
"Geistige Gefahr" und "Immunisierung der Gesellschaft"
Antikommunismus und politische Kultur in der frühen Bundesrepublik
De Gruyter Oldenbourg (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 20. Januar 2014
Buch
Hardcover
VI, 410 Seiten
978-3-486-74708-9 (ISBN)
ab
54,95 €
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Beschreibung
Der Antikommunismus in der Bonner Republik war bis Anfang der 1960er Jahre eine wichtige Quelle der Identitätsstiftung. Er zielte auf die innere Konsolidierung der noch ungefestigten westdeutschen Demokratie und wirkte sich auf den Umgang der damaligen Gesellschaft mit dem nationalsozialistischen Erbe aus. Das damit einhergehende Bekenntnis zum Antitotalitarismus war zugleich Teil der neuen Staatsräson, mit der die junge Bundesrepublik ihre Zugehörigkeit zur westlichen Wertegemeinschaft demonstrierte und auf östliche Infiltrationsversuche reagierte. Der Aufsatzband setzt sich differenziert mit den verschiedenen staatlichen und gesellschaftlichen Formen des Antikommunismus auseinander. Er reflektiert diesen in gesamtdeutscher Perspektive und beleuchtet somit ein bislang wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.
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Weitere Details
Reihe
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Berlin/München/Boston
Deutschland
Zielgruppe
Für Beruf und Forschung
US School Grade: College Graduate Student
Illustrationen
13 Abbildungen
13 b/w ill.
Maße
Höhe: 24 cm
Breite: 16 cm
Gewicht
657 gr
ISBN-13
978-3-486-74708-9 (9783486747089)
Schweitzer Klassifikation
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Personen
Dierk Hoffmann, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin; Stefan Creuzberger, Universität Rostock.