
ADHS bei Klein- und Vorschulkindern
Ernst Reinhardt Verlag
5. Auflage
Erschienen am 16. Januar 2023
Buch
Softcover
201 Seiten
978-3-497-03188-7 (ISBN)
Artikel ist vergriffen; siehe Neuauflage
Beschreibung
Hyperaktive Klein- und Vorschulkinder sind eine besondere Herausforderung: Welche Förderung brauchen diese Kinder? Wie können Eltern kompetent beraten werden? Dieses Buch informiert über Symptome, Ursachen und Erklärungsansätze bei ADHS, der "Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung". Aus aktuellen Forschungsergebnissen werden praktische Hilfen für Prävention und frühe Förderung abgeleitet. Das Buch enthält viele praxisorientierte Tipps für therapeutische Interventionen, Spielangebote in der Gruppe und für die Elternberatung. Mit zahlreichen Fallbeispielen und witzigen Cartoons.
Weitere Details
Reihe
Auflage
5., aktualisierte Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
München
Deutschland
Zielgruppe
Pädagogische und therapeutische Fachkräfte
in der Frühförderung und Frühpädagogik
Editions-Typ
Überarbeitete Ausgabe
Produkt-Hinweis
Klappenbroschur
Illustrationen
18 Abb. 13 Tab.
Maße
Höhe: 23 cm
Breite: 15 cm
ISBN-13
978-3-497-03188-7 (9783497031887)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Nachauflagen

Hannes Brandau | Manfred Pretis | Wolfgang Kaschnitz
ADHS bei Klein- und Vorschulkindern
Buch
05/2026
6. Auflage
Ernst Reinhardt Verlag
28,00 €
Sofort lieferbar
Personen
Prof. Dr. phil. Hannes Brandau, Klinischer Psychologe, Professor für Förderpädagogik und Psychologie an der KPH Graz, Univ.-Doz. für klinische Sozialpädagogik an der Universität Graz.
Prof. Dr. Manfred Pretis ist Professor für Transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg, Heilpädagoge und Klinischer Psychologe.
Dr. med. Wolfgang Kaschnitz, Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Leiter der Ambulanz für lebhafte und hyperaktive Kinder der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz.
Autor*in
ISNI: 0000 0000 7990 2867 GND: 12835562X
ISNI: 0000 0000 2212 9922 GND: 122622375
ISNI: 0000 0003 6758 2589 GND: 128355611
Inhalt
Inhalt
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1 Was ist ADHS? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1.1 Definition und Konzepte der Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1.2 Implikationen des DSM-V für das Kleinkind- und Vorschulalter 25
1.3 Implikationen des ICD-11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
2 Ursachen und Einflussfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.1 Genetische Ursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.2 Prä- und perinatale Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
2.3 Schadstoffe und Nahrungsmittelallergien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.4 Neuroanatomische Ursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
2.5 Neurochemische Ursachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
2.6 Psychosoziale Einflüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
3 Erklärungskonzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
3.1 Die Stoffwechselstörungshypothese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
3.2 Die Aktivierungshypothese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
3.3 Die Filtersystemhypothese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.4 Defizit der Hemmungsregulation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
3.5 Die evolutionstheoretischen Hypothesen: Mammutjäger
am Joystick oder evolutionäres Entwicklungsdefizit? . . . . . . . . . 46
3.5.1 "Verzögertes Reagieren" als Evolutionsschritt . . . . . . . . . . . . . . . 46
3.5.2 Steinzeitjäger und Bauern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
3.5.3 ADHS, eine Anpassungsstörung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
3.5.4 Nomadenmänner, Reiz- und Risikosucher -
oder der problematische Übergang zum "Homo sedens" . . . . . . 48
3.6 ADHS und der unterdrückte Spieltrieb des Kindes . . . . . . . . . . . 54
3.7 Systemisch-biopsychosoziales Modell von ADHS . . . . . . . . . . . . 55
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6 Inhalt
4 Möglichkeiten und Probleme der Früherkennung von ADHS . . . . 59
4.1 Was erhärtet den frühen Verdacht von ADHS? . . . . . . . . . . . . . . . 61
4.2 Wie entwickeln sich Aufmerksamkeit
und selbstregulative Fähigkeiten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
4.2.1 Die Aufmerksamkeitsentwicklung
aus entwicklungspsychologischer Sicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
4.2.2 Entwicklung der Selbstkontrolle und Exekutivfunktionen . . . . . 68
Erste Exekutivfunktion: nonverbales Arbeitsgedächtnis . . . . . . . 69
Zweite Exekutivfunktion: verbales Arbeitsgedächtnis . . . . . . . . . 69
Dritte Exekutivfunktion: Regulation von Gefühlen . . . . . . . . . . . 69
Vierte Exekutivfunktion:
gedanklich den "roten Faden" behalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
4.3 Verlauf und Prognose von ADHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
5 ADHS und mögliche zusätzliche Begleiterscheinungen . . . . . . . . 75
5.1 Probleme in der sozialen Interaktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
5.2 Oppositionelles Trotzverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
5.3 Unfälle und Risikobereitschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
5.4 Positive Begleiterscheinungen:
die Kompetenzbereiche der Kinder mit ADHS . . . . . . . . . . . . . . 84
6 Prinzipien einer systemisch-lebensweltorientierten Fö