
Medienkompetenz: Grundlagen und pädagogisches Handeln
Beschreibung
Medienkompetenz wird im ersten Teil des Bandes in ihren vielfältigen Facetten erfasst, in ihren essentiellen Aspekten gebündelt und auf ihren pädagogischen Gehalt hin geprüft. Ausgehend von der Prämisse, dass Medienkompetenz eine pädagogische und altersspezifisch zu fassende Handlungsdimension darstellt, wird im zweiten und dritten Teil zum einen danach gefragt, welche Medienkompetenz Kinder und Jugendliche im Prozess ihres Heranwachsens benötigen, und zum anderen erörtert, was die zentralen Sozialisationsinstanzen dabei leisten müssen und unter welchen Bedingungen sie dies tun können.
Betrachtet wird darüber hinaus im vierten Teil das Verhältnis von Jugendschutz und Medienpädagogik mit ihren je spezifischen Aufgaben. Ein Resümee, gegliedert nach den Orten, an denen Medienkompetenz erworben wird bzw. erworben werden kann, gibt schließlich konkrete Hinweise auf Handlungsnotwendigkeiten. ("Das Buch gefällt durch seine offene und ehrliche Diskussion und gibt einen sehr guten Überblick, wie unterschiedlich der Begriff "Medienkompetenz" gesehen werden kann." Medien-Dienst EB)
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Inhalt
2 - Vorwort [Seite 12]
3 - Einleitung [Seite 14]
4 - I Medienkompetenz - Facetten und Grundlagen eines Begriffs [Seite 18]
4.1 - Was ist Medienkompetenz? Fünf Statements zu einem facettenreichen Begriff [Seite 19]
4.1.1 - Prof. Dr. Dieter Baake [Seite 20]
4.1.2 - Prof. Dr. Peter Glotz [Seite 21]
4.1.3 - Prof. Dr. Herbert Kubicek [Seite 22]
4.1.4 - Prof. Dr. Bernd-Peter Lange [Seite 23]
4.1.5 - Prof.`in Dr. Barbara Mettler v. Meiborn [Seite 24]
4.2 - Medienkompetenz - Dimensionen eines Schlagwortes (Kübler) [Seite 26]
4.2.1 - 1. Medienkompetenz hat Konjunktur [Seite 26]
4.2.2 - 2 (Medien)Pädagogische Essentials [Seite 27]
4.2.3 - 3. Kommunikationsdemokratie als Voraussetzung und/oder als Ziel von Medienkompetenz? [Seite 29]
4.2.4 - 4. Informationstechnische Qualifikationen [Seite 30]
4.2.4.1 - 4.1 Medienkompetenz als Kriterium für die "Informationsgesellschaft" und als Standortfaktor? [Seite 31]
4.2.4.2 - 4.2 Medienkompetenz als betriebliche "Kernkompetenz"? [Seite 33]
4.2.4.3 - 4.3 Medienkompetenz oder Bildung oder Wissensmanagment? [Seite 35]
4.2.5 - 5. Grundsätzliche Dilemmata [Seite 38]
4.2.5.1 - 5.1 Die anthropologische Dimension: kommunikative Kompetenz [Seite 39]
4.2.5.2 - 5.2 Die struktuerelle Dimesion: Wie demokratisch und partizipativ muß gesellschaftliche Kommunikation sein? [Seite 40]
4.2.5.3 - 5.3 Die didaktische Dimension: Oder die Unmöglichkeit, nicht zu lernen [Seite 42]
4.2.5.4 - 5.4 Die qualifikatorische Dimension: Wird Medienkompetenz gebraucht? [Seite 44]
4.2.6 - 6. "Wissensexplosion" und "virtuelle Wirklichkeiten" [Seite 45]
4.2.7 - Literatur [Seite 47]
5 - II Medienkompetenz - Entwicklung und Anforderung im Prozeß des Heranwachsens [Seite 50]
5.1 - Medienkompetenz: Eine pädagogische und altersspezifische zu fassende Handlungdimension (Theunert) [Seite 51]
5.1.1 - 1. Kommunikative Kompetenz: Ausgangs- und Bezugspunkt von Medienkompetenz [Seite 52]
5.1.2 - 2. Medienkompetenz: Ein herausragender Bestandteil der kommunikativen Kompetenz [Seite 53]
5.1.3 - 3. Medienkompetenz: Ein Bündel von kognitiven und handlungsorientierten Fähigkeiten [Seite 54]
5.1.4 - 4. Medienkompetenz: Eine (medien)pädagogische Ziel- und Handlungsdimension [Seite 55]
5.1.5 - 5. Medienkompetenz: altersspezifisch zu differenzieren und zu fördern [Seite 57]
5.1.6 - Literaur [Seite 60]
5.2 - 1 Medienkompetenz in der Kindheit: Die Altersgruppen der 3-10jährigen (Theunert/lLenssen) [Seite 61]
5.2.1 - Medienkompetenz im Vor- und Grundschulalter: Altersspezifische Voraussetzungen, Ansatzpunkte und Handlungsoptionen (Theunert/Lenssen) [Seite 61]
5.2.1.1 - 1. Die Fundamente für die Ausformung von Medienkompetenz: Sozial-kognitive Entwicklung, Sozialisationsprozesse und Medienumgang [Seite 63]
5.2.1.1.1 - 1.1 Die sozial-kognitive Entwicklung als Grundlage für das Verstehen von Medienangeboten [Seite 64]
5.2.1.1.2 - 1.2 Die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben und Umweltanfordeungen als Ansatzpunkte für Medienkompetenzförderung [Seite 65]
5.2.1.1.3 - 1.3 Medienzuwendung und Medienumgang als Ansatzpunkte für adäquate Medienkompetenzförderung [Seite 66]
5.2.1.2 - 2 Handlungsfelder der Medienkompetenzförderung für das Vor- und Grundschulalter [Seite 69]
5.2.1.2.1 - 2.1 Das Fernsehen als Förderinstanz für Medienkompetenz [Seite 69]
5.2.1.2.2 - 2.2 Die Familie als Ausgangsort jeder Medienkompetenzfördrung [Seite 70]
5.2.1.2.3 - 2.3 Kindergarten und Schule als proffessionelle Instanzen der Medienkompetenzföderung [Seite 72]
5.2.1.3 - Literatur [Seite 74]
5.2.2 - Entwicklungspsychologische Grundlagen der Mediensozialisation, Drei Ebenen einer Theorie [Seite 74]
5.2.2.1 - Literatur [Seite 81]
5.2.3 - Medienrezeption und Medienaneignung von drei- bis zehnjährigen Kindern und daraus resultierende Ansatzpunkte für die Förderung von Medienkompetenz [Seite 82]
5.2.3.1 - 1. Medienkompetenz: eine Perspektivenerweiterung ist nötig [Seite 82]
5.2.3.2 - 2. Grundlagen zum Verstehen kindlichen Umgangs mit dem Fernsehen [Seite 84]
5.2.3.3 - 3. Fernsehfavoriten: Funktion und Faszination [Seite 86]
5.2.3.4 - 4. Thesen zur Förderung von Alltagskompetenz bei Vor- und Grundschulkindern mit Hilfe von Mediensymbolik [Seite 89]
5.2.3.5 - Literatur [Seite 91]
5.2.4 - Einige Stichworte dazu, wie Fernsehsendungen für Kinder Medienkompetenz stärken können (Uwe Rosenbaum) [Seite 92]
5.2.4.1 - 1. Was immer das Fernsehen beisteuern kann [Seite 92]
5.2.4.2 - 2. Ganz einfach, aber ganz schwer: [Seite 93]
5.2.4.3 - 3. Zur besonderen Verantwortung der Fernsehredakteurinnen und - redakteure [Seite 93]
5.2.4.4 - 4. Einige Merkmale des Qualitätsfernsehens für Kindern [Seite 94]
5.2.4.5 - 5. Drei Beispiele [Seite 94]
5.2.4.6 - 6. Voraussetzungen [Seite 95]
5.2.5 - Medienpädagogische Sendungen als internationaler Beitrag des Fernsehens zur Medienkompetenzförderung bei Kindern und Eltern [Seite 96]
5.2.5.1 - 1. Vorbemerkung: Zur Position des Fernsehens in der Medienerziehung [Seite 97]
5.2.5.2 - 2. Zehn `leichte´ Übungen, die Medienkompetenz zu steigern [Seite 97]
5.2.5.3 - 3. Kernziele: Medienkompetenz und Medienmündigkeit [Seite 98]
5.2.5.4 - 4. Das Fernsehen im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Medienerziehung [Seite 99]
5.2.5.4.1 - 4.1 Grundkozeption der Fernsehserie "Bony und Anja" [Seite 99]
5.2.6 - Medienkompetenz der Kinder verlangt zu allererst Fernseherziehungskompetenz der Eltern [Seite 100]
5.2.6.1 - 1. Gar nicht so einfach - Bedingungen und Grenzen der Fernseherziehung im Familienalltag [Seite 100]
5.2.6.2 - 2. FLIMMO - fernsehen mit Kinderaugen [Seite 103]
5.2.6.3 - Literatur [Seite 106]
5.2.7 - Förderung kindlicher Medienkompetenz durch medienpädagogische Elternarbeit [Seite 107]
5.2.7.1 - Literatur [Seite 111]
5.2.8 - "Jetzt laßt uns mal ran" - Bedingungen, Methoden, Beispiele und Ziele medienpraktischer Arbeit mit Kindern [Seite 112]
5.2.8.1 - 1. Bedingungen vor Ort [Seite 112]
5.2.8.2 - 2. Methoden der praktischen Arbeit [Seite 114]
5.2.8.3 - 3. Beispiele medienpraktischer Arbeit mit Kindern [Seite 116]
5.2.8.3.1 - 3.1 Optisches Spielzeug und Trickfilm [Seite 116]
5.2.8.3.2 - 3.2 Videoarbeit [Seite 117]
5.2.8.4 - 4. Und was kommt dabei heraus [Seite 119]
5.2.8.5 - 5. Medienpädagogische Forderungen und Ziele [Seite 120]
5.2.8.6 - Literatur [Seite 121]
5.2.9 - Medienprojekte in der Grudschule: Möglichkeiten und Grenzen schulischer Förderung von Medienkompetenz [Seite 122]
5.2.9.1 - 1. Zur Einleitung: Ein Werbespot(t) [Seite 122]
5.2.9.2 - 2. Was können Ziele, Inhalte und Verfahren von medienbezogenen Projekten sein? [Seite 123]
5.2.9.3 - 3. Worin bestehen die Möglichkeiten und Grenzen schulischer Förderungen von Medienkompetenz? [Seite 126]
5.3 - 2 Medienkompetenz im Übergang von Kindheit zum Jugendalter: Die Altersgruppe der 11-15jährigen (Stolzenburg/Bahl) [Seite 129]
5.3.1 - Medienkompetenz bei 11 - bis 15jährigen Mädchen und Jungen: Grundlagen und Voraussetzungen für die weitere Ausformung [Seite 129]
5.3.1.1 - 1. Grundlagen für die Förderung von Medienkompetenz: Kognitiv-soziale Entwicklung, Sozialprozesse und vielfältige Mediennutzug [Seite 131]
5.3.1.1.1 - 1.1 Die sozial-kongnitiven Fähigkeiten als Fundament für ein zunehmend komplexeres Medienverständnis [Seite 131]
5.3.1.1.2 - 1.2 Sozialisationsprozesse [Seite 132]
5.3.1.1.3 - 1.2 Medienausstattung und -umgang [Seite 133]
5.3.1.2 - 2. Relevante Handlungsfelder zur Förderung von Medienkompetenz bei 11-15jährigen [Seite 135]
5.3.1.2.1 - 2.1 Die Schule als Instanz der Förderung von Medienkompetenz [Seite 135]
5.3.1.2.2 - 2.2 Jugendarbeit als Forum für die Entwicklung von Medienkompetenz [Seite 136]
5.3.1.2.3 - 2.3 Die Medien als Förderer von Medienkompetenz [Seite 137]
5.3.2 - Zur "vorkritschen" Medienkompetenz bei älteren Kindern [Seite 138]
5.3.2.1 - 1. Medienkompetenz [Seite 138]
5.3.2.2 - 2. Zur "vorkritischen Genese" von Werbekompetenz bei Kindern [Seite 141]
5.3.2.3 - 3. Fazit [Seite 147]
5.3.2.4 - Literatur [Seite 148]
5.3.3 - Was beobachtbares Nutzungsverhalten mit Medienkompetenz zu tun hat [Seite 149]
5.3.3.1 - 1. Klärung der Perspektive auf das Tagungsthema [Seite 149]
5.3.3.2 - 2. Verfügbarkeit von Medien [Seite 150]
5.3.3.2.1 - 2.1 Zusammenhang mit Medienkompetenz [Seite 150]
5.3.3.2.2 - 2.2 Zugang in den Privathaushalten [Seite 150]
5.3.3.2.3 - 2.3 Zur Roller der Schule für den Zugang zu neuen Medien [Seite 153]
5.3.3.3 - 3. Ausmaß der Mediennutzung und Medienmenüs [Seite 154]
5.3.3.3.1 - 3.1 Zusammenhang mit Medienkompetenz [Seite 154]
5.3.3.3.2 - 3.2 Dauer der Mediennutzung in der Freizeit [Seite 154]
5.3.3.3.3 - 3.3 Unterschiedliche Muster der Mediennutzung [Seite 156]
5.3.3.4 - 4. Motive und Wahrnehmung bei der Nutzung und Rezeption von Medienangeboten [Seite 158]
5.3.4 - Förderung von Medienkompetenz im Handlungsfeld Schule - Bedingungen, Möglichkeiten, konkrete Beiträge [Seite 160]
5.3.4.1 - 1. These: [Seite 160]
5.3.4.2 - 2. These: [Seite 161]
5.3.4.3 - 3. These: [Seite 163]
5.3.4.4 - 4. These: [Seite 165]
5.3.4.5 - 5. These: [Seite 166]
5.3.5 - Förderung von Medienkompetenz im Handlungsfeld Jugendarbeit [Seite 167]
5.3.5.1 - 1. Hintergrund [Seite 167]
5.3.5.2 - 2. Handlungsorientierte Medienarbeit [Seite 168]
5.3.5.3 - 3. Jugenarbeit ist die Heimat der Medienarbeit (geworden) [Seite 169]
5.3.5.4 - 4. Medien machen heute in der Jugenarbeit weniger Angst als vielmehr Lust [Seite 169]
5.3.5.5 - 5. Bei besten Voraussetzungen ... [Seite 169]
5.3.5.6 - 6. Wie denn auch sei ... [Seite 170]
5.3.5.7 - 7. Medien motivieren Mädchen und Jungen [Seite 170]
5.3.5.8 - 8. Erfolgerlebnisse sind (teilweise) planbar [Seite 171]
5.3.5.9 - 9. Projekte aktiver Medienarbeit [Seite 172]
5.3.5.10 - 10. Auch lebensnahe und ereignisreiche Medienarbeit ist Hand- und Kopfarbeit [Seite 172]
5.3.5.11 - 11. Für eine Effektivität bedarf es verstärkter Vernetzungen [Seite 172]
5.3.6 - Jugendschutz versus Medienkompetenz [Seite 172]
5.3.6.1 - Fazit [Seite 177]
5.3.7 - Förderung von Medienkompetenz durch aktive Medienarbeit und Veröffentlichung der Produktionen [Seite 177]
5.3.7.1 - 1. Vorbemerkung [Seite 177]
5.3.7.2 - 2. Radio - Medium für Kinder und Jugendliche [Seite 178]
5.3.7.3 - 3. Kinder und Jugendliche als Medienproduzentinnen und -produzenten [Seite 178]
5.3.7.4 - 4. Mediekompetenz durch aktive Medienarbeit [Seite 179]
5.3.7.5 - 5. Fazit [Seite 180]
5.3.7.6 - Literatur [Seite 180]
5.3.8 - Coputernspiele und Internet - Wie sie genutzt werden und welche Rolle sie bei der Förderung von Medienkompetenz spielen [Seite 181]
5.3.8.1 - 1. Computerspiele [Seite 181]
5.3.8.1.1 - 1.1 Ausstattung und Zugriff [Seite 181]
5.3.8.1.2 - 1.2 Angebot an Spielen [Seite 182]
5.3.8.1.3 - 1.3 Nutzung von Spielen [Seite 184]
5.3.8.1.4 - 1.4 Wird durch Computerspiele Medienkompetenz gefördert? [Seite 184]
5.3.8.1.5 - 1.5 Was kann konkret zur Ausformung von Medienkompetenz geleistet werden? [Seite 186]
5.3.8.2 - 2. Internet [Seite 187]
5.3.8.2.1 - 2.1 Zugriff und Nutzungsverhalten [Seite 187]
5.3.8.2.2 - 2.2 Angebot [Seite 188]
5.3.8.2.3 - 2.3 Wie kann Medienkompetenz gefördert werden? [Seite 188]
5.4 - 3 Medienkompetenz im Jugenalter: Die Altersgruppe der 16-20jährigen (Hedrich/Voß-Fertmann) [Seite 189]
5.4.1 - Medienkompetenz im Jugenalter: Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Stellenwert der Medien und medienpädagogische Handlungsfelder [Seite 189]
5.4.1.1 - 1. Kennzeichnug von Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren [Seite 190]
5.4.1.1.1 - 1.1 Sozialisation [Seite 190]
5.4.1.1.2 - 1.2 Lebensräume und Orte von Jugendlichen [Seite 191]
5.4.1.1.3 - 1.3 Stellenwert der Medien [Seite 192]
5.4.1.1.4 - 1.4 Zusammenfassung: Veränderte Rahmenbedingungen für Jugendliche [Seite 193]
5.4.1.2 - 2. Handlungsfelder in Forschung und Praxis [Seite 194]
5.4.1.2.1 - 2.1 Forschung [Seite 195]
5.4.1.2.2 - 2.2 Praktische Handlungsfelder in Freizeit und Institutionen [Seite 196]
5.4.1.2.3 - 2.3 Alles beim alten oder alles neu? [Seite 199]
5.4.1.3 - 3. Freigegeben ab 16 Jahren? [Seite 200]
5.4.2 - Aufwachsen heute: Veränderte Erziehungs- und Sozialisationsbedingungen in Familie, Schule, Beruf, Freizeit und Gleichaltrigengruppe [Seite 201]
5.4.2.1 - 1. Jungend ist Schul- Bildungsjugend [Seite 202]
5.4.2.2 - 2. Jugend ist arbeitsferne Jugend [Seite 203]
5.4.2.3 - 3. Jugend ist Gegenwartsjugend [Seite 205]
5.4.2.4 - 4. Jugend ist Leitbild- und Expertenjugend [Seite 205]
5.4.2.5 - 5. Jugend ist alltagspragmatisch familiale Versorguns- und umsorgte Mutterjugend [Seite 207]
5.4.2.6 - 6. Jugend ist Gleichaltrigenjugend [Seite 209]
5.4.2.7 - 7. Jugend ist auf Autonomie zielende liberalisierte, aber auch permissive (Erziehungs)Jungend [Seite 210]
5.4.2.8 - 8. Jugend ist Multi-Media-Jugend [Seite 211]
5.4.2.9 - 9. Jugend ist Patchworkjugend [Seite 217]
5.4.2.10 - 10. Jugend ist ego- und ethnozentrische Jugend [Seite 218]
5.4.2.11 - Literatur [Seite 219]
5.4.3 - Medienerfahrung von Jugendlichen in Familie und Peergroup [Seite 221]
5.4.3.1 - 1. Welche Orte sind für die Altersgruppe kennzeichnend ... [Seite 222]
5.4.3.2 - 2. Welche jugendkulturellen Merkmale lassen sich in der Altersgruppe festmachen? ... [Seite 225]
5.4.3.2.1 - 2.1 Medien als Thema Nr. 1 in den Gesprächsthemen der Jugendlichen [Seite 226]
5.4.3.2.2 - 2.2 Musikhören als gemeinsame Medienerfahrung: Singen, Tanzen und Gestalten [Seite 228]
5.4.3.3 - 3. Wie ist der Blick der Jugendlichen auf gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge? ... [Seite 229]
5.4.3.4 - 4. Bei institutionellen Orten von Jugendlichen: ... [Seite 230]
5.4.3.5 - 5. Zusammenfassung [Seite 234]
5.4.3.6 - Literatur [Seite 237]
5.4.4 - Kompetentes und selbstbestimmtes Medienhandeln in Jugenszenen [Seite 238]
5.4.4.1 - 1. Jugenzeit und Medienzeit [Seite 238]
5.4.4.2 - 2. Medien als Kristallisationspunkte von Jugendkulturen [Seite 239]
5.4.4.3 - 3. Jugendliche Medienkulturen als Identitäts- und Kompetenzmärkte [Seite 240]
5.4.4.4 - 4. Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation [Seite 242]
5.4.4.5 - Literatur [Seite 243]
5.4.5 - Thesen zur Kompetenz Jugendlicher im Umgang mit (neuen) Medien [Seite 245]
5.4.5.1 - Literatur [Seite 248]
5.4.6 - Dimensionen elektronischer Medienevolution [Seite 248]
5.4.6.1 - Vorbemerkung [Seite 248]
5.4.7 - Lernziel Medienkompetenz - Anspruch und Wirklichkeit im Handlungsfeld Schule [Seite 253]
5.4.7.1 - 1. Richtlinine und Realität [Seite 253]
5.4.7.2 - 2. Das Projekt "Daily School News" - eine positive Erfahrung [Seite 254]
5.4.7.3 - 3. Ein einwöchiges Medienseminar - eine weitere positive Erfahrung [Seite 256]
5.4.7.4 - 4. Medienarbeit erfordert Veränderungen von Schule und Lehrenden [Seite 257]
5.4.7.5 - Literatur [Seite 259]
5.4.8 - Förderung von Medienkompetenz im Handlungsfeld Schule [Seite 259]
5.4.8.1 - Wie könnte ein pädagogisch faßbarer Begriff von Medienkompetenz aussehen? [Seite 260]
5.4.8.2 - Somit will ich als Anschlußthese formulieren: [Seite 262]
5.4.9 - Förderung von Medienkompetenz in Freizeiteinrichtungen [Seite 262]
5.4.9.1 - 1. Wie können Jugendliche der Altersgruppe 16 bis 20 Jahre mit praktischen Modellen der aktiven Medienarbeit noch erreicht werden? Welche Formen sind notwendig? [Seite 262]
5.4.9.2 - 2. Wieweit lassen sich im Rahmen thematische Jugendarbeit Medien in die pädagogische Bemühungen einbeziehen? [Seite 264]
5.4.9.3 - 3. Welche Perspektiven hinsichtlich neuer Medien und deren Ausrucks- und Gestaltungsformen müssen langfristig entwickelt werden? [Seite 266]
5.4.9.4 - Literatur [Seite 267]
5.4.10 - Außerschulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen: Erfahrungen, Einschätzungen und Entwicklungen am Beispiel Junger Volkshochschule [Seite 268]
5.4.10.1 - 1. Anmerkungen zu Angeboten und Nachfrage an Volkshochschulen [Seite 268]
5.4.10.2 - 2. Medienpädagogische Aktivitäten an der Jungen Volkshochschule [Seite 269]
5.4.10.3 - 3. Medieneinsatz bei thematischer Jugendbildungsarbeit [Seite 270]
5.4.10.4 - 4. Welche Perspektiven? [Seite 271]
6 - III Medienkompetenz - Aufgabe von Erziehung und Bildung [Seite 272]
6.1 - Bedeutung von Medienkompetenz als Bildungsaufgabe und inhaltliche bildungspolitische Zielsetzung (Schell) [Seite 273]
6.1.1 - 1. Aufgabe von Bildung [Seite 274]
6.1.2 - 2. Kommunikative Kompetenz und Medienkompetenz als Bildungsaufgabe [Seite 277]
6.1.3 - 3. Zielsetzung von Medienkompetenz [Seite 278]
6.1.3.1 - 3.1 Medienkompetenz heißt, Medienentwicklunglungen erfassen, kritisch reflektieren und bewerten können [Seite 279]
6.1.3.2 - 3.2 Medienkompetenz bedeutet, selbstbestimmt, kritisch-reflektiv und genußvoll mit medienangeboten und -inhalten umgehen können [Seite 279]
6.1.3.3 - 3.3 Medienkompetenz heißt, Medien aktiv als Kommunikationsmittel nutzen können [Seite 280]
6.1.3.4 - Literatur [Seite 282]
6.2 - 1 Medienkompetenz - Förderung im Handlungfeld Schule: Bedingungen und Beispiele (Schell/Warkus) [Seite 283]
6.2.1 - Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer: Schulische Bedingungen und Anforderungen an Aus- und Fortbildung [Seite 283]
6.2.1.1 - 1. Schule muß sich verändern, Lehreinnen und Lehrer müssen umdenken [Seite 284]
6.2.1.2 - 2. Die Lehrerausbildung muß Medienkompetenz und medienpädagogische Kompetenz vermitteln [Seite 286]
6.2.1.3 - 3. Die Lehrerfortbildung muß Medienkompetenz und medienpädagogische Kompetenz kontinuierlich aktualisieren [Seite 288]
6.2.1.4 - 4. Schlußfolgerung und Perspektiven [Seite 289]
6.2.1.5 - Literatur [Seite 290]
6.2.2 - Medienkompetenz der Multiplikatorinnen und Multiplikatioren im System Schule [Seite 290]
6.2.2.1 - 1. Die - außerschulische - Teilnahme der Jugendlichen an den Medien [Seite 291]
6.2.2.2 - 2. Die Ausstattung und Praxis an den Schulen mit Computern bzw. Netzanschlüssen [Seite 293]
6.2.2.2.1 - 2.1 Tendenzen im Ausland [Seite 295]
6.2.2.3 - 3. Bedürfnisse und Bedarf [Seite 296]
6.2.2.4 - 4. Schluß [Seite 297]
6.2.2.5 - Literatur [Seite 298]
6.2.3 - Kompetenzen, die Studierende der Lehrämter während der universitären Ausbildung erwerden sollten [Seite 298]
6.2.3.1 - 1. Zur Bedeutung der Medien für Schule und Unterricht [Seite 299]
6.2.3.1.1 - 1.1 Auswirkungen der Mediennutzung auf Lernvoraussetzungen [Seite 299]
6.2.3.1.2 - 1.2 Konsequenzen der Medieentwicklung für schulische Lern- und Arbeitsformen [Seite 300]
6.2.3.1.3 - 1.3 Auswirkungen der Medienentwicklung auf schulische Ziele und Inhalte [Seite 302]
6.2.3.2 - 2 Erfolgreiche Kompetenzen von Lehrpersonen [Seite 303]
6.2.3.3 - 3. Zur Umsetzung in der Lehrausbildung [Seite 304]
6.2.3.4 - Literatur [Seite 306]
6.2.4 - Medienkompetenz muß Lehrerinnen und Lehrern in der universitären Ausbildung vermittelt werden [Seite 306]
6.2.4.1 - 1. Zur Begründung einer integrierten medienpädagogischen Qualifizierung in der Lehrausbildung [Seite 306]
6.2.4.2 - 2. Inhalte einer medienpädagogischen Ausbildung während der 1. Phase des Studiums [Seite 308]
6.2.4.2.1 - 2.1 Aufgabenfelder und Inhalte im Bereich der Erziehungswissenschaft [Seite 308]
6.2.4.2.2 - 2.2 Aufgabenfelder und Inhalte im Bereich der Schulpädagogik [Seite 309]
6.2.4.2.3 - 2.3 Aufgabenfelder und Inhalte in den Fachdidaktiken [Seite 311]
6.2.4.2.4 - 2.4 Aufgabenfelder und Inhalte in der schulischen Ausbildung [Seite 311]
6.2.4.3 - 3. Einige Folgerungen für die 2. Phase der Lehrausbildung [Seite 312]
6.2.4.4 - Literatur [Seite 312]
6.2.5 - Aufgaben der Lehrerfortbildung bei der Vermittlung von Medienkompetenz [Seite 314]
6.2.6 - Bedingungen der Vermittlung von Medienkompetenz in der Lehrerfortbildung [Seite 317]
6.2.6.1 - 1. Medienkompetenz als (eine) Schlüsselqualifikation der Zukunft [Seite 318]
6.2.6.2 - 2. Vemittlung von Medienkompetenz für Lehrerinnen und Lehrer [Seite 318]
6.2.6.3 - 3. Fördernde und hemmende Faktoren [Seite 318]
6.2.6.4 - 4. Vorschläge und Forderungen [Seite 319]
6.3 - 2 Medienkompetenz - Förderung im Handlungsfeld außerschulische Jugendarbeit: Bedingungen und Beispiele (Anfang/Pöttinger) [Seite 321]
6.3.1 - Medienkompetenz der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Jugendarbeit: Bedingungen der Praxis und Anforderungen an Aus- und Weiterbildung [Seite 321]
6.3.1.1 - 1. Vermittlung von Medienkompetenz in Ausbildungseinrichtung [Seite 323]
6.3.1.2 - 2. Vermittlung von Medienkompetenz in Fortbildungsrichtungen [Seite 325]
6.3.1.3 - 3. Schlußfolgerungen und Perspektiven [Seite 326]
6.3.1.4 - Literatur [Seite 327]
6.3.2 - Befähigung von Kindern und Jugendlichen zur gesellschaftlichen Teilhabe: Anforderung an die außerschulische Jugendarbeit [Seite 328]
6.3.2.1 - 1. Familie und Gefühlsentwicklung [Seite 329]
6.3.2.2 - 2. Pubertät und Körper [Seite 331]
6.3.2.3 - 3. Jugendarbeit als Kultur- und Sozialarbeit [Seite 332]
6.3.2.4 - 4. Konsequenzen für die außerschulische Jugendarbeit [Seite 333]
6.3.2.5 - Literatur [Seite 336]
6.3.3 - Medienkompetenz und medienpädagogische Qualifikation von Studierenden der Sozialen Arbeit an Fachhochschulen [Seite 336]
6.3.3.1 - 1. Ausgangsbedingungen [Seite 336]
6.3.3.2 - 2. Medienkompetenz und medienpädagogische Kompetenz - ein komplexes Lernziel [Seite 338]
6.3.4 - Vermittlung von Medienkompetenz in der Ausbildung an Fachschulen [Seite 340]
6.3.4.1 - 1. Zur Situation der Medienerziehung in der Ausbildung [Seite 340]
6.3.4.1.1 - 1.1 Allgemein zur Fachhochschule [Seite 340]
6.3.4.1.2 - 1.2 Verschiedene Mediengeneration in der Ausbildung [Seite 340]
6.3.4.1.3 - 1.3 Frauendominaz in der Ausbildung [Seite 341]
6.3.4.1.4 - 1.4 Medienerziehung als Unterrichtsfach in den Fachschulen [Seite 342]
6.3.4.2 - 2. Anforderung an das Fach Medienerziehung und die Lehrenden [Seite 343]
6.3.4.3 - Literatur [Seite 344]
6.3.5 - Aufgaben von Fortbildungseinrichtungen bei der Vermittlung von Medienkompetenz [Seite 345]
6.3.5.1 - 1. Wecken des Interesse an Medienarbeit und Aufzeigen ihrer Möglichkeiten [Seite 345]
6.3.5.2 - 2. Überblick über das Medienverhaltenvon Kindern und Jugendlichen geben und Verständnis für ihren Spaß am Umgang mit Medien wecken [Seite 345]
6.3.5.3 - 3. Vermitteln von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Konsequenzen [Seite 346]
6.3.5.4 - 4. Technische und pädagogische know-how vermitteln [Seite 346]
6.3.5.5 - 5. Überblicke über technische Neuerungen geben [Seite 347]
6.3.5.6 - 6. Hilfestellung (technischer wie inhaltlicher Art) bei der Umsetzung von Projekten [Seite 347]
6.3.5.7 - 7. Beratung allgemein [Seite 347]
6.3.6 - Jugend(kultur)arbeit braucht zeitmäßige Aus- und Fortbildung [Seite 347]
6.3.6.1 - 1. Der bisherige Königsweg: Die produktorientierte Medienpädagoik [Seite 348]
6.3.6.2 - 2. Ein altes Feld wird ausgeweitet: Die Möglichkeit der digitalen Technologie [Seite 349]
6.3.6.3 - 3. Ein neues Feld muß bearbeitet werden: Die kommunitationsorientierte Mediepädagogik [Seite 349]
6.3.6.4 - 4. Medienpädagogische Aus- und Fortbildung im Kontext mit der Praxis [Seite 350]
6.3.7 - Vermittlung von Kompetenz im Umgang mit (neuen) Medien-Aufgaben von Fortbildungseinrichtungen [Seite 352]
6.3.7.1 - 1. Eingangsüberlgeung [Seite 352]
6.3.7.2 - 2. Defizite in Umgang mit Medien [Seite 353]
6.3.7.3 - 3. Angebote und medienpädagogische Unterstützung vor Ort [Seite 354]
7 - IV Jugendschutz und Medienkompetenz [Seite 358]
7.1 - Jugendschutz und Medienpädagogik: Ein wechselvolles Verhältnis (Schell) [Seite 359]
7.1.1 - 1. Zum generellen Verhältnis Medienpädagogik und Jugendmedienschutz [Seite 359]
7.1.2 - 2. Zur geschichtlichen Entwicklung von Jugenmedienschutz und Medienpädagogik [Seite 360]
7.1.3 - 3. Zum Verhältnis Jugendschutz und Medienpolotik heute [Seite 362]
7.1.4 - 4. Zur aktuellen Diskussion um den Jugendmedienschutz [Seite 364]
7.1.5 - Literatur [Seite 368]
7.2 - Jugendschutz und Medienkompetenz als staatliche Handlungsfelder (Kuch) [Seite 369]
7.2.1 - 1. Vorbemerkungen [Seite 369]
7.2.2 - 2. Grundmodell des Rundfunkstaatsvertrages [Seite 370]
7.2.3 - 3. Das Erste Rundfunkänderungsstaatsvertrag [Seite 371]
7.2.4 - 4. Vierter Rundfunkänderungsstaatsvertrag [Seite 374]
7.2.5 - 5. Staatsvertrag über Mediendienste [Seite 377]
7.2.6 - 6. Medienpädagogik als notwendige ergänzende Maßnahme [Seite 378]
7.3 - Jugendschutz und Medienkompetenz - Sichtweise und Erfahrung der Freiwilligen Selbstkontrolle (Hänge) [Seite 379]
7.3.1 - 1. Freiwillige Selbstkontrollen [Seite 379]
7.3.2 - 2. Arbeit und Auswirkungen [Seite 382]
7.3.3 - 3. Künftige Entwicklung [Seite 384]
7.3.4 - 4. Gegenwärtige Lage [Seite 386]
7.3.5 - 5. Ausblick [Seite 387]
7.3.6 - Literatur [Seite 389]
8 - V Resümee [Seite 390]
8.1 - Die Lernorte und die erwerbbaren Fähigkeiten, mit Medien kompetent umzugehen (Schorb) [Seite 391]
8.1.1 - 1. Die Lernorte [Seite 392]
8.1.1.1 - 1.1 Der Kindergarten [Seite 394]
8.1.1.2 - 1.2 Die Schule [Seite 396]
8.1.1.3 - 1.3 Die Hochschule [Seite 400]
8.1.1.4 - 1.4 Die Familie [Seite 402]
8.1.1.5 - 1.5 Die Jugendarbeit [Seite 405]
8.1.1.6 - 1.6 Die Medien [Seite 408]
8.1.2 - 2. Notwendigkeit und Wünsche [Seite 410]
8.1.3 - Literatur [Seite 412]
9 - Autorinnen und Autoren [Seite 416]
Wenn heute vom Gefährdungspotential durch die Medien gesprochen wird, werdenneben der Schelte der Medien und der Forderung nach weniger 'Sex and Crime'Stimmen laut nach einer Verbesserung oder Verschärfung des Jugend(medien)schutzes und nach einer besseren Ausbildung der Medienkompetenz der Kinder und Jugendli- chen. Die Frage nach dem Verhältnis von Jugendmedienschutz und Medienkompetenz, die Frage nach der Leistungsfähigkeit des Jugendmedienschutzes, der staatlichen Ordnungspolitik und der freiwilligen Selbstkontrollen sind Gegenstand dieses Kapitels.
1. Zum generellen Verhältnis Medienpädagogik und Jugendmedienschutz
Medienpädagogik und Jugendmedienschutz bemühen sich um das gleiche Thema, nämlich um die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Sie stehen hierbei jedoch nicht in einem Konkurrenzverhältnis, sondern in einem Ergänzungszusammenhang. Sie haben einen je spezifischen Fokus auf das gleiche Thema und unterschiedliche, sich nicht widersprechende Zielsetzungen.
Der Jugendmedienschutz richtet sein Augenmerk primär auf die Medien. Auf der Basis gesetzlicher Regelungen, pädagogischer und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse und gesellschaftlich vorherrschender ethisch-moralischer Normen und Wertvorstellungen beobachten, analysieren und bewerten die Einrichtungen des Jugendmedienschutzes das mediale Angebot. Entsprechen Medienprodukte nicht den Jugendschutzrichtlinien, stehen eine Reihe an Maßnahmen zur Verfügung, z.B. Altersfreigaberegelungen, Sendezeitgrenzen, Bußgelder, Indizierungsverfahren usw., die alle zum Ziel haben, den Zugang zu diesen Medienprodukten durch die betroffenen Altersgruppen zu verhindern, um ein mögliches Gefährdungspotential auszuschließen.
Die Medienpädagogik richtet ihr Augenmerk primär auf die Heranwachsenden, auf Kinder und Jugendliche. Über die Ausbildung und Entwicklung individueller Kompetenzen, insbesondere kommunikativer Kompetenz und Medienkompetenz (vgl. die übrigen Kapitel in diesem Buch) soll ein kritischer, reflexiver und aktiver Umgang mit Medien erreicht werden.
Das Verhältnis von Medienpädagogik und Jugendmedienschutz hat sich, bedingt durch unterschiedliche Sichtweisen des Verhältnisses zwischen Medien und heranwachsenden Rezipientinnen und Rezipienten, durch gesellschaftlich-politische Rahmenbedingungen und nicht zuletzt durch die Entwicklung der Medien selbst, stets gewandelt.
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