
Grundlegung der Ethik
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Inhalt
- Grundlegung der Ethik
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung Fragestellung, Gegenstand und Methode der theologischen Ethik
- 1. Begriffsklärungen: Ethik - Ethos - Moral
- 2. Die Aufgabe der Ethik innerhalb der Theologie
- 3. Das Verhältnis der theologischen Ethik zu ihren Nachbardisziplinen
- 3.1 Das Verhältnis der theologischen Ethik zur philosophischen Ethik
- 3.2 Das Verhältnis der theologischen Ethik zur biblischen Exegese
- 3.3 Das Verhältnis der theologischen Ethik zur Dogmatik
- Erster Teil: Tugendlehre
- I. Tugendethische Entwürfe der Gegenwart
- 1. Die Idee des Guten aus der Perspektive der Tugendethik
- 2. Tugendethik ohne die Idee des Sollens?
- 2.1 Die Alternative einer reinen Tugendethik
- 2.2 Die normativen Implikationen der antik-mittelalterlichen Tugendethik
- 2.3 Die Unableitbarkeit des Guten und die moralische Erfahrung
- 2.4 Die Tugenden als Anschauungsformen des Guten
- 3. Die Tugend als Disposition zur Befolgung der Pflicht?
- 3.1 Die Unterordnung der Tugend in der modernen Regelethik
- 3.2 Tugend im Singular oder Tugenden im Plural?
- 3.3 Die Integration des affektiven Lebens
- II. Tugenden als Wege vernunftgemäßer Lebenspraxis: die philosophische Perspektive
- 1. Worterklärungen
- 1.1 Tugend als Tauglichkeit und Vortrefflichkeit
- 1.2 Die Funktion von Tugendnamen
- 1.3 Tugenden als Wege des Glücks
- 1.4 Tugenden als Charakterzüge
- 1.5 Tugenden als Leitbilder gelungenen Menschseins
- 2. Die moralische Tugend als Entscheidungshaltung
- 2.1 Die Bedeutung des Habitus
- 2.2 Die affektive Verfasstheit des tugendhaften Menschen
- 2.3 Die Kultivierung der Gefühle
- 2.4 Der moralische Wert des Charakters
- 2.5 Die Einheit des tugendhaften Menschen mit sich selbst
- 2.6 Das Wechselspiel von Einsicht und Leidenschaft
- 2.7 Sich-vertraut-Machen mit dem Guten
- 2.8 Ein Kategorienfehler des Aristoteles
- 2.9 Offene Handlungsvorprägungen und flexible Handlungsmuster
- 2.10 Moralische Tugenden, Fertigkeiten, Sekundärtugenden
- 2.11 Der soziale Nutzen der moralischen Tugenden
- 2.12 Wem nützt die Keuschheit?
- 3. Die moralische Tugend als vernunftbestimmte Mitte
- 3.1 Die Tugend als vernunftbestimmte Mitte
- 3.2 Die Tugend als Bestes und Höchstes
- 3.3 Individuelle Spielräume durch Grenzen
- 3.4 Unterschiedliche Aufgaben des Lebens
- 3.5 Die Tugendmitte als Wertsynthese?
- 4. Die Abgrenzung und Einteilung der Tugenden
- 4.1 Die aristotelische Tugendtafel
- 4.2 Das Schema der vier Kardinaltugenden
- 4.3 Alternative Einteilungen
- 5. Die anthropologische Verankerung der Tugenden
- 5.1 Die Verschränkung von Individualund Sozialethik
- 5.2 Klugheit
- 5.3 Gerechtigkeit
- 5.4 Tapferkeit und Starkmut
- 5.5 Besonnenheit und Maß
- III. Tugenden als Grundhaltungen des Glaubens: die theologische Perspektive
- 1. Die Transformation des griechischen Tugendbegriffs durch die Bibel
- 1.1 Die Funktion der Tugendtafeln und Lasterkataloge
- 1.2 Die Abkehr vom Bösen und das Wachstum des neuen Seins
- 1.3 Christsein als Unterwegssein im Glauben
- 1.4 Die eigene Lebensführung als vernunftgemäßer Gottesdienst
- 1.5 Christsein als lebenslange Aufgabe
- 2. Die theologische Rezeption des Tugendbegriffs in ökumenischer Perspektive
- 2.1 Der Tugendbegriff in der protestantischen Theologie der Gegenwart
- 2.2 Die Zurückweisung der aristotelischen Tugendethik durch Martin Luther
- a. Gerecht und Sünder zugleich
- b. Der tägliche Kampf gegen die Sünde
- c. Die Unterscheidung von Person und Werk
- 2.3 Die Aufnahme des aristotelischen Tugendbegriffs bei Thomas von Aquin
- a. Die Realität der Sünde und die Macht der Gnade Gottes
- b. Die mangelnde Vorbereitung des Menschen für das Gute
- c. Die Gnade Gottes als Geschenk eines neuen Könnens
- 3. Die Trias Glaube, Hoffnung und Liebe
- 3.1 Der Glaube
- a. Strukturen des biblischen Glaubensbegriffs
- b. Das theologisch-ethische Verständnis des Glaubens
- aa. Der Glaube als beständige Ausrichtung der Existenz
- bb. Der Glaube als Ergreifen des letzten Zieles
- cc. Der Glaube als Beginn des ewigen Lebens
- 3.2 Die Hoffnung
- a. Strukturen des biblischen Hoffnungsbegriffs
- b. Das theologisch-ethische Verständnis der Hoffnung
- aa. Der Mensch als Wesen der Hoffnung
- bb. Die zeitliche Erstreckung der Hoffnung
- cc. Die räumliche Erstreckung der Hoffnung
- 3.3 Die Liebe
- 1. Strukturen des biblischen Liebesbegriffs
- a. Der Wandel im Vokabular
- b. Die Liebe in der synoptischen Theologie
- aa. Das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe
- bb. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter
- cc. Die Aufforderung zum Gewalt- und Racheverzicht und das Gebot der Feindesliebe
- c. Die Liebe in der paulinischen Theologie
- d. Die Liebe in der johanneischen Theologie
- 2. Das theologisch-ethische Verständnis der Liebe
- a. Die Liebe Gottes und die Liebe der Menschen
- b. Das Verhältnis von Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe: theologiegeschichtliche Modelle
- aa. Die »physische« Theorie der Gottesliebe
- bb. Die ekstatische Konzeption der reinen Liebe
- cc. Die Gottesliebe als Liebe zum sittlichen Ideal
- c. Das Verhältnis von Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe: systematische Reflexion
- aa. Das Verhältnis von Gottesliebe und Selbstliebe
- bb. Das Verhältnis von Gottesliebe und Nächstenliebe
- cc. Exkurs: Zu Karl Rahners Verständnis der Einheit von Nächstenund Gottesliebe
- dd. Das Verhältnis von Selbstliebe und Nächstenliebe
- Zweiter Teil: Normtheorie
- I. Das moralische Gesetz als Anordnung der Vernunft: die philosophische Perspektive
- 1. Die Rationalität praktischer Urteile
- 1.1 Der semantische Status: moralische Urteile als wahrheitsfähige Aussagen
- a. Der radikale Nonkognitivismus
- b. Der gemäßigte Projektivismus
- c. Eine Kardinalfrage der Ethik: der Euthyphron-Test
- d. Interne und externe Handlungsgründe
- 1.2 Der ontologische Status: moralische Urteile als wirklichkeitsadäquate Aussagen
- a. Zwei Einwände: moralische Meinungsverschie
- b. Grundannahmen des moralischen Realismus
- c. Die Nähe des moralischen Realismus zur christlichen Ethik
- d. Der Vorwurf des naturalistischen Fehlschlusses und der Irrtum des Naturalismus
- e. Der Zusammenhang von Faktum und Deutung
- 1.3 Der epistemologische Status: moralische Urteile als eigenständiges praktisches Handlungswissen
- a. Der Übergang vom Sein zum Sollen
- b. Die Unableitbarkeit praktischer Prinzipien und das eigenständige Erfassen der Basisgüter
- c. Die dynamische Natur des Menschen als entwicklungsoffene Größe
- 2. Die Begründung moralischer Normen
- 2.1 Allgemeine Bestimmung des Normbegriffs
- 2.2 Moralische, rechtliche und soziale Normen
- a. Der spezifische Geltungsanspruch moralischer Normen
- b. Die immanenten Sanktionen des Moralischen
- c. Schuld und Reue
- 2.3 Komplementäre Ansätze der Normbegründung
- 2.4 Begründung durch Abwägung der Folgen (teleologische Argumentation)
- a. Darstellung
- aa. Herkunft und Bedeutung eines Begriffspaares
- bb. Vorsittliche Güter und sittlicher Wert
- cc. Das größtmögliche Wohlergehen aller Betroffenen und die Kunst des unparteiischen Vorziehens
- dd. Kritik an den Begründungsfiguren und Sprachformen der traditionellen Moraltheologie
- ee. Missverständnisse und notwendige Klärungen
- b. Kritische Würdigung
- aa. Der moralische Wert der Handlungsfolgen
- bb. Die Abgrenzung der zu berücksichtigenden Folgen
- cc. Beispiel 1: Justizmord und die Tötung Unschuldiger
- dd. Das Gute und das Rechte
- ee. Die Gefahr der Überforderung des Einzelnen
- ff. Ausdruckshandlungen und Wirkhandlungen
- 2.5 Begründung durch folgenunabhängige Handlungsmerkmale (deontologische Argumentation)
- a. Darstellung
- aa. Sprachliche Festlegungen: malum ex genere und intrinsece malum
- bb. Beispiel 2: Die Pflicht, Versprechen zu halten
- cc. Beispiel 3: Das ausnahmslose Verbot der Folter
- dd. Absolute Handlungsverbote im Bereich der Sexualethik
- ee. Klassische deontologische Schlussfiguren: Naturwidrigkeit und mangelnde Berechtigung
- b. Kritische Würdigung
- aa. Die Vieldeutigkeit des Naturbegriffs und die Gefahr zirkulärer Begründungen
- bb. Beispiel 4: Das Verbot der künstlichen Empfängnisregelung
- cc. Der normative Kernbereich der Menschenwürde und die unhintergehbaren Mindestvoraussetzungen sittlicher Freiheit
- 2.6 Begründung durch Auslegung anthropologischer Sinnbestimmungen (hermeneutische Argumentation)
- a. Darstellung
- aa. Anthropologische Hintergrundannahmen als Kontext moralischer Argumentation
- bb. Das Gerechte im Horizont des Guten
- cc. Das Verhältnis von Sinneinsicht und normativer Einsicht
- b. Kritische Würdigung
- aa. Beispiel 5: Die Selbsttötung
- bb. Strittige Voraussetzungen moralischer Argumente
- cc. Beispiel 6: Das Junktim von Sexualität und Liebe
- 2.7 Nochmals: Die komplementäre Funktion moralischer Argumentationsformen
- 3. Die moralische Beurteilung von Handlungen
- 3.1 Kriterien des Handlungsurteils
- a. Rechtfertigung der Ziele
- b. Wahl der Mittel
- c. Verantwortung für die Folgen
- aa. Allgemeine Kriterien der Zuschreibung von Handlungsfolgen
- bb. Das Prinzip der Handlung mit doppelter Wirkung
- cc. Anwendungsfälle: indirekte Euthanasie, Tötung von Non-Kombattanten und Notwehrtötung
- dd. Beispiel 7: Die Todesstrafe
- 3.2 Die unterschiedliche Werthöhe von Handlungsklassen
- a. Moralisch indifferente Handlungen
- b. Gebotene oder pflichtgemäße Handlungen
- c. Supererogatorische Handlungen
- d. Handeln und Unterlassen oder Handeln durch Tun und Handeln durch Nicht-Tun
- II. Die Freundschaft des Menschen mit Gott als Ziel des Gesetzes: die theologische Perspektive
- 1. Der biblische Sinn der göttlichen Gebote, Weisungen und Ermahnungen
- 1.1 Die Tora als Lebensordnung für Israel
- 1.2 Die Auslegung des eschatologischen Gotteswillens in der Verkündigung und Lehre Jesu
- 1.3 Die Adaption der Jesusgebote an gewandelte Lebenssituationen
- 1.4 Die apostolischen Ermahnungen und Weisungen des Paulus
- 1.5 Die neue Wertung des Gesetzes im urchristlichen Ethos
- 1.6 Folgerungen für die Legitimation und den Stil der kirchlichen Morallehre
- 2. Die Frage nach dem Ursprung des moralischen Sollens
- 2.1 Unzureichende Lösungsversuche
- 2.2 Die menschliche Vernunft als schöpferische Teilhabe an der göttlichen Vernunft
- 2.3 Die menschliche Vernunft und der größere Wille Gottes
- 3. Das Gesetz des neuen Bundes als Gnade des Heiligen Geistes
- 4. Die Wertung des Gesetzes in der protestantischen Theologie
- 4.1 Gesetz und Evangelium nach Luther
- 4.2 Der geistliche Sinn des Gesetzes bei Melanchthon und Calvin
- 4.3 Evangelium und Gesetz nach Karl Barth
- 5. Das letzte Ziel: ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott
- Personenregister
- Sachregister
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