
Die andere Vernunft
Beschreibung
Die andere Vernunft - diese Formulierung bezeichnet Vernunftpraktiken, die mehr wollen als stets nur zu argumentieren und begrifflich zu bestimmen. Solche eher phänomenologisch-hermeneutischen Praktiken zielen auf sinnliche Einsichten mit ethischer Tragweite. Sie loten die conditio humana aus, die uns Menschen über Epochen und Kulturen hinweg verbindet. Die Universalität der argumentativen Vernunftpraktiken ist logisch-begrifflich. Die Universalität der anderen Vernunft ist das geteilte Menschsein.
Philosophie als transformative Praxis - diese Formulierung bezieht sich auf die Ethik der Selbstkultivierung und die Arbeit an uns selbst. Dem Autor geht es aber auch um die Transformation des Vernunftdiskurses durch uns alle, wenn wir vernünftig uns selbst artikulieren. Und ihm geht es um Weisheit als Inversion unseres Denkens, wenn es sich seiner Endlichkeit bewusst wird.
Philosophische Bildung wird vor dem Hintergrund dieses anderen Vernunft- und Philosophiebegriffs fachdidaktisch neu diskutiert.
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Person
Philipp Thomas ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.
Inhalt
1. Eine andere Vernunft, eine andere Philosophie.- 2. Vernunft ist Praxis des Guten: Zur Idee einer transformativen praktischen Vernunft.- 3. Uns selbst artikulieren und dadurch den Diskurs erweitern: Vernunft als Selbsttransformation.- 4. Vernunft ist Weisheit: Die solidarische Einsicht in Unverfügbarkeit, Endlichkeit und Nichtverstehbarkeit macht uns menschlicher 5.- Eine andere philosophisch-ethische Bildung.
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