
Ich und Wir
Der Begriff der Gemeinschaft bei Martin Buber
Isabelle Fries(Autor*in)
Gütersloher Verlagshaus
Erschienen am 30. August 2023
Buch
Softcover
400 Seiten
978-3-579-06235-8 (ISBN)
Beschreibung
100 Jahre "Ich und Du" - ein neuer Blick auf Martin Bubers Philosophie des Dialogs
Heute kennt man Martin Buber vor allem als Übersetzer der Hebräischen Bibel und als den Philosophen, der mit seiner Schrift »Ich und Du« vor mehr als 100 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Dialogphilosophie leistete. Was bisher kaum wahrgenommen wurde: Buber überwand nicht nur die Subjektorientierung des Idealismus durch ein Denken von dem Anderen her, er war auch ein ausgesprochener »Philosoph der Gemeinschaft«, der die Verantwortung des Individuums für die Anderen betonte. Isabelle Fries rückt diesen Aspekt im Denken Martin Bubers in einzigartiger Weise ins Zentrum. Vom Begriff der Gemeinschaft her analysiert sie das vielschichtige Werk Martin Bubers im jeweiligen biografischen und historischen Kontext. Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Umstürze und Katastrophen des 20. Jahrhunderts zeigt sie, wie sich Bubers Gemeinschaftsbegriff über seine Lebenszeit hinweg und in kritischer Resonanz zu den jeweiligen politischen Debatten entwickelt. Dabei wird deutlich: Bubers Denken hat bleibende Aktualität und ein diagnostisches Potenzial, das dabei helfen kann, das Miteinander in der pluralisierten Gesellschaft der Gegenwart zu gestalten.
Heute kennt man Martin Buber vor allem als Übersetzer der Hebräischen Bibel und als den Philosophen, der mit seiner Schrift »Ich und Du« vor mehr als 100 Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Dialogphilosophie leistete. Was bisher kaum wahrgenommen wurde: Buber überwand nicht nur die Subjektorientierung des Idealismus durch ein Denken von dem Anderen her, er war auch ein ausgesprochener »Philosoph der Gemeinschaft«, der die Verantwortung des Individuums für die Anderen betonte. Isabelle Fries rückt diesen Aspekt im Denken Martin Bubers in einzigartiger Weise ins Zentrum. Vom Begriff der Gemeinschaft her analysiert sie das vielschichtige Werk Martin Bubers im jeweiligen biografischen und historischen Kontext. Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Umstürze und Katastrophen des 20. Jahrhunderts zeigt sie, wie sich Bubers Gemeinschaftsbegriff über seine Lebenszeit hinweg und in kritischer Resonanz zu den jeweiligen politischen Debatten entwickelt. Dabei wird deutlich: Bubers Denken hat bleibende Aktualität und ein diagnostisches Potenzial, das dabei helfen kann, das Miteinander in der pluralisierten Gesellschaft der Gegenwart zu gestalten.
- Martin Bubers Gemeinschaftsphilosophie im Kontext der Geschichte des 20. Jahrhunderts
- Eine einzigartige Interpretation des Gesamtwerkes Martin Bubers
- Ausgezeichnet mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für das Jahr 2022
- Eine bereichernde Entdeckung für die Debatten der Gegenwart
Weitere Details
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Gütersloh
Deutschland
Maße
Höhe: 227 mm
Breite: 150 mm
Dicke: 28 mm
Gewicht
633 gr
ISBN-13
978-3-579-06235-8 (9783579062358)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Person
Autor*in
Isabelle Fries, geb. 1986, Studium der Evangelischen Theologie sowie der Journalistik und Publizistik in Tübingen, Erlangen, Edinburgh und Berlin; nach dem Vikariat 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Systematische Theologie und Sozialethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz; von 2018 - 2021 zunächst Referentin für Medienpolitik und Publizistik der Württembergischen Landeskirche, dann Online-Redakteurin für Wissenschaftskommunikation der Universität Stuttgart; seit 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Angewandte Ethik im dtec.bw-Projekt LIONS an der Universität der Bundeswehr in München.
ISNI: 0000 0005 1630 687X
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