Menschen mit Schlaganfall

 
  • AOTA (Herausgeber)
 
Hogrefe AG (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. November 2017
  • |
  • 264 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-456-95787-6 (ISBN)
 
Leitlinien der Ergotherapie - Instrumente für Praxis, Lehre und Wissenschaft Praxis verbessern, Versorgungsqualität steigern, Kosten sparen und Zufriedenheit der Klienten erhöhen: Die Anforderungen an die therapeutischen Gesundheitsfachberufe sind hoch. Praxisleitlinien stellen Informationen und Interventionen bereit - systematisch und evidenzbasiert. Band 3: Menschen mit Schlaganfall Der Schlaganfall - er kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel mit den möglichen Folgen neurologischer Schädigungen: Sie beeinträchtigen die Aktivitäten des Klienten und gefährden seine soziale Teilhabe. Ergotherapeuten diagnostizieren in den Phasen der Rehabilitation und der ambulanten Versorgung die personalen und umweltbezogenen Bedingungen des Klienten, erstellen ein Betätigungsprofil und fördern seine Fähigkeiten in allen (instrumentellen) Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL & IADL).Die Leitlinie umfasst:Gegenstandsbereich und Prozess der ErgotherapieÜberblick zu Schlaganfall Ergotherapeutischer Prozess bei Klienten nach Schlaganfall Best Practice und Zusammenfassung der EvidenzSchlussfolgerungen für Praxis, Ausbildung, ForschungEvidenzbasierte Praxis und Übersicht zur EvidenzGlossar aus dem Occupational Therapy Practice Framework (OTPF, 2014) des AOTA in deutscher Sprache
  • Deutsch
  • Ergotherapeuten in der Praxis, Wissenschaft, Forschung und Lehre
  • Höhe: 28 cm
  • |
  • Breite: 21 cm
  • 5,00 MB
978-3-456-95787-6 (9783456957876)
3456957874 (3456957874)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Menschen mit Schlaganfall [Seite 2]
1.1 - Nutzungsbedingungen [Seite 6]
1.2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 7]
1.3 - Danksagung [Seite 9]
1.4 - Geleitwort [Seite 11]
1.5 - 1 Einführung [Seite 15]
1.5.1 - 1.1 Zweck und Anwendung dieser Veröffentlichung [Seite 15]
1.5.2 - 1.2 Gegenstandsbereich und Prozess der Ergotherapie [Seite 16]
1.5.2.1 - 1.2.1 Gegenstandsbereich [Seite 16]
1.5.2.2 - 1.2.2 Prozess [Seite 16]
1.6 - 2 Zusammenfassung [Seite 19]
1.6.1 - 2.1 Hintergrund [Seite 19]
1.6.2 - 2.2 Ergotherapie bei erwachsenen Klienten mit Schlaganfall [Seite 19]
1.6.3 - 2.3 Praxisleitlinien [Seite 20]
1.6.4 - 2.4 Zusammenfassung der Hauptergebnisse [Seite 21]
1.6.4.1 - 2.4.1 Interventionen nach dem Gebiet der Schädigung [Seite 21]
1.6.4.2 - 2.4.2 Interventionen bei motorischen Schädigungen [Seite 22]
1.6.4.3 - 2.4.3 Interventionen bei psychosozialen Beeinträchtigungen [Seite 23]
1.6.4.4 - 2.4.4 Interventionen bei ADL- und IADL-Beeinträchtigungen [Seite 23]
1.6.5 - 2.5 Empfehlungen und Schlussfolgerungen für die ergotherapeutische Praxis [Seite 24]
1.6.6 - 2.6 Fazit [Seite 25]
1.7 - 3. Überblick zu Schlaganfall [Seite 27]
1.8 - 4. Der ergotherapeutische Prozess bei Erwachsenen nach Schlaganfall [Seite 29]
1.8.1 - 4.1. Phasen und Settings [Seite 29]
1.8.1.1 - 4.1.1 Akutphase [Seite 29]
1.8.1.2 - 4.1.2 Rehabilitationsphase [Seite 29]
1.8.1.3 - 4.1.3 Ambulante Phase (Community Outpatient) [Seite 30]
1.8.2 - 4.2 Überweisung [Seite 30]
1.8.3 - 4.3 Evaluation [Seite 31]
1.8.3.1 - 4.3.1 Betätigungsprofil [Seite 31]
1.8.3.2 - 4.3.2 Analyse der Betätigungsperformanz [Seite 31]
1.8.3.3 - 4.3.3 Betätigungsbereiche [Seite 34]
1.8.3.4 - 4.3.4 Performanzfertigkeiten [Seite 34]
1.8.3.5 - 4.3.5 Performanzmuster [Seite 34]
1.8.3.6 - 4.3.6 Klientenfaktoren [Seite 35]
1.8.3.7 - 4.3.7 Kontext und Umwelt [Seite 35]
1.8.3.8 - 4.3.8 Überlegungen zu Assessments [Seite 36]
1.8.4 - 4.4 Intervention [Seite 37]
1.8.4.1 - 4.4.1 Interventionsplan [Seite 37]
1.8.4.2 - 4.4.2 Implementierung der Intervention [Seite 37]
1.8.4.3 - 4.4.3 Überprüfung der Intervention [Seite 38]
1.8.5 - 4.5 Ergebnis und Ergebniskontrolle [Seite 38]
1.8.6 - 4.6 Abschluss, Entlassungsplanung und Nachsorge [Seite 38]
1.9 - 5 Best Practice und Zuammenfassung der Evidenz [Seite 53]
1.9.1 - 5.1 Interventionen bei kognitiven Beeinträchtigungen [Seite 53]
1.9.1.1 - 5.1.1 Interventionen für die allgemeine Kognition und Wahrnehmung [Seite 54]
1.9.1.2 - 5.1.2 Interventionen bei exekutiver Dysfunktion [Seite 54]
1.9.1.3 - 5.1.3 Interventionen bei Apraxie [Seite 54]
1.9.1.4 - 5.1.4 Interventionen bei Gedächtnisverlust [Seite 54]
1.9.1.5 - 5.1.5 Interventionen bei Aufmerksamkeitsdefiziten [Seite 55]
1.9.1.6 - 5.1.6 Interventionen bei Sehstörungen [Seite 55]
1.9.1.7 - 5.1.7 Interventionen bei unilateralem Neglect [Seite 55]
1.9.2 - 5.2 Interventionen bei motorischen Schädigungen [Seite 56]
1.9.2.1 - 5.2.1 Aufgabenorientierte Trainingsinterventionen [Seite 57]
1.9.2.2 - 5.2.2 Erweitertes aufgabenorientiertes Training mittels kognitiver Strategien [Seite 59]
1.9.2.3 - 5.2.3 Training mit Hilfsmitteln [Seite 61]
1.9.2.4 - 5.2.4 Kräftigung und Übungen [Seite 62]
1.9.2.5 - 5.2.5 Begleitende Interventionen [Seite 64]
1.9.2.6 - 5.2.6 Telerehabilitation [Seite 66]
1.9.3 - 5.3 Interventionen bei psychischen Beeinträchtigungen [Seite 66]
1.9.3.1 - 5.3.1 Übungsprogramme (einteilig) [Seite 66]
1.9.3.2 - 5.3.2 Übungsprogramme (mehrteilig) [Seite 67]
1.9.3.3 - 5.3.3 Verhaltenstherapie und Schlaganfall-Schulung (Edukation) [Seite 67]
1.9.3.4 - 5.3.4 Unterstützung und Koordination von Pflegeunterstützung [Seite 68]
1.9.3.5 - 5.3.5 Wohnortnahe Rehabilitation [Seite 69]
1.9.4 - 5.4 Interventionen bei Einschränkungen der ADL und IADL [Seite 69]
1.9.4.1 - 5.4.1 Aktivitäten des täglichen Lebens [Seite 70]
1.9.4.2 - 5.4.2 Instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens [Seite 71]
1.9.4.3 - 5.4.3 Freizeit [Seite 72]
1.9.4.4 - 5.4.4 Soziale Partizipation [Seite 73]
1.9.5 - 5.5 Nutzen und Schaden [Seite 73]
1.10 - 6 Schlussfolgerung für Praxis, Ausbildung und Forschung [Seite 75]
1.10.1 - 6.1 Schlussfolgerung für die Praxis [Seite 75]
1.10.2 - 6.2 Schlussfolgerung für die Ausbildung [Seite 76]
1.10.3 - 6.3 Schlussfolgerung für die Forschung [Seite 77]
1.11 - 7 Anhänge [Seite 81]
1.11.1 - A Vorbereitung und Qualifikationen von Ergotherapeuten und Ergotherapie-Assistenten [Seite 81]
1.11.2 - B Selected ICD-9 Codes [Seite 83]
1.11.3 - C Selected CPTT Codes for Occupational Therapy Evaluations and Interventions for Adults with Stroke [Seite 84]
1.11.4 - D Evidenzbasierte Praxis [Seite 88]
1.11.5 - E Übersicht zur Evidenz [Seite 93]
1.12 - Literatur [Seite 235]
1.13 - Sachwortregister [Seite 253]
1.14 - Glossar13 [Seite 257]
1.14.1 - Literaturhinweise zum Glossar [Seite 263]
1.15 - Personenindex [Seite 265]
3. Überblick zu Schlaganfall (S. 25)

Jedes Jahr erleiden in den USA etwa 795 000 Menschen einen Schlaganfall, in etwa 610 000 Fällen erstmalig (American Heart Association/AHA, 2013). Schlaganfall ist die vierthäufigste Todesursache in den USA, mit einem Todesfall alle 4 Minuten (AHA, 2013).

Jedoch hat der Fortschritt die medizinische Versorgung des Schlaganfalls in den letzten Jahren stark verbessert. Die jährliche Todesrate durch Schlaganfall ist seit 2010 um 35,8 % gesunken (AHA, 2013). Dieser Rückgang hat wiederum zu einer dramatischen Zunahme der Anzahl an Menschen geführt, die mit chronischen Symptomen nach Schlaganfall leben. So ist der Schlaganfall in den USA aktuell eine der Hauptursachen für Behinderung und eine der am meisten von Ergotherapeuten behandelte Erkrankung (Go et al., 2013).

Ein Schlaganfall wird durch eine Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn verursacht. Die zwei vorrangigen Mechanismen, durch die eine Unterbrechung passiert, sind (1) eine Verstopfung in einer Arterie (Ischämie) oder (2) eine Ruptur in einer Arterie im Gehirn (Hirnblutung/hämorrhagischer Infarkt). In jedem Fall verursacht die Unterbrechung der Blutzufuhr zu den Gehirnzellen ein Absterben des umliegenden Gewebes, einen Infarkt. Ein Schlaganfall kann Menschen aller Altersstufen treffen, jedoch ist die Prävalenz bei älteren Erwachsenen höher, bei Männern häufiger als bei Frauen. Die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls ist außerdem höher, wenn in der eigenen Vorgeschichte oder in der Familie bereits Schlaganfälle vorkamen, ebenso bei Afroamerikanern. Obwohl ein Schlaganfall viele bekannte und unbekannte Ursachen hat, sind einige der bekannteren Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsmangel, Rauchen, Übergewicht, Alkoholmissbrauch, Vorhofflimmern, Hyperlipidämie, Arteriosklerose und Drogenmissbrauch.

Weil ein Schlaganfall das zentrale Nervensystem beeinträchtigt, kann eine ganze Reihe von Klientenfaktoren betroffen sein und dies kann wiederum negative Auswirkungen auf die Betätigungsperformanz und die Partizipation haben. In Tabelle 3-1 sind einige der häufigsten Schädigungen und chronischen Symptome nach Schlaganfall aufgeführt, die die Betätigungsperformanz während und nach der subakuten Rehabilitation beeinträchtigen. Diese Tabelle deckt nicht die akuten Schädigungen nach Schlaganfall ab, die noch schwerer und zahlreicher sein können. Ferner ist diese Liste nicht vollständig; sie ist vielmehr eine Einführung in einige der häufigeren Schädigungen nach Schlaganfall, die nachgewiesenermaßen die Betätigungsperformanz beeinträchtigen.

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