
Steuerung der IT im Klinikmanagement
Beschreibung
Rezensionen / Stimmen
"Der große Erfahrungsschatz der Autoren punktet - und spricht v. a. Führungskräfte mit IT-Verantwortung in Kliniken an." Health&Care Management, 4-2012"Der Band versammelt alle relevanten Aspekte zu diesem Thema und ist dank des Praxisbezugs der einzelnen Beiträge eine Hilfe für Führungskräfte im Krankenhaus auf der Suche nach konkreten Lösungen. Ein umfangreiches Glossar und ein ausführliches Sachwortverzeichnis runden das Werk ab." EHealthCom, 3-2010"Die allgemein verständliche Sprache macht das Buch insbesondere für IT-Laien im Management interessant. Aber auch IT-Verantwortliche dürften von den Erfahrungen ihrer Kollegen profitieren." Das Krankenhaus, 6-2010Weitere Details
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Inhalt
Helmut Schlegel, Dr. Margit Fischer
1.1 Warum ein Buch über IT-Steuerung?
Ein wesentlicher Grundsatz unternehmenscher Steuerung ist, dass auf der Basis vorliegender langfristigen Planungen (Strategien), kurzfristige und dynamische Maßnahmenpläne erstellt werden.
Eine Mitte 2008 durchgeführte Befragung in deutschen Großkrankenhäusen ergab allerdings, dass den Mitarbeitern in den wenigsten Häusern eine schriftliche Strategie bekannt war.
Eine Anregung an den Leser des Buches ist somit, sich zu informieren, wie dieser Tatbestand im eigenen Haus ist. Weiterhin stellen die Autoren fest, dass die Nutzung und die Kenntnis um weltweite Organisationsstandards der IT vielen IT-Mitarbeitern in deutschen Krankenhäusern nicht geläufig sind . Ganz deutlich ist zu erkennen, dass in den Abteilungen zu wenig in die methodische Ausbildung der Mitarbeiter investiert wird.
Primat ist die Ausbildung in IT-Themen . Ausbildungsinvestition in Methoden und Verfahren wird leider zu oft als noch verzichtbar angesehen. Wir alle wissen, dass die größten zu erschließenden Potentiale in der optimalen Nutzung der Ressourcen innerhalb der Leistungsprozesse liegen . Unumstritten ist, dass die IT mit den Möglichkeiten der workflowoptimierung und -unterstützung an dieser Stelle das meistgeforderte Werkzeug ist.
Als daraus abzuleitende Forderung kann man dem Klinikmanagement nur raten, die IT viel mehr als strategische Komponente der Unternehmensteuerung zu sehen und daraus auch die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
Den Autoren ist es daher ein Anliegen, diese offensichtliche Lücke zwischen der verfügbaren methodischen Unterstützung und den technologischen Möglichkeiten auf der einen Seite und dem praktischen Einsatz auf der anderen Seite aufzuzeigen und Anregungen zur Schließung dieser Lücke zu geben.
1.2 Was erwartet den Leser?
Betrachten wir die Informationsverarbeitung (IT) im Unternehmen als zu steuernde organisatorische Einheit, besteht die wesentliche Aufgabenstellung darin, die wertschöpfenden Leistungsprozesse möglichst effektiv und effizient zu unterstützen.
Dabei sind drei wesentliche Fragen zu beantworten : Welche Hilfsmittel bieten sich der Unternehmensleitung zur Steuerung der IT? Welche Hilfsmittel sollte die IT selbst einsetzen, um die eigenen Leistungsprozesse adäquat steuern zu können? Welche Entwicklungstrends sind für die IT in Kliniken relevant? Das vorliegende Buch besteht aus vierzehn Beiträgen, die auf diese Fragen Antworten anbieten und dem interessierten Leser konkrete Vorschläge für die Umsetzung unterbreiten .
Die Beiträge sind analog den obigen Fragestellungen in drei Themenbereiche gegliedert: Methoden und Verfahren zur Steuerung der IT für die Unternehmensleitung Methoden und Verfahren zur Steuerung der Serviceprozesse in der IT Ausgewählte Trends und Neuerungen in der IT, die für das Klinikmanagement relevant sind.
Die Beiträge dieses Buchs stammen größtenteils von Praktikern, die Ihre Erfahrung und thematische Kompetenz und Motivation bei der Umsetzung einbringen. Dabei kommen die meisten Autoren aus dem klinischen Umfeld und befassen sich mit Themen, die für Krankenhäuser relevant sind .
So gibt es Beiträge, die speziell auf das Klinikmanagement abstellen, aber auch eine Reihe von Beiträgen, die sich mit Methoden und Verfahren befassen, die in verschiedenen Branchen Anwendung finden, jedoch ebenso sinnvoll in Krankenhäusern anwendbar sind . Das gleiche gilt für die vorgestellten Trends und Neuerungen in der IT. Die Kapitel sind in sich geschlossen, verweisen in nur wenigen Fällen auf den Inhalt eines anderen Autors. Der interessierte Leser kann deshalb die für ihn interessanten Beiträge auswählen. Als Orientierungshilfe wird im Folgenden kurz der Inhalt der einzelnen Beiträge vorgestellt.
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