
DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Prag
Beschreibung
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Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen. und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!
Das E-Book basiert auf: 4. Auflage 2015, Dumont Reiseverlag
Auf engstem Raum treffen in der tschechischen Metropole malerisch verwinkeltes Mittelalter, strenge Gotik, pompöser Barock und mondäner Jugendstil aufeinander. Der Autor des DuMont Reise- Taschenbuchs Prag nimmt seine Leser mit auf Spaziergänge zu den kulturellen Highlights und angesagten Szenevierteln und gibt überall konkrete Tipps zur quicklebendigen Gastro- und Clubszene, zu netten Läden und urigen Kneipen. Zehn Entdeckungstouren widmen sich spannenden Aspekten der Stadtgeschichte und ihrer Bewohner. Wo bietet sich der schönste Ausblick über die hunderttürmige Weltkulturerbe-Altstadt? Was gibt es Neues in der Kunstszene, und wo findet man originelle Souvenirs? Das neue Kapitel #Prag persönlich #meine Tipps beantwortet prägnant solche gern gestellten Leserfragen. Der Autor verrät auch seine ganz persönlichen Lieblingsorte: Wenn das Gedränge auf der Karlsbrücke zu groß wird, genießt er am liebsten den traumhaften Ausblick vom Smetana-Kai oder erholt sich am Belvedere-Pavillon im Osten des Königsparks. Aktivurlauber können vom Stromovka-Park bis nach Schloss Troja wandern oder die Umgebung bei einer Radtour erkunden.
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Prag persönlich - meine Tipps
Leser fragen, Autoren antworten
Ebenso prägend für das Stadtbild wie die Türme sind die Moldaubrücken
Wohin als Erstes in Prag?
Selbst wenn man nur auf Stippvisite weilt, ist der Besuch des Altstädter Rings unverzichtbar. Denn auf diesem weitläufigen Geviert zwischen Teyn- und St.-Nikolaus-Kirche, diversen Prachtpalästen und dem Altstädter Rathaus, schlägt das Herz des historischen Zentrums der Stadt. Hier bekommt man einen repräsentativen Eindruck von der Schönheit und architektonischen Vielfalt der >Goldenen< Moldaumetropole. Ein halbes Stündchen zusätzlich reicht, um durch die Karlova zur Moldau zu schlendern. Der Blick von hier über die Karlsbrücke auf den Hradschin mit Prags Burg und dem Veitsdom prägt sich unvergesslich ins Gedächtnis!
Nur wenig Zeit?
Keinesfalls versäumen sollte man den Spaziergang auf der Karlsbrücke über die Moldau und durch die idyllischen Gassen der Kleinseite hinauf zur Burg auf dem Hradschin. Ein Muss sind dort die Besichtigung des Veitsdoms und des Alten Königspalasts. Unbedingt sollte man - und sei es auch noch so kurz - mäandrierend die Altstadt durchwandern, vom Jüdischen Viertel im Norden mit seinem einzigartigen Friedhof bis zum geschichtsträchtigen Wenzelsplatz im Süden, mit Abstechern zum Pulverturm und zum Gemeindehaus in der östlichen Altstadt sowie in das Viertel rund um den Bethlehemsplatz - allesamt Gegenden, in denen zahlreiche Cafés Gelegenheit zur Pause geben.
Prag zum KennenlernenPrag von oben - die schönsten Panoramablicke
Vom Belvedere im Königlichen Garten, von den Terrassen an der Südseite der Prager Burg, aber auch vom Aussichtsturm auf dem Petrín-Hügel und vom Kloster Strahov bieten sich wunderschöne Blicke über die Dächer der Kleinseite und den Fluss auf die ganze Stadt. Am weitesten, bis zu 100 km, reicht das Rundpanorama vom Fernsehturm in Zizkov.
Fast zu schön, um wahr zu sein, aber ist der Blick von der Karlsbrücke oder dem östlichen Moldau-Ufer (Smetanovo nábrezi) auf Kleinseite und Hradschin.
Im Stadtkern kann man sich darüber hinaus einen wunderbaren Überblick verschaffen und folgende historische Gebäude erklimmen: die Türme des Altstädter Rathauses, des Veitsdoms und der Kleinseitner St.-Nikolaus-Kirche, den Pulverturm, den Heinrichsturm sowie die Brückentürme an beiden Enden der Karlsbrücke.
Panoramablicke Gute Aussichten für Prag-Reisende - zum Beispiel von der BurgKommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht?
Mit den drei Metro-Linien bewältigt man bequem längere Distanzen. Ergänzend steht ein sehr dichtes Netz von Bus- und Straßenbahnlinien zur Verfügung, sodass man - fast - alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erreicht. Wobei sich freilich, vor allem in der Innenstadt und auf der Kleinseite, ein kurzer Fußmarsch oft als praktikabler und erlebnisreicher erweist.
Eine Stadt der Museen - was sollte man nicht verpassen?
Die Entscheidung fällt nicht leicht: Weit oben auf der langen Liste sehenswerter Sammlungen stehen wohl die Alten Meister der Nationalgalerie im Palais Sternberk. Ihr Besuch lässt sich ideal mit dem der Gemäldegalerie in der Burg kombinieren. Faszinierende und berührende Einblicke vermitteln die Dauerschauen in den vier Synagogen des Jüdischen Museums (einzuplanen: mind. eine gute Stunde). Zu Unrecht wenig besucht, obwohl ein Schatzhaus ist das Museum Moderner und Gegenwartskunst im ehemaligen Messepalast.
Was gibt es Neues in der Kunstszene?
Prags Kunstszene hat den Finger am Puls der Zeit. Ob die Galerien, die zahlreichen Lokale mit Livemusik oder all die Off-Theater-Bühnen: Es gibt vielerlei zu entdecken. Einen beachtenswerten Neuzugang gibt es im Bereich der Fotografie. Da finden nämlich einschlägig Interessierte neben den zahlreichen schon etablierten Schauplätzen (siehe >>) nun auch ein von der Galerie der Hauptstadt Prag kompetent betriebenes Zentrum der Fotografie (Prazský dum fotografie), das sich seit seiner neuen Eröffnung bereits eine Reputation als erstklassige Adresse hat erwerben können.
Einkaufsbummel - aber wo?
Die größte Auswahl an Kaufhäusern und Läden lockt auf dem Wenzelsplatz (Sonderempfehlung: die legendäre Lucerna-Passage) sowie in den an seinem Nordende abgehenden, teilweise zu Fußgängerzonen umgewandelten Straßen Národni trída und Na Príkope. Elegante Mode- und Designläden säumen die Parízská. Konsumgüter aller Art bieten die zahlreich errichteten Shoppingmalls, im Stadtkern namentlich Palladium (Námestí Republiky) und Myslbek Centre (Na Prikope).
EinkaufenWo findet man originelle Souvenirs?
Originelle Boutiquen, Kunsthandwerks- und Krimskramsläden finden sich gehäuft in der Celetná, im Teynhof und, westlich der Moldau, in der Nerudova, aber auch über die vielen anderen Gassen und Plätze der Altstadt und Kleinseite verstreut. Zu einem lohnenden Revier für Antiquitätenjäger hat sich in jüngsten Jahren der Bezirk Vinohrady gemausert.
Wohin am Abend?
Um Prags Kulturangebot in seiner ganzen Breite zu genießen, reichten drei Dutzend Abende nicht aus. Wer nur einen zur Verfügung hat, möge zwischen einer Oper im National- oder im Ständetheater bzw. einem Konzert im Rudolfinum oder Gemeindehaus wählen. Spezifisch pragerische Alternativen sind eine Aufführung der Laterna Magica bzw. in einem der Schwarzen Theater oder ein Bier in einer der urigen Kneipen, etwa dem U Fleku. Hinzu kommt ein dynamisches Nightlife. Die Liste fashionabler Bars, Clubs und Lounges wird von Jahr zu Jahr länger.
Jugendstilcafé im GemeindehausWo kann man mal durchatmen? Erholung im Grünen
Erholung im Grünen bieten die verschiedenen Gärten auf dem Gelände und zu Füßen der Burg, die zudem wegen ihrer Geschichte und Gartenarchitektur interessant und sehenswert sind. Für eine beschauliche Besichtigungspause unten in der Stadt empfehlen sich die Spazierwege beiderseits der Moldau sowie auf der Kampa- und der Schützeninsel (Strelecký ostrov). Wer hingegen ausführlich im Grünen Energie tanken will, verlustiert sich entweder auf dem Letná-Hügel oder, ein Stück weiter nördlich, in Prags größtem innerstädtischen Park, dem Baumgarten (Stromovka). In beiden locken gemütliche Ausflugslokale zur Einkehr und in beiden kommen dank der langen, wetterfesten Wege auch Laufbegeisterte ganzjährig auf ihre Kosten.
Erholung im GrünenAtmosphärische Orte der Prager Geschichte - Friedhöfe
Der Geschichte und besonderen Atmosphäre von Prag kann man beim Besuch seiner Friedhöfe auf den Grund gehen. Weltberühmt ist der Alte Jüdische Friedhof in Josefov mit seinen malerisch mehr oder weniger in den Erdboden versunkenen Grabsteinen. Besuchenswert ist auch der Olsany-Friedhof im Bezirk Vinohradsky. Dort liegt neben den Gräbern vieler studentischer Märtyrer aus der Zeit der Sowjetbesatzung das Grab von Jan Palach. Im angrenzenden Neuen Jüdischen Friedhof wurde Franz Kafka bestattet.
Was kann man mit Kindern unternehmen?
Der Besuch von Prags viel gepriesenem Zoo im Stadtteil Troja ist insbesondere für Familien ein Hit und lässt sich gut mit der Besichtigung von Schloss Troja sowie Prags Botanischem Garten kombinieren. Ebenfalls sehr kurzweilig für Groß und Klein sind die Fahrt per Zahnradbahn plus Aussichtswarte und Spiegellabyrinth auf dem Petrín, ein Abstecher zum Planetarium im Stromovka-Park und ein Besuch im Spielzeug- sowie dem Technikmuseum.
Die lohnendsten Ausflugsziele am Stadtrand .
Am nordwestlichen Stadtrand steht in Brevnov, keine halbe Tramstunde vom Zentrum entfernt, das älteste Benediktinerkloster Böhmens. Ein Besuch dieser Wiege der Prager Kultur lässt sich mit einer kurzen Wanderung auf den Weißen Berg (Bílá hora), Schauplatz einer legendären Schlacht des frühen 17. Jahrhunderts, und weiter zu dem sehr reizvollen, in einen hübschen Park gebetteten Lustschloss Stern (Hvezda) verknüpfen.
. und weiter draußen
Keine 30 km sind es in südwestlicher Richtung zur prachtvollen, über 650 Jahre alten Burg Karls IV. in Karlstejn (Karlstein). Aktive können sich auch per Fahrrad dorthin aufmachen. Von Prag nach Südosten nur unwesentlich weiter liegt Schloss Konopiste, die einstige Sommerresidenz des Habsburger Thronfolgers Franz Ferdinand.
Ausflüge: Stadtrand und UmlandNur einen Tag Zeit für einen Ausflug?
Hat man nur einen Tag Zeit für einen Ausflug ins Umland, sollte man ihn für die Silberstadt Kutná Hora (Kuttenberg) 70 km östlich reservieren. Die altehrwürdige Stadt ist ungemein reich an kostbaren Baudenkmälern.
Ein besonderer Tipp zum Schluss:
Von Ende...
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