
Management in der Ergotherapie
Beschreibung
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Die anstehenden Veränderungen im Gesundheitswesen bringen auch für die Berufsgruppe der ErgotherapeutInnen neue Aufgabenfelder und Herausforderungen mit sich. ErgotherapeutInnen nehmen immer mehr Managementaufgaben wahr und arbeiten in entsprechenden Leitungspositionen.
Management in der Ergotherapie beschreibt neue konkrete Aufgabenfelder für Führungskräfte und zeigt Möglichkeiten der Qualifizierung im Managementbereich auf. Es richtet sich gezielt an Leitungskräfte, die ihre Aufgaben reflektierend, aber auch unter dem Aspekt neuer Gestaltungsmöglichkeiten betrachten. Es wendet sich aber auch an diejenigen, die einen Überblick und Einblick in Themen des Managements aus Sicht der Ergotherapie erhalten wollen: z.B. Controlling, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement. Damit können sie die richtigen Entscheidungen für die eigene berufliche Entwicklung treffen.
Das Buch ist als Lehrbuch für Aus-, Fort- und Weiterbildung konzipiert und auch für das Selbststudium geeignet.
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Inhalt
12 Studienmöglichkeiten für Ergotherapeuten (S. 208-209)
Petra Ina Pfefferle
Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Pflege und Gesundheit
12.1 Einleitung
Im folgenden Beitrag werden Studiengänge vorgestellt, die Ergotherapeuten mit entsprechender schulischer Qualifikation ein Studium an einer Universität, an einer Fachhochschule oder an einer dieser Ausbildungseinrichtungen angegliederten Institution eröffnen. Mittlerweile hat sich auch die deutsche Hochschullandschaft an den Bedarf an qualifizierten Gesundheitsökonomen und -managern angepasst und bietet entsprechende Studiengänge an, die in der Regel sowohl betriebswirtschaftliche, rechtliche als auch organisatorische Felder des Gesundheitswesens besetzen.
Die ausgewählten Beispiele bieten umfassende Möglichkeiten, das Fachwissen in Gesundheitsberufen um betriebwirtschaftliche und organisatorische Aspekte zu erweitern und gleichzeitig einen Schritt in Richtung Akademisierung dieser Berufe zu tun. Alle Studiengänge können an dieser Stelle aufgrund des großen Angebots natürlich nicht vorgestellt werden. Die Auswahl beinhaltet die Studiengänge an Hochschulen, die sich in der Praxis bewährt haben oder bereits akkreditiert wurden.
Entsprechend dem Bologna-Prozess, der einen konsekutiven Studienaufbau mit europaweit geltenden Maßstäben in der Studienorganisation und der Leistungsbewertung anstrebt, haben einige Hochschulen Bachelor- und Master-Studiengänge implementiert. Grundsätzlich gilt hier, dass Master- Studiengänge, die auf Bachelor-Abschlüssen aufbauen, als postgraduiert konzipiert werden. Bachelor-Studiengänge hingegen setzen eine allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife voraus.
Dies gilt auch für die klassischen Diplom-Studiengänge an Hochschulen, die noch nicht auf die konsekutiven Studiengänge umgestellt haben. An Fachhochschulen besteht für Studierwillige, die keine Fachhochschulreife aufweisen, bei einschlägiger beruflicher Erfahrung vielfach die Möglichkeit der Einstufungsprüfung. Die Einstufungsprüfung ist an den Fachhochschulen unterschiedlich gestaltet, so sollten sich Studieninteressierte ohne Fachhochschulreife an den entsprechenden Fachbereichen der Hochschule über diese Zulassungsmöglichkeit informieren. Im Folgenden werden die Studiengänge in Hinsicht auf die inhaltliche Ausrichtung, Studienzeiten und Studienaufbau, den Abschluss, die Zulassungsvoraussetzungen, die Immatrikulation sowie die Studienberatung, Ansprechpartner und Internetadressen vorgestellt. Dabei werden die Charakteristika der jeweiligen Studiengänge wie Teilzeitstudium, interdisziplinäre Ausrichtung, Kostenpflicht oder Praxisphasen berücksichtigt.
12.2 Studiengänge an Universitäten
12.2.1 Diplom-Studiengang „Gesundheitsökonomie" an der Universität zu Köln
Seit 1999 bietet die Sozialwissenschaftliche Fakultät zusammen mit der medizinischen Fakultät der Universität zu Köln den grundständigen Studiengang „Gesundheitsökonomie" an, der sich zum Ziel gesetzt hat, qualifizierte Absolventen für das wachsende Gebiet der Gesundheitsökonomie auszubilden. Inhaltliche Ausrichtung, Studienzeiten und Studienaufbau: Die Studierenden dieses Studiengangs sollen vor dem Hintergrund eines immer begrenzter werdenden Finanzierungsrahmens dazu ausbildet werden, Fragen der Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen in Forschung und Praxis zu beantworten.
Im Grundstudium werden methodische Prinzipien aus der Mathematik und Statistik, der Wirtschaftswissenschaft, des Rechnungswesens und der empirischen Sozialforschung fokussiert und medizinische Grundlagen der Gesundheitsökonomie vermittelt. Im Hauptstudium werden als Pflicht- und Wahlpflichtfächer Gesundheitsökonomische Entscheidungsverfahren, Gesundheits- und Soziale Sicherungsökonomik sowie Management in der Medizin angeboten, ergänzt durch Wahlpflichtfächer wie spezielle Betriebwirtschaftslehre, Organisationslehre, Planung und Logistik, Marketing und Marktforschung, Personalwirtschaftslehre, Versicherungsbetriebslehre, Statistik und Evidence Based Medicine. Ingesamt umfasst das Studium 139 Semesterwochenstunden, die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
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