
WordPress Alles-in-einem-Band für Dummies
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Inhalt
- Intro
- Titelseite
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Teil I: WordPress-Grundlagen
- Kapitel 1: WordPress-Grundlagen
- Bloggen
- Kleiner Einblick in die WordPress-Technologien
- Der Einsatz von WordPress als Content-Management-System (CMS)
- Kapitel 2: Die Welt der Open-Source-Software
- Was bedeutet Open Source?
- Die WordPress-Lizenzierung verstehen
- WordPress-Lizenzierung auf Ihre Projekte anwenden
- Kapitel 3: Entwicklungs- und Versionszyklen
- WordPress-Versionszyklen kennenlernen
- Die WordPress-Entwicklung mitverfolgen
- Kapitel 4: Die Word-Press-Community kennenlernen
- Andere WordPress-Nutzer finden
- Nutzer helfen Nutzern
- Beratung und Dienstleistungen zu WordPress entdecken
- Selbst etwas zu WordPress beisteuern
- An Live-Veranstaltungen zu WordPress teilnehmen
- Kapitel 5: Die verschiedenen WordPress-Versionen kennenlernen
- Vergleich der beiden WordPress-Versionen
- Die gehostete Version von WordPress.com
- Die selbst gehostete Version von WordPress.org
- Mehrere Sites mit einer WordPress-Installation betreiben
- WordPress-VIP-Dienste
- Teil II: WordPress einrichten
- Kapitel 6: Die Systemanforderungen kennenlernen
- Ihre Domain einrichten
- Eine Heimat für Ihre Website finden
- Kapitel 7: SFTP nutzen
- Das Secure File Transfer Protocol (SFTP)
- SFTP für Ihren Webaccount einrichten
- Kostenlose und einfach bedienbare SFTP-Programme
- Kapitel 8: PHP und MySQL kennenlernen
- Das Zusammenspiel von PHP und MySQL
- PHP-Grundlagen
- PHP ausprobieren
- Ihre MySQL-Datenbank verwalten
- Kapitel 9: WordPress auf Ihrem Webserver installieren
- Vorinstallierte WordPress-Versionen
- WordPress manuell installieren
- Kapitel 10: WordPress für optimale Sicherheit konfigurieren
- Die Grundlagen der Websicherheit
- Angriffe vermeiden
- Vertrauenswürdige Quellen benutzen
- Benutzerverwaltung
- Chaos auf dem Server vermeiden
- WordPress absichern
- Kapitel 11: WordPress aktualisieren
- Benachrichtigung über verfügbare Upgrades
- Ihre Daten sichern
- WordPress automatisch aktualisieren
- WordPress manuell aktualisieren
- Kapitel 12: Upgrade, Sicherung und Umzug auf einen anderen Server
- Mit Ihrer Website zu einem anderen Hosting-Service umziehen
- Teil III: Das WordPress-Dashboard kennenlernen
- Kapitel 13: Das WordPress-Dashboard kennenlernen
- Im Dashboard anmelden
- Das Dashboard nutzen
- Das Dashboard nach Ihren Wünschen anordnen
- Die Inline-Dokumentation und die Hilfe nutzen
- Kapitel 14: Werkzeuge und Einstellungen
- Die Einstellungen anpassen
- Ihr persönliches Profilerstellen
- Das Format Ihres Blogs einstellen
- Kapitel 15: Benutzer und Autoren verwalten
- Benutzerrollen
- Die Registrierung neuer Benutzer zulassen
- Manuell neue Nutzer hinzufügen
- Benutzer-Details bearbeiten
- Eine Site mit mehreren Autoren verwalten
- Kapitel 16: Kommentare und Spam verwalten
- Kommentare in der Site aktivieren
- Durch Kommentare mit den Lesern kommunizieren
- Trackbacks
- Kommentare und Trackbacks moderieren
- Spam mit Akismet bekämpfen
- Kapitel 17: Kategorien und Schlagwörter erstellen
- Inhalte archivieren mit WordPress
- Schlagwörter erstellen und bearbeiten
- Teil IV: Ihre Site mit WordPress veröffentlichen
- Kapitel 18: Ihren ersten Beitrag schreiben
- Ihren Beitrag verfassen
- Feinschliff des Beitrags
- Ihren Beitrag veröffentlichen
- Sie sind Ihr eigener Lektor
- Kapitel 19: Eine statische Seite erzeugen
- Zwischen Beiträgen und Seiten unterscheiden
- Die Startseite Ihrer Website erzeugen
- Einen Blog in Ihre Website einfügen
- Kapitel 20: Bilder und Galerien hochladen und anzeigen
- Bilder in Ihre Blog-Beiträge einfügen
- Eine Fotogalerie einfügen
- Kapitel 21: Postcasts und Video-Blogs
- Videodateien in Ihre Inhalte einfügen
- Audiodateien in Ihre Blogbeiträge einfügen
- Podcasts mit WordPress
- Mediendateien verwalten
- Kapitel 22: Mit benutzerdefinierten Feldern arbeiten
- Was sind benutzerdefinierte Felder?
- Das Modul Benutzerdefinierte Felder
- Ihrer Template-Datei benutzerdefinierte Felder hinzufügen
- WordPress nach Ihrem benutzerdefinierten Feld suchen lassen
- Verschiedene Einsatzgebiete für benutzerdefinierte Felder
- Kapitel 23: WordPress als CMS nutzen
- Verschiedene Seitenansichten mit WordPress-Templates erzeugen
- Ein Template für die einzelnen Beitragskategorien erzeugen
- Inhalte aus einer einzigen Kategorie holen
- Seitenleisten-Templates
- Benutzerdefinierte Stile für Sticky Posts, Kategorien und Schlagwörter erzeugen
- Benutzerdefinierte Beitragstypen nutzen
- Teil V: SEO und Social Media nutzen
- Kapitel 24: Ihre Inhalte präsentieren
- Die drei Säulen des Social Web
- Den Lesern das Teilen Ihrer Inhalte erleichtern
- Überlegen, woran Sie sich beteiligen wollen
- Einflussnehmer finden
- Twitter für den Erfolg in den sozialen Medien nutzen
- Auf Facebook aktiv werden
- Kapitel 25: Ihre Marke in den sozialen Netzwerken überwachen
- Gründe für einen Social-Media-Horchposten
- Verschiedene Monitoring-Werkzeuge ausprobieren
- Ihren individuellen Monitoring-Mix zusammenstellen
- Einen Horchposten im Dashboard einrichten
- Kapitel 26: Analysetools nutzen
- Den Stellenwert von Webanalyse-Tools verstehen
- Daten aufzeichnen
- Die grundlegenden Begriffe der Web-Analytik verstehen
- Google Analytics zu Ihrer WordPress-Website hinzufügen
- Kapitel 27: Suchmaschinenoptimierung
- Den Stellenwert der Suchmaschinenoptimierung verstehen
- Die Vorteile von WordPress für die Suchmaschinenoptimierung
- Die Sichtweise der Suchmaschinen auf Ihren Inhalt
- Ihre Site unter der Haube optimieren
- In Ihrer Nische recherchieren
- Suchmaschinenstrategien entwickeln
- Kapitel 28: Populäre SEO-Plugins entdecken
- Unverzichtbare Plugins für gute Suchmaschinenoptimierung
- Yoast SEO
- Google XML-Sitemaps für WordPress
- Redirection
- WP-PageNavi
- Teil VI: Ihre Site individuell gestalten
- Kapitel 29: Das Standard-Theme Twenty Seventeen analysieren
- Layout und Struktur erforschen
- Die Header-Medien anpassen
- Die Farben anpassen
- Benutzerdefinierte Navigationsmenüs erstellen
- Ihre Website durch Widgets verbessern
- Kapitel 30: WordPress-Themes finden und installieren
- Mit kostenlosen Themes loslegen
- Was Sie bei der Arbeit mit kostenlosen Themes vermeiden sollten
- Ein Theme installieren
- Premium-Themes nutzen
- Kapitel 31: Themes und Templates verstehen
- WordPress-Themes verwenden: Die Grundlagen
- Anatomie eines Stylesheets
- Template-Tags, Werte und Parameter
- Neue Widget-Bereiche erstellen
- Der Hauptindex und die Schleife
- Weitere Template-Dateien
- Blog-Beiträge mit Template-Tags individualisieren
- Ein Theme zusammensetzen
- Kapitel 32: Ihr Theme anpassen
- Die Hintergrundgrafik ändern
- Ein Bild für den Hintergrund hochladen
- Bilder platzieren, wiederholen oder scrollen
- Die Header-Grafik ändern
- Ihr Theme mit CSS personalisieren
- Grundlegende HTML-Techniken
- Grundelemente für ein individuelles Erscheinungsbild der Site anpassen
- Weitere Ressourcen
- Kapitel 33: Parent- und Child-Themes nutzen
- Themes mit Child-Themes anpassen
- Die Theme-Struktur durch Child-Themes verändern
- Ein Parent-Theme vorbereiten
- Kapitel 34: Fortgeschrittene Theme-Entwicklung
- Erste Schritte
- Neue Template-Dateien hinzufügen
- Deaktivierte Theme-Features hinzuschalten
- Kapitel 35: Themes mit Frameworks leichter anpassen
- Theme-Frameworks
- Beliebte Frameworks entdecken
- Gängige Framework-Funktionen nutzen
- Theme-Frameworks anpassen
- Teil VII: Plugins nutzen und entwickeln
- Kapitel 36: WordPress-Plugins
- Was sind Plugins?
- WordPress durch Plugins erweitern
- Kern-Plugins identifizieren
- Unterschiede zwischen Plugins und Themes
- Plugins im WordPress-Plugin-Verzeichnis finden
- Plugins außerhalb des Plugin-Verzeichnisses finden
- Kapitel 37: Plugins installieren und verwalten
- Plugins über das WordPress-Dashboard installieren
- Plugins manuell installieren
- Plugins aktualisieren
- Plugins aktivieren und deaktivieren
- Plugins löschen
- Die mit WordPress ausgelieferten Plugins entdecken
- Kapitel 38: Plugin-Code bearbeiten
- Voraussetzungen für die Plugin-Bearbeitung
- Teile eines Formulars entfernen
- Den Text des Plugins Hello Dolly ändern
- Den Namen eines Shortcodes ändern
- Kapitel 39: Einfache Plugins entwickeln
- Die Struktur eines Plugins
- Ihr erstes Plugin erzeugen
- Probleme beheben
- Inhalt filtern
- Shortcodes erzeugen
- Widgets hinzufügen
- Eine Einstellungsseite erstellen
- Kapitel 40: Richtlinien für die Plugin-Entwicklung
- Einen Datei-Header hinzufügen
- Erstellen einer readme.txt-Datei
- Ihr Plugin internationalisieren oder lokalisieren
- Teil VIII: Mehrere Sites mit WordPress betreiben
- Kapitel 41: Einführung in Multisite-Netzwerke
- Wann sollten Sie die Multisite-Funktionen verwenden?
- Der Unterschied zwischen Websites und Blogs
- Die optimale Hosting-Umgebung einrichten
- Kapitel 42: Multisite-Funktionen einrichten und konfigurieren
- Die Multisite-Funktion aktivieren
- Das Netzwerk in Ihrer Website installieren
- Das Netzwerk deaktivieren
- Häufige Fehler beheben
- Kapitel 43: Netzwerkadministrator werden
- Das Dashboard zur Netzwerkverwaltung kennenlernen
- Ihr Netzwerk verwalten
- Spam-Anmeldungen und Splogs stoppen
- Kapitel 44: Benutzer verwalten und Zugriffskontrolle
- Standardbenutzerberechtigungen festlegen
- Vorgaben ändern
- Die Standard-Site-Einstellungen erkunden
- Kapitel 45: Netzwerk-Plugins und -Themes verwenden
- Ein Theme auf mehreren Websites verwenden
- Netzwerkweit Inhalte sammeln und darstellen
- Plugins netzwerkweit installieren und einsetzen
- Praktische Multisite-Plugins entdecken
- Stichwortverzeichnis
- End User License Agreement
Kapitel 1
WordPress-Grundlagen
IN DIESEM KAPITEL
- Inhalte veröffentlichen und archivieren
- Interaktion durch Kommentare
- Inhalte durch RSS verbreiten
- WordPress als Content-Management-Tool nutzen und unterschiedliche Site-Typen erzeugen
Bloggen bietet normalen, technisch nicht versierten Internetnutzern die Möglichkeit, schnell und einfach Inhalte im World Wide Web zu veröffentlichen. Bloggen wurde sehr schnell sehr beliebt und gehört mittlerweile praktisch zum Alltag. In einigen Kreisen ist es sogar schon wieder passé, da mit WordPress sehr einfach und kostenlos alle Arten von Inhalten veröffentlicht werden können. Normale Internetnutzer bloggen, Fortune-500-Unternehmen, Start-ups und Bildungseinrichtungen nutzen WordPress, um Inhalte im Web zu veröffentlichen. Heutzutage läuft ungefähr jede vierte Website mit WordPress, das sind immerhin rund 25 Prozent aller Sites im Web.
Unter allen verfügbaren Software-Plattformen für die Veröffentlichung von Webinhalten bietet WordPress die beste Kombination der Möglichkeiten. WordPress wurde zur beliebtesten Blog-Plattform und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Content-Management-System (CMS) weiter. Inzwischen enthält es alle Werkzeuge und Funktionen, die Sie brauchen, um ohne umfangreiche Fachkenntnisse eine komplette Website zu veröffentlichen.
In diesem Kapitel erlernen Sie die Grundlagen, wie etwa die Veröffentlichung und Archivierung von Inhalten, die Kommunikation mit dem Leser durch Kommentare, und Möglichkeiten für den Leser, auf Ihre Inhalte über Social-Media-Plattformen oder RSS-Technologien zuzugreifen. Dieses Kapitel zeigt auch die Unterschiede zwischen einem Blog und einer Website und erklärt Ihnen, wie Sie mit WordPress als CMS eine ganze Website aufbauen können. Zum Schluss zeige ich Ihnen einige Websites, die Sie mit der WordPress-Plattform erzeugen können.
Bloggen
Ein Blog ist ein fabelhaftes Mittel, Ihren persönlichen Gedanken und Ideen Raum zu geben; Blogs sind jedoch auch exzellent für den Geschäftsbereich, den Journalismus sowie den Nachrichten- und Unterhaltungssektor geeignet. Hier einige Beispiele, wie Blogs genutzt werden:
- Persönlicher Blog: Sie sind ein privater Blogger, wenn Sie Ihren Blog hauptsächlich dazu nutzen, sich selbst, Ihr Leben, Ihre Familie, Kinder, Katzen oder Hobbys und Interessen (zum Beispiel Technik, Politik, Sport, Kunst oder Fotografie) darzustellen bzw. zu diskutieren. Mein Geschäftspartner Brad Williams betreibt unter
http://strangework.comeinen privaten Blog. - Geschäftliche Blogs Blogs sind äußerst effektive Werkzeuge für Marketing und Promotion und bieten dem Leser und Kunden in der Regel hilfreiche Informationen etwa zu Preisaktionen und Produktbesprechungen. Sie ermöglichen es dem Leser außerdem, Feedbacks und Ideen zu übermitteln, wodurch das Unternehmen seinen Service verbessern kann. Daimler ist ein gutes Beispiel dafür. Das Unternehmen betreibt einen WordPress-Blog unter
http://blog.daimler.de. - Medien/Journalismus: Immer mehr bekannte Nachrichtensender wie etwa die ARD haben auf ihren Webseiten Blogs eingerichtet, um auf diesem Weg Informationen über aktuelle Ereignisse, aus der Politik und Nachrichten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene bereitzustellen.
-
Behörden: Behörden verwenden Blogs, um Nachrichten und Updates schnell im Web zu veröffentlichen und die sozialen Medien als Mittel zu nutzen, mit den Bürgern und Abgeordneten zu kommunizieren. openNASA (
https://open.nasa.gov) ist die offizielle Website der Open-Data-Initiative der NASA. Sie soll Datentransparenz im Sinne von Gesellschaft und Menschheit bieten (siehe Abbildung 1.1.) NASA-Mitarbeiter liefern Inhalte in Form von Blogbeiträgen, Fotos und Videos und integrieren außerdem Feeds ihrer Twitter- und Facebook-Konten.Abbildung 1.1: openNASA, die offizielle Website der NASA Open Data Initiative
- Bürgerjournalismus: Mit der zunehmenden Popularität von Blogs und durch Millionen von Bloggern, die im Internet aufschlugen, wehte den alten Medien plötzlich ein frischer Wind ins Gesicht. Normale Bürger veränderten mit der Macht ihrer Stimmen im Internet die Ausrichtung der Berichterstattung. Bürgerjournalisten hinterfragten die Inhalte traditioneller Berichterstattungen und enthüllten Widersprüche.
- Berufsblogger: Berufsblogger werden von Unternehmen oder Webseiten-Besitzern für das Bloggen bezahlt. Blog-Netzwerke heuern Blogger an, die über bestimmte Interessengebiete schreiben sollen. Und einige Dienstleister spannen Werbetreibende mit Bloggern zusammen - die Werbetreibenden bezahlen Blogger dafür, dass diese Beiträge über ihre Produkte schreiben. Kann man als Blogger Geld verdienen? Ja, man kann, und es ist heutzutage nicht unüblich. Wenn Sie diese Art des Bloggens interessiert, schauen Sie sich Darren Rowses ProBloggerBlog an (
http://www.problogger.net/blog). Darren gilt als der Vater aller professionellen Blogger.
Eine Vielzahl von Unternehmen und Einzelpersonen wählt für Ihre Blogs und Websites WordPress. Der Grund ist die Bekanntheit und einfache Anwendbarkeit von WordPress sowie die große und aktive Entwickler-Community.
Kleiner Einblick in die WordPress-Technologien
WordPress nutzt eine PHP-/MySQL-Plattform, die Ihnen alles Notwendige bietet, um Ihre eigene Site zu erzeugen und Ihre Inhalte dynamisch zu veröffentlichen - ohne dass Sie wissen müssen, wie man solche Seiten programmiert. Kurz, alle Ihre Inhalte werden in einer MySQL-Datenbank in Ihrem Webaccount gespeichert.
PHP (was für PHP Hypertext Preprocessor steht) - ist eine serverseitige Skriptsprache zur Erstellung dynamischer Webseiten. Öffnet ein Besucher eine mit PHP aufgebaute Seite, verarbeitet der Server die PHP-Befehle und sendet die Ergebnisse an den Browser des Besuchers. MySQL ist ein relationales Open-Source-Datenbankmanagementsystem (RDBMS) unter Verwendung von Structured Query Language (SQL), der am weitesten verbreiteten Sprache zur Verarbeitung, zum Hinzufügen und für den Zugriff auf Daten in einer Datenbank. Wenn Sie jetzt nur Bahnhof verstehen, dann stellen Sie sich MySQL einfach als großen Aktenschrank vor, in dem der gesamte Inhalt Ihres Blogs gespeichert ist.
Zwar basiert WordPress auf PHP und MySQL; aber das bedeutet nicht, dass Sie sich in diesen Sprachen auskennen müssen, um WordPress zu nutzen. Jedermann - egal, welche Erfahrung er mitbringt - kann WordPress ganz leicht nutzen, ohne irgendetwas über PHP oder MySQL zu wissen.
Jedes Mal, wenn ein Besucher auf Ihre Site geht, um Ihre Inhalte zu lesen, stellt er eine Anfrage, die an einen Webserver gesendet wird. Die Programmiersprache PHP empfängt diese Anfrage, ruft die MySQL-Datenbank auf, erhält die benötigten Informationen und präsentiert sie in den Browsern Ihrer Besucher.
In Kapitel 6 erfahren Sie mehr über die serverseitigen Anforderungen zu PHP und MySQL, die Sie für WordPress brauchen. Kapitel 8 informiert Sie über die Grundlagen von PHP und MySQL und deren Zusammenspiel mit WordPress, um Ihren Blog oder Ihre Website zu erzeugen.
Ihre Veröffentlichungen archivieren
Content im Sinne von Daten, die in der MySQL-Datenbank gespeichert sind, sind Ihre Website-Beiträge, -Seiten und -Kommentare sowie die in der WordPress-Steuerzentrale, dem Dashboard, eingestellten Optionen. Hier verwalten Sie Ihre Site-Einstellungen und -inhalte (siehe Kapitel 14).
WordPress bietet die automatische, chronologische und kategorisierte Archivierung Ihrer sämtlichen Veröffentlichungen. Dieser Archivierungsprozess wird für jeden Ihrer Blogbeiträge vorgenommen. Die von WordPress verwendete PHP- und MySQL-Technologie ermöglicht die Organisation aller von Ihnen veröffentlichten Inhalte, die Sie und Ihre Leser nach Datum, Kategorie, Autor, Schlagwort usw. abrufen können. Jedem Inhalt, den Sie in Ihrer WordPress-Site veröffentlichen, können Sie eine von Ihnen festgelegte Kategorie zuweisen. Damit steht Ihnen ein raffiniertes Archivierungssystem zur Verfügung, das Sie für sich und Ihre Leser individuell anpassen können. Die Archivseite meines persönlichen Blogs enthält einen Bereich mit einer Liste von Themenkategorien, die ich für meine Blog-Einträge erstellt habe (siehe http://lisasabin-wilson.com/archives). Ein Klick auf einen Link unter der Themenkategorie-Überschrift führt zu einer Auflistung der Beiträge zu diesem Thema (siehe Abbildung 1.2) - ein cleveres Archivierungssystem, über das Sie und Ihre Leser Beiträge in bestimmten Kategorien finden können. Die Archivseite des Blogs meines Geschäftspartners (http://strangework.com) enthält auch einen Kategorienbereich, in dem Sie eine Auflistung der Kategorien finden, die er für seine Blogbeiträge erzeugt hat. Klicken Sie auf den Link PERSONAL unter der Überschrift CATEGORIES, dann erhalten Sie eine Auflistung der Beiträge zu diesem Thema...
Systemvoraussetzungen
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Systemvoraussetzungen:
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- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)
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