
Auswertung historischer Sternspektren
Beschreibung
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Zwischen 1904 und 1907 nahm Friedrich Küstner Spektren verschiedener Sterne auf, um mithilfe des Doppler-Effekts die Astronomische Einheit zu bestimmen und auf diesem Weg die Genauigkeit seines Spektrographen zu testen. Einige dieser historischen Spektralaufnahmen blieben bislang unausgewertet.
In der vorliegenden Arbeit wurde ein solcher Datensatz, bestehend aus Spektren des Sterns Alpha Persei, erstmals digitalisiert und computergestützt ausgewertet. Der Schwerpunkt der nachfolgenden Analyse liegt auf der Frage, inwiefern eine Bestimmung der Astronomischen Einheit und der Spektralklasse auf Grundlage dieser Daten möglich ist.
Auf den Ergebnissen der Analyse aufbauend werden Vorschläge für ein Praktikum vorgestellt, das in einer Astrophysik-Veranstaltung im Master of Education durchgeführt werden könnte. Anhand eines konkreten Entwurfs wird diskutiert, wie ein solcher Einsatz didaktisch eingebettet und praktisch umgesetzt werden könnte.
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Person
Marvin zur Mühlen hat seinen Master of Education an der Universität Siegen absolviert und ist derzeit als Doktorand am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt am Haus der Astronomie auf dem Einsatz realer astronomischer Daten in der Astronomie- und Astrophysiklehre.
Inhalt
Einleitung.- Physikalische Grundlagen.- Didaktische Grundlagen.- Die Verarbeitung der historischen Sternspektren.- Vorstellung der didaktischen Materialien.- Fazit und Ausblick.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
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