Nachfolge im elterlichen Betrieb

Voraussetzungen für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Übergabe
 
 
DATEV (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. Juni 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 166 Seiten
978-3-96276-042-7 (ISBN)
 

In Deutschland sind 95 % der ca. 3 Millionen Firmen Familienunternehmen, bei denen die Kinder als nachfolgende Generation als Wunschkandidat und Idealfall für die Übernahme des Unternehmens gelten. Ideal also für diejenigen Unternehmen, bei denen der Sohn oder die Tochter über das nötige Potenzial und die erforderlichen Persönlichkeitsmerkmale verfügen, um mittel- oder langfristig einen Betrieb zu führen.

Der Großteil der Nachfolger will das Familienerbe aber nicht nur verwalten, sondern auch frischen Wind und eigene Ideen einbringen. Neben der Digitalisierung des Unternehmens sollen bei der betrieblichen Steuerung bewusst ökologische Aspekte, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung berücksichtigt werden. Denn gedanklich sind viele Nachfolger den Klimaaktivisten und den Fridays-for-Future-Protesten womöglich näher als den eigenen Eltern – und werden von diesen dabei ausgebremst.

Nicht immer möchten oder können die eigenen Angehörigen deshalb das Unternehmen der Eltern weiterführen. Viele Schwierigkeiten sind allerdings hausgemacht, weil Unternehmerinnen und Unternehmer viel zu spät mit der Nachfolgeplanung beginnen, manchmal überhöhte Preisvorstellungen haben und oft von den Prozessen insgesamt überfordert sind. Eine sorgfältig und rechtzeitig geplante Auseinandersetzung mit der Nachfolge ist deshalb ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Übergabe.

1. Auflage 2021
  • Deutsch
  • Nürnberg
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Neue Ausgabe
  • Höhe: 188 mm
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  • Breite: 127 mm
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  • Dicke: 11 mm
  • 206 gr
978-3-96276-042-7 (9783962760427)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Rainer Fuchs führt seit 2001 eine eigene kleine Steuerkanzlei mit mittelständischen Unternehmern im badischen Achern.

Seit vielen Jahren ist er weiterhin tätig als Fachautor und Trainer in der Erwachsenenbildung, in jüngerer Zeit auch als Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten in Baden-Württemberg und Hessen.

Er ist als Vorstandsmitglied und Kassenrevisor in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich engagiert.

1 Einführung: Der Idealfall - Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie
1.1 Vier Modelle des Firmenübergangs
1.1.1 Verkauf des Unternehmens gegen Einmalzahlung
1.1.2 Übertragung des Unternehmens gegen Rente, Raten oder dauernde Last
1.1.3 Unternehmensnachfolge im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge
1.1.4 Schrittweise Übertragung durch Umfirmierung in Personen- oder Kapitalgesellschaft
1.2 Alternativen zur Unternehmensfortführung mit Kindern
1.2.1 Fremdgeschäftsführung
1.2.2 Firmenunabhängigkeit
2 Eine frühe Planung ist das A und O für eine erfolgreiche Weiterführung
2.1 Vier Phasen der Übergabe
2.1.1 Testphase
2.1.2 Qualifizierungsphase
2.1.3 Bindungsphase
2.1.4 Übergangsphase
3 Das Familienunternehmen
3.1 Wollen die Kinder oder wollen sie nicht?
3.2 Fragestellungen bei der Übergabe/Übernahme des Familienbetriebes
3.3 Spagat zwischen nicht loslassen wollen und es müssen
3.4 Die Sichtweise des Nachfolgers
3.5 Und wenn der Nachwuchs gar nicht übernehmen will?
3.5.1 Sog. Management-by-in
3.5.2 Sog. Management-by-out bzw. Employee-Buy-out
3.5.3 Fremdgeschäftsführer
3.5.4 Exkurs: Kaufpreis (Unternehmenswert)
3.6 Übersicht über mögliche Formen der Übergabe
3.7 Betriebsaufspaltung
3.8 Konflikte innerhalb der Familie
4 Steuerliche Aspekte
4.1 Vorweggenommene Erbfolge
4.2 Veräußerung des Betriebes, § 16 Einkommensteuergesetz
4.3 Betriebsübertragung gegen Versorgungsleistungen
4.3.1 Steuerliche Vorteile
4.3.2 Voraussetzungen
4.4 Sonderfall Betriebsaufspaltung (echte)
4.5 Betriebsverpachtung im Ganzen
4.6 Übertragungsvorgänge und Grunderwerbsteuer
4.7 Betriebsübergabe durch Unternehmensverkauf
4.8 Weitere Gestaltungsmöglichkeit mit Steuerspareffekten
4.8.1 Frühzeitige Aufnahme von minderjährigen Kindern als Gesellschafter
4.8.2 Rechtliche Hindernisse für die Beteiligung Minderjähriger
4.8.3 Abschluss und Änderung von Gesellschaftsverträgen durch Minderjährige
4.8.4 Gesellschafterbeschlüsse mit minderjährigen Gesellschaftern
4.8.5 Kinder als stille Gesellschafter einer GmbH
5 Die große Herausforderung bei der Übergabe: Die Digitalisierung
5.1 Die Digital Natives rücken und rüsten nach
5.2 Förderprogramme
5.2.1 Konditionen, Zinssätze und Laufzeiten
5.2.2 Förderzuschuss und Sicherheiten
5.2.3 Beihilferechtliche Regelungen
5.2.4 Kombination mit anderen Fördermitteln
5.3 Wie geht man am besten beim Digitalisierungsprozess vor
6 Ökologische Aspekte - Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre
6.1 Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre
6.2 Makro- und Aufgabenumfeld des Unternehmens
6.2.1 Makroumfeld
6.2.2 Aufgabenumfeld
7 Die Sache mit der Nachhaltigkeit
7.1 Was steckt hinter dem Begriff Nachhaltigkeit
7.2 Bedeutung des Begriffs Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb
8 DATEV Unternehmen online (DUo)
8.1 Vorteile von Unternehmen online im Zusammenhang mit der Unternehmensnachfolge im Familienbetrieb
8.1.1 Sofort einsteigen
8.1.2 Sichere Prozesse
8.1.3 Transparente Daten
8.1.4 Problemlose Datenübernahme beim Wechsel des Steuerberaters
9 Familienkonflikte durch die Regelung der Unternehmensnachfolge
9.1 Grundsätzliche Ursachen für Konflikte in Unternehmerfamilien:
9.2 Familiäres Zusammenleben contra Anforderungen des Unternehmens
9.3 Furcht vor Verlust an Ansehen und Einfluss
9.4 Furcht vor Verlust des Sinns im Leben
9.5 Unternehmerische Konflikte mit den Nachfolgern im Familienunternehmen als Ursache für familieninterne Streitigkeiten
9.6 Lösungsmöglichkeit bei Familienkonflikten: Mediation
9.6.1 Wie verläuft eine solche Mediation?
10 Exkurs: Die Familienstiftung
10.1 Was ist eine Familienstiftung?
10.2 Gründung einer Familienstiftung
10.3 Rendite mit der Familienstiftung erwirtschaften
10.4 Besteuerung von Familienstiftungen
10.5 Besteuerung bei der Stiftungsgründung
10.6 Besteuerung des Stiftungsvermögens und der Ausschüttungen
10.7 Vorteile und Nachteile von Familienstiftungen
10.7.1 Vorteile von Familienstiftungen
10.7.2 Nachteile bei Familienstiftungen
11 Exkurs: Methoden zur Ermittlung des Unternehmenswertes
11.1 Das Substanzwertverfahren
11.2 Das Liquidationswertverfahren
11.3 Das Ertragswertverfahren
11.4 Das DCF-Verfahren (Discounted-Cash-Flow)
11.5 Abgrenzung zu anderen Methoden der Unternehmensbewertung
11.6 Das Stuttgarter Verfahren
11.7 Praktikerverfahren
12 Resumée: Wie beeinflusst beispielsweise eine Coronapandemie die Familienbetriebe
12.1 Schenkungsteuer
12.2 Konsequenzen einer fehlenden Vorsorge
12.3 Maßnahmen zur Sicherung der Entscheidungsfreiheit
Anlagen


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