Die Bewertung von Unternehmen

 
 
HDS (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. September 2020
  • |
  • 108 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-95554-350-1 (ISBN)
 
Methoden der Unternehmensbewertung
Sonderfaktoren bei der Errechnung des Unternehmenswerts
Rechtliche Auseinandersetzungen und Unternehmenswert
Berechnung des Unternehmenswerts

Es gibt zahlreiche Anlässe, den Wert des Unternehmens oder eines Anteils zu ermitteln, etwa wenn ein Unternehmen gekauft oder verkauft werden soll, wenn ein Gesellschafter aus der Gesellschaft ausscheidet und er eine Abfindung in Höhe des Wertes seines Anteils erhält, wenn es bei Streitigkeiten in Scheidungsfällen um den Zugewinnausgleich der Ehepartner und damit um die Bewertung eines Unternehmens geht, oder wenn im Rahmen einer Kreditaufnahme das Vermögen des Kreditnehmers, der ein Unternehmen oder einen Gesellschaftsanteil besitzt, zu ermitteln ist.

Für die Berechnung des Werts des Unternehmens oder eines Gesellschaftsanteils gibt es verschiedene Verfahren, die sehr unterschiedlich sind. Es gibt Bewertungsverfahren auf der Grundlage des Erfolgs des Unternehmens in der Vergangenheit wie das vereinfachte Ertragswertverfahren, das Stuttgarter Verfahren oder das Multiplikatorverfahren.

Das Verfahren, das den Wert eines Unternehmens am zutreffendsten ermittelt, ist das Ertragswertverfahren, wonach sich der Wert des Unternehmens aus den prognostizierten Zukunftserträgen errechnet, die unter Berücksichtigung der Vergangenheitsdaten ermittelt werden. Mit diesen unterschiedlichen Bewertungsmethoden befasst sich dieses Werk. Es beinhaltet Beispiele, Tipps und Checklisten.
  • Deutsch
  • Weil im Schönbuch
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  • Deutschland
  • Unternehmer, Unternehmensgründer, Geschäftsführer, Unternehmensberater, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Führungskräfte aus den Bereichen Bank und Finanzierung, Fachanwälte für Steuerrecht.
  • 0,18 MB
978-3-95554-350-1 (9783955543501)
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Inhaltsverzeichnis
Der Autor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V
Vorwort . VII
Abkürzungsverzeichnis . XIII
1. Einführung . 1
1.1 Anlässe für eine Unternehmensbewertung . 1
1.1.1 Bewertung durch den Unternehmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.1.2 Bewertung durch einen Kaufinteressenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
1.1.3 Bewertung durch Erben . 2
1.1.4 Bewertung durch das Finanzamt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.1.5 Bewertung durch einen Investmentbanker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.1.6 Bewertung durch einen vom Gericht beauftragten
Sachverständigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2 Überblick über die Methoden der Wertermittlung . 3
1.2.1 Gesamtbewertungsverfahren . 4
1.2.2 Substanzwertmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.2.3 Liquidationswertverfahren . 4
1.2.4 Börsenkurswert . 4
1.2.5 Multiplikationsverfahren . 5
1.3 Bewertungsverfahren in der Rechtsprechung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.3.1 Anlässe für die Bewertung von Unternehmen in der
Rechtsprechung . 5
1.3.2 Maßstab für die Bewertung von Unternehmen in der
Rechtsprechung . 6
1.3.2.1 Die Entscheidungen des BVerfG vom 27.04.1999
und des BGH vom 12.03.2001 . 6
1.3.2.2 Die Entscheidungen des BGH vom 08.11.2017 . 6
1.4 Gesamtbewertungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
1.4.1 Grundmodell Darlehen . 7
1.4.2 Maßgeblichkeit des künftigen Nutzens des Unternehmens . . . . 10
1.4.3 Unternehmenswert als Barwert des künftigen Nutzens . . . . . . . 11
1.4.4 Bemessung des Kapitalisierungszinssatzes . 12
1.4.5 Prognose des künftigen Nutzens . 13
1.4.6 Risikozuschläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
1.4.7 Vergleich von Alternativinvestitionen . 16
1.4.8 Unterschiedliche Methoden zur Berücksichtigung von
Unsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
1.4.9 Isolierte Bewertung des nicht betriebsnotwendigen
Vermögens . 21
1.5 Verhandlungsstrategien beim Unternehmenskauf . 21
1.6 Abgrenzung des Bewertungsobjektes aus wirtschaftlicher Sicht . . . . . . ...... 23
1.7 Bestimmung der Bewertungsaufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 24
1.8 Künftiger Nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................................... 25
1.8.1 Ertrag/Nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................................... 25
1.8.2 Substanzerhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
1.8.3 Ausschüttungsverhalten . 26
1.8.4 Fremdkapitalzinsen . 26
1.8.5 Steuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................................................... 28
1.8.6 Korrekturen, wenn Tätigkeitsvergütung Teil des Gewinns ist . . . ... 29
1.8.7 Freiberufliche Praxen und inhabergeführte Unternehmen . 31
1.8.8 Weitere Korrekturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................................... 32
1.9 IDW Standard (IDW S 1) . 33
1.9.1 Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................................... 33
1.9.2 Grundsätze . 34
1.9.2.1 Unternehmenswert = Barwert der Nettozuflüsse an
die Unternehmenseigner . 34
1.9.2.2 Zuflussprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................................... 34
1.9.2.3 Prognose der künftigen finanziellen Überschüsse . 34
1.9.2.4 Ausschüttungssystem . 35
1.9.2.5 Vergangenheitsanalyse als Ausgangspunkt für die
Prognose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................................ 35
1.9.2.6 Adäquate Alternativanlage . 35
1.9.2.7 Substanzwert nicht maßgeblich . 35
1.9.2.8 Discounted Cash Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) . . . ... 35
1.9.2.9 Besonderheiten bei KMU-Unternehmen . . . . . . . . . . . . . ............. 36
1.9.2.10 Nachsteuer-Betrachtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 36
1.9.2.11 Nicht betriebsnotwendiges Vermögen . . . . . . . . . . . . . . . ............... 36
2. Ermittlung der Ertragspotenziale des Unternehmens . 37
2.1 Vergangenheitsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................................. 37
2.2 Analyse der gegenwärtigen Situation . 39
3. Methoden für den Ansatz des Zukunftsertrags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 41
4. Kapitalisierungszinsfuß . 44
4.1 Überblick . 44
4.2 Bestimmung des Kapitalisierungszinsfußes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 45
4.2.1 Basiszinssatz . 45
4.2.2 Risikozuschlag . 46
4.2.2.1 Methoden für die Bemessung des Risikozuschlages . 47
4.2.2.2 Vergleich Risiken und Chancen bei Unternehmens-
anleihen und Unternehmensbeteiligungen . . . . . . . . . . . ........... 47
4.2.2.3 Das Capital Asset Pricing Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 48
4.2.3 Persönlicher Steuersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................................... 50
4.2.4 Inflationsabschlag . 50
4.2.5 Sonstige Faktoren . 51
4.2.5.1 Hohe Verschuldung . 51
4.2.5.2 Geringe Fungibilität von Gesellschaftsanteilen . 51
5. Ertragswertverfahren (Grundmodell, einfach) . 52
5.1 Beispiel: Verkauf eines konservativ geführten Unternehmens . 52
5.1.1 Zuverlässigkeit der Vergangenheitsdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 52
5.1.2 Risiko vermeidende Unternehmensführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 52
5.1.3 Keine Übertragungsverluste bei Austausch des
Unternehmers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................................... 53
5.1.4 Einfache steuerliche Situation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
5.1.5 Eigenkapitalfinanzierung durch den Käufer . 54
5.1.6 Daten für die Unternehmenswertermittlung . 54
5.2 Beispiel: Verkauf eines Einzelunternehmens mit Förderung durch den
Verkäufer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................................................. 57
6. Discounted Cash-Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) Überblick . 62
6.1 Überblick über die DCF-Verfahren . 63
6.2 Das APV-Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................................. 65
6.3 Das WACC-Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................................ 66
7. Einzelbewertungsverfahren . 67
7.1 Substanzwertverfahren . 67
7.2 Liquidationswertverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
8. Vereinfachtes Ertragswertverfahren nach den §§ 199 ff. BewG . . . . . . . . . ........ 68
8.1 Überblick . 68
8.2 Ermittlung des Ertrags . 68
8.3 Nicht erfasste Vermögens- und Ertragsteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 70
8.3.1 Nicht betriebsnotwendiges Vermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 70
8.3.2 Beteiligungen an anderen Gesellschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 70
8.3.3 Kurzfristig eingelegte Wirtschaftsgüter . 70
8.3.4 Wirtschaftlich nicht begründete Vermögensminderungen
oder Vermögenserhöhungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 70
8.4 Kapitalisierungsfaktor . 71
8.5 Unterschiede zur Unternehmensbewertung nach IDW S 1 . 71
8.6 Bewertungsformel . 72
9. Mischverfahren . 73
9.1 Mittelwertverfahren . 73
9.2 Stuttgarter Verfahren . 73
9.2.1 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................................... 73
9.2.2 Ermittlung des Vermögenswerts . 74
9.2.3 Ermittlung des Ertragswerts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 74
9.2.3.1 Bemessung des Ertragswerts auf der Basis von
Vergangenheitswerten . 74
9.2.3.2 Korrekturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................................... 75
9.2.3.3 Sonderfälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................................... 76
9.2.3.4 Kapitalisierungszinssatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 76
9.2.4 Ermittlung des Unternehmenswerts . 77
10. EBIT- und Umsatzmultiplikatoren . 79
10.1 Bestimmung des Bewertungsrahmens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 79
10.2 Vorteile der Bewertungsmethode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................... 80
10.3 Fixierung des Werts innerhalb des Rahmens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 81
Erwerb der Formulare und Musterverträge . 85
Bestellformular . 86
Stichwortverzeichnis . 93

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