
Soziale Ungleichheit als Faktor der sinkenden Wahlbeteiligung. Ein Vergleich der Bundestagswahlen 1972 und 2009
GRIN Verlag
1. Auflage
Erschienen am 31. März 2016
18 Seiten
978-3-668-18441-1 (ISBN)
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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,7, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit widmet sich dem Frage, warum die Wahlbeteiligung in Deutschland stetig sinkt und welchen Einfluss die soziale Selektivität hierauf hat. Die konkrete Frage hierbei lautet: welche Faktoren erklären die sinkende Wahlbeteiligung und somit die steigende Anzahl von Nichtwählern? Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die sinkende Wahlbeteiligung in enger Korrelation zu der zunehmenden sozialen Ungleichheit in Deutschland steht.
Ein immer größer werdender Teil der deutschen Bevölkerung entscheidet sich gegen die Möglichkeit der aktiven Partizipation und bleibt am Wahltag der Wahlurne fern. Dieser Zustand ist alarmierend, da es sich bei Wahlen um den zentralen Legitimationsmechanismus repräsentativer Demokratien handelt.
Noch nie war die Wahlbeteiligung so niedrig wie bei den beiden Bundestagswahlen 2009 (70,8%) und 2013 (71,5%). Doch ein stetig voranschreitender Trend hin zu einer immer niedriger werdenden Wahlbeteiligung ist schon länger zu beobachten. Diese Entwicklung gilt nicht nur für Bundestagswahlen, sondern ebenfalls für Landtags- und Kommunalwahlen.
Zwar ist die deutsche Wahlbeteiligung im Vergleich zu anderen Nationen noch sehr hoch, doch ebenso hoch ist auch die Geschwindigkeit, mit der der Rückgang voranschreitet. Dies ist vor allem deshalb erstaunlich, weil Deutschland ein besonders beteiligungsfreundliches Wahlsystem hat: die Registrierung von Wahlberechtigten erfolgt automatisch, Briefwahl ist möglich, die Wahlen finden an Sonntagen statt und das System der Verhältniswahl führt nur zu wenigen verlorenen Stimmen.
Neben politischer Beteiligung durch Wahlen gehört auch die politische Gleichheit zu den elementarsten Prinzipien einer Demokratie. Diese Gleichheit ist nicht nur als Rechtsanspruch zu verstehen, sondern realisiert sich eben auch durch politische Partizipation innerhalb eines demokratischen Systems. Trotz der rechtlichen Gleichheit besteht in Deutschland im Hinblick auf politische Partizipation eine erhebliche soziale Selektivität.
Weitere Details
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Dateigröße
0,99 MB
ISBN-13
978-3-668-18441-1 (9783668184411)
Schweitzer Klassifikation
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