
Korrespondenzen der Goethezeit
Beschreibung
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Als Herausgeber poetischer Taschenbücher und literarischer Zeitschriften stand Leo von Seckendorf (1775-1809) in brieflichem Austausch mit fast allen bedeutenden Autoren von der späten Aufklärung über die Klassik bis zur Romantik. Über die Bedeutung der prominenten Briefpartner hinaus gewährt die enorm vielseitige, aber bislang nur in wenigen Ausschnitten zugängliche Korrespondenz einen ergiebigen Einblick in die Funktionsweise des literarischen Marktes um 1800. Zudem enthält sie, aufgrund der aktiven Teilhabe Seckendorfs an verschiedenen literarisch-künstlerischen Zirkeln in Weimar, Regensburg, Stuttgart und Wien eine Vielzahl authentischer Mitteilungen zur geselligen Kultur der Epoche.
Mit dieser ausführlich kommentierten Edition von über 300 Briefen aus dem umfangreichen und weit verstreuten Nachlass Seckendorfs wird eine überaus breit gefächerte Korrespondenz erstmals ihrer Bedeutung entsprechend gewürdigt und durch ein Repertorium und Briefverzeichnis vollständig erschlossen.
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Inhalt
- Band 1
- Inhalt
- Einleitung
- 1 »hauptsächlich weitläufige Correspondenz« - Leo von Seckendorfs Stellung in der Literaturgeschichte
- 2 Ein kluger Kopf an der Poetenschule - Zu Familie und Jugendzeit in Ansbach und Regensburg
- 3 Die Revolution ins Stammbuch geschrieben - Das Studium 1792-1798
- 3.1 Tübingen 1792
- 3.2 Jena 1792-1794
- 3.3 »Ein Wort zu seiner Zeit«. Studium in Göttingen 1796-1798
- 4 Weimar 1798-1801
- 4.1 Doppelter Hofdienst
- 4.2 »Ueberdem ist er ein blinder VerEhrer von dem Voßischen Sylbentreten« - Die »Blüthen griechischer Dichter«
- 4.3 Die Weimarer Taschenbücher
- 5 Nach der Verbannung »aus dem Olymp« - Regensburg und Stuttgart 1801-1805
- 5.1 Korrespondent in Regensburg
- 5.2 Der Ruf nach einem »Teutschen Percy« - Seckendorf und Gräter
- 5.3 Von der »Aurora« zum »Morgenblatt« - Umwege zu einem germanistischen Fachorgan 1804-1806
- 5.4 Übersetzungen, Pläne und Projekte
- 6 Einmischung in innere Angelegenheiten - Seckendorfs Verstrickung in die »Hochverratsaffäre« von 1805
- 6.1 Voraussetzungen: Der Streit des Herzogs mit den Landständen
- 6.2 »s'inmiscer dans les affaires internes de gouvernement«
- 6.3 Verschwörung, Denunziation und Prozeß
- 7 »Mit 30. Jahren ein neues Leben anfangen« - 1806-1808. Der Regensburger Musenalmanach
- 8 Die Zeitschrift »Prometheus« - 1808/09
- 8.1 Von Regensburg über Weimar nach Wien
- 8.2 »Lokalhindernisse« - Die Auseinandersetzung mit Schreyvogels »Sonntagsblatt«
- 8.3 Der Verleger des »Prometheus«: Joseph Geistinger
- 8.4 Beiträger und Mitarbeiter
- 8.5 Der »Prometheus« - eine Bibliothek von Übersetzungen
- 8.6 Zwei Mitarbeiter: August Wilhelm und Friedrich Schlegel
- 8.7 Seckendorfs persönliches Umfeld in Wien
- 8.8 Das Scheitern der Zeitschrift
- Briefe
- Band 2
- Editorischer Bericht
- Apparat/Kommentar
- Chronologisches Verzeichnis der Briefe und Regesten
- Verzeichnis der Schriften und Publikationen von Leo von Seckendorf
- Editorische Abkürzungen
- Abgekürzt zitierte Literatur
- Verzeichnis der abgekürzt zitierten Archive und Bibliotheken
- Verzeichnis der Korrespondenten
- Namenregister
Systemvoraussetzungen
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