Im Zusammenhang mit der zunehmenden Rechtsetzungstätigkeit der EU wird vielfach beanstandet, daß sie nationalen Besonderheiten nicht hinreichend Rechnung trage und den Mitgliedstaaten keine eigenen Regelungsspielräume verblieben.
Die Arbeit geht dieser Kritik am Beispiel des besonders praxisrelevanten Rechtsbereichs des EG-Umweltrechts nach, indem sie einerseits die Rechtsetzungskompetenzen der EG beschreibt und andererseits die den Mitgliedstaaten verbleibenden Regelungsspielräume bestimmt.
Die einschlägige Rechtsprechung des EuGH wird für die verschiedenen Bereiche umweltrelevanter Aktivitäten (z.B. Ackerbau, Förderung von Umweltmaßnahmen durch Beihilfen, Verkehr) intensiv einbezogen; ausführlich erörtert der Verfasser auch die Frage der Umsetzung der EG-Umweltschutzrichtlinien.
Das Werk ist insbesondere für mit der Umsetzung von EG-Recht befaßte Behörden, aber auch für diejenigen, die von Regelungen des EG-Rechts betroffen sind, von besonderem Interesse. Der Verfasser ist Leiter des Rechtsamts der Stadt Voerde (Ndrrh.) und hat bereits mehrere Veröffentlichungen zum Thema Umweltrecht publiziert.
Reihe
Sprache
Verlagsort
Gewicht
ISBN-13
978-3-7890-5033-6 (9783789050336)
Schweitzer Klassifikation