco-Cadiz, Sandoz, Exxon Valdez) und die dabei entstandenen immensen ökologischen Schäden haben deutlich gemacht, wie groß das rechtspolitische Bedürfnis ist, ein praktikables Haftungsrecht für diesen Sektor zu entwickeln.
Nach einer begrifflichen Klärung des Phänomens "ökologischer Schaden" untersucht der Autor in seinem Werk die Frage, inwieweit Naturgüter privatrechtlich erfaßt sind und damit zivilrechtlichen Schutz genießen oder ob es zur Schließung haftungsrechtlicher Lücken einer zusätzlichen staatlichen Anspruchsberechtigung bedarf, die neben oder anstelle des Individualschutzes tritt. Ein weiterer Problemkreis betrifft die Form der Wiedergutmachung ökologischer Schäden und die Alternative Naturalrestitution oder Geldersatz.
Überlegungen zur Versicherbarkeit ökologischer Schäden, zur Schaffung von Entschädigungsfonds sowie zur Schadensschätzung im Vergleichswege runden die Untersuchung ab.
Das Werk richtet sich gleichermaßen an die Rechtswissenschaft, Umweltadministration und die in der Praxis mit Umweltfragen befaßten Juristen.
Reihe
Sprache
Verlagsort
Produkt-Hinweis
Broschur/Paperback
Klebebindung
Maße
Höhe: 226 mm
Breite: 157 mm
Gewicht
ISBN-13
978-3-7890-4206-5 (9783789042065)
Schweitzer Klassifikation