
»Ein Drittes Reich, wie ich es auffasse«
Beschreibung
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Rezensionen / Stimmen
»eine enorme argumentative Dichte (...), Thesen bis hin zu Bereichen feinster ideologischer Verästelung werden mit neustem Forschungstand abgeglichen« (Knud von Harbou, Süddeutsche Zeitung, 03.04.2017) »Damit leistet Steuwer einen gewichtigen Beitrag zu einer Erfahrungsgeschichte des Nationalsozialismus.« (Heike Talkenberger, DAMALS, 8/2017) »superb study« (Joachim C. Häberlen, Central European History 50 (2017)) »umsichtige und vorbildliche Studie« (Peter Steinbach, Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte Jg. 77, 2018) »eine fulminante Studie - reich an Einsichten und originell in der Eröffnung neuer Fragehorizonte« (Bernd Ulrich, Historische Zeitschrift Bd. 307, 2018) »ein wichtiges Buch über teilnehmende Beobachtung und beobachtende Teilnahme der Mehrheitsgesellschaft im >Dritten Reich<« (Claudia C. Gatzka, Historische Anthropologie, 2020/1)Weitere Details
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Person
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Inhalt
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Einleitung
- Die individuelle Herausforderung des Nationalsozialismus
- Tagebu¨cher und wie man sie lesen sollte
- Forschungsstand
- Erster Teil
- Die soziale Dynamik der »Machtergreifung«
- 1. In »unserer Straße«. Staatliche Gewalt und gesellschaftliche Ausgrenzung 1933
- 2. Eine »nationale Erhebung«. Der Beginn der NS-Herrschaft als u¨berparteiliches Ereignis
- 3. Im »Strudel der Ereignisse«. Positionierung als politisches und biografisches Problem
- Die Suche nach einer eigenen Position
- 1. »Ich ziehe mich wieder auf mein Tagebuch zuru¨ck«. Tagebu¨cher als Mittel der Positionierung
- 2. »Deshalb vertrete ich den vierten Standpunkt«. Positionsbestimmungen jenseits der geforderten Eindeutigkeit
- 3. »Was auch der Fu¨hrer Adolf Hitler nicht will«. Der Umgang mit Differenzen in der eigenen Positionierung
- 4. »Wenn ich die Einträge von 1933 und 1934 lese«. Die Entwicklung individueller Positionierungen in den 1930er Jahren
- Positionsbestimmung unter sozialer Beobachtung
- 1. »Wilke und Frau haben sich umgestellt«. Die Beobachtung von Positionierungen im eigenen Umfeld
- 2. »Haus mit Hakenkreuz und Schwarz-Weiß-Rot beflaggt«. Positionieren unter sozialer Beobachtung
- 3. »Das Eine, das mich von allen trennt«. Staatliche Gewalt und soziale Isolation
- Zweiter Teil
- Das nationalsozialistische Erziehungsprojekt
- 1. Erzieherische Absichten und beteiligte Akteure. Grundbedingungen politischer Erziehung im Nationalsozialismus
- 2. Formative Erziehungsinstrumente und individuelle Handlungsmacht. Der Einzelne im nationalsozialistischen Erziehungsprojekt
- 3. Erleben und Reflektieren. Tagebu¨cher im NS-Erziehungsprojekt
- Politische Selbstgestaltung im NS-Erziehungsprojekt
- 1. »Die Gemeinschaft beginnt in mir zu wirken«. Die Beziehung des Einzelnen zu anderen
- 2. »Ich bin in der besten Form meines Lebens«. Das Verhältnis zum eigenen Körper
- 3. »Meine eigene erbbiologische Verankerung«. Die Vorstellung von der eigenen Herkunft
- Dritter Teil
- Eine neue politische Kultur in einem neuen politischen System
- 1. Was denkt das »Volk«? Die Beobachtung politischer »Stimmungslagen« durch NS-Regime, Exil und historische Forschung
- 2. »Warum kann ich nicht ru¨cksichtslos glauben?« Die Veränderung politischen Handelns und Bewertens in den 1930er Jahren
- Die Regierung und ihr Volk
- 1. Die Regierung beobachten. Mediale Politikberichterstattung und politische Meinungsbildung in der NS-Diktatur
- 2. Der Regierung begegnen. Regierungsansprachen, Massenfeste und individuelles Teilhabebemu¨hen
- 3. Die Regierung unterstu¨tzen. Politische Integration und politischer Zuspruch in der NS-Diktatur
- Das Private und die Frage nach den Grenzen des politischen Systems des Nationalsozialismus
- 1. Private Räume
- 2. Private Leben
- Schluss
- Dank
- Abku¨rzungen
- Quellen und Literatur
- Personenregister
- Sachregister
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
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