
WordPress Alles-in-einem-Band für Dummies
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Inhalt
Einleitung 25
Teil I: WordPress-Grundlagen 27
Kapitel 1: WordPress-Grundlagen 29
Kapitel 2: Die Welt der Open-Source-Software 39
Kapitel 3: Entwicklungs- und Versionszyklen 47
Kapitel 4: Die Word-Press-Community kennenlernen 53
Kapitel 5: Die verschiedenen WordPress-Versionen kennenlernen 63
Teil II: WordPress einrichten 75
Kapitel 6: Die Systemanforderungen kennenlernen 77
Kapitel 7: SFTP nutzen 85
Kapitel 8: PHP und MySQL kennenlernen 97
Kapitel 9: WordPress auf Ihrem Webserver installieren 107
Kapitel 10: WordPress für optimale Sicherheit konfigurieren 119
Kapitel 11: WordPress aktualisieren 135
Kapitel 12: Upgrade, Sicherung und Umzug auf einen anderen Server 145
Teil III: Das WordPress-Dashboard kennenlernen 161
Kapitel 13: Das WordPress-Dashboard kennenlernen 163
Kapitel 14: Werkzeuge und Einstellungen 173
Kapitel 15: Benutzer und Autoren verwalten 201
Kapitel 16: Kommentare und Spam verwalten 211
Kapitel 17: Kategorien und Schlagwörter erstellen 223
Teil IV: Ihre Site mit WordPress veröffentlichen 235
Kapitel 18: Ihren ersten Beitrag schreiben 237
Kapitel 19: Eine statische Seite erzeugen 251
Kapitel 20: Bilder und Galerien hochladen und anzeigen 259
Kapitel 21: Postcasts und Video-Blogs 271
Kapitel 22: Mit benutzerdefinierten Feldern arbeiten 281
Kapitel 23: WordPress als CMS nutzen 295
Teil V: SEO und Social Media nutzen 315
Kapitel 24: Ihre Inhalte präsentieren 317
Kapitel 25: Ihre Marke in den sozialen Netzwerken überwachen 335
Kapitel 26: Analysetools nutzen 347
Kapitel 27: Suchmaschinenoptimierung 361
Kapitel 28: Populäre SEO-Plugins entdecken 377
Teil VI: Ihre Site Individuell gestalten 385
Kapitel 29: Das Standard-Theme Twenty Seventeen analysieren 387
Kapitel 30: WordPress-Themes finden und installieren 405
Kapitel 31: Themes und Templates verstehen 419
Kapitel 32: Ihr Theme anpassen 451
Kapitel 33: Parent- und Child-Themes nutzen 467
Kapitel 34: Fortgeschrittene Theme-Entwicklung 483
Kapitel 35: Themes mit Frameworks leichter anpassen 521
Teil VII: Plugins nutzen und entwickeln 529
Kapitel 36: WordPress-Plugins 531
Kapitel 37: Plugins installieren und verwalten 549
Kapitel 38: Plugin-Code bearbeiten 565
Kapitel 39: Einfache Plugins entwickeln 573
Kapitel 40: Richtlinien für die Plugin-Entwicklung 625
Teil VIII: Mehrere Sites mit WordPress betreiben 639
Kapitel 41: Einführung in Multisite-Netzwerke 641
Kapitel 42: Multisite-Funktionen einrichten und konfigurieren 649
Kapitel 43: Netzwerkadministrator werden 655
Kapitel 44: Benutzer verwalten und Zugriffskontrolle 673
Kapitel 45: Netzwerk-Plugins und -Themes verwenden 681
Stichwortverzeichnis 695
Kapitel 1
WordPress-Grundlagen
IN DIESEM KAPITEL
- Inhalte veröffentlichen und archivieren
- Interaktion durch Kommentare
- Inhalte durch RSS verbreiten
- WordPress als Content-Management-Tool nutzen und unterschiedliche Site-Typen erzeugen
Bloggen bietet normalen, technisch nicht versierten Internetnutzern die Möglichkeit, schnell und einfach Inhalte im World Wide Web zu veröffentlichen. Bloggen wurde sehr schnell sehr beliebt und gehört mittlerweile praktisch zum Alltag. In einigen Kreisen ist es sogar schon wieder passé, da mit WordPress sehr einfach und kostenlos alle Arten von Inhalten veröffentlicht werden können. Normale Internetnutzer bloggen, Fortune-500-Unternehmen, Start-ups und Bildungseinrichtungen nutzen WordPress, um Inhalte im Web zu veröffentlichen. Heutzutage läuft ungefähr jede vierte Website mit WordPress, das sind immerhin rund 25 Prozent aller Sites im Web.
Unter allen verfügbaren Software-Plattformen für die Veröffentlichung von Webinhalten bietet WordPress die beste Kombination der Möglichkeiten. WordPress wurde zur beliebtesten Blog-Plattform und entwickelte sich zu einem ausgewachsenen Content-Management-System (CMS) weiter. Inzwischen enthält es alle Werkzeuge und Funktionen, die Sie brauchen, um ohne umfangreiche Fachkenntnisse eine komplette Website zu veröffentlichen.
In diesem Kapitel erlernen Sie die Grundlagen, wie etwa die Veröffentlichung und Archivierung von Inhalten, die Kommunikation mit dem Leser durch Kommentare, und Möglichkeiten für den Leser, auf Ihre Inhalte über Social-Media-Plattformen oder RSS-Technologien zuzugreifen. Dieses Kapitel zeigt auch die Unterschiede zwischen einem Blog und einer Website und erklärt Ihnen, wie Sie mit WordPress als CMS eine ganze Website aufbauen können. Zum Schluss zeige ich Ihnen einige Websites, die Sie mit der WordPress-Plattform erzeugen können.
Bloggen
Ein Blog ist ein fabelhaftes Mittel, Ihren persönlichen Gedanken und Ideen Raum zu geben; Blogs sind jedoch auch exzellent für den Geschäftsbereich, den Journalismus sowie den Nachrichten- und Unterhaltungssektor geeignet. Hier einige Beispiele, wie Blogs genutzt werden:
- Persönlicher Blog: Sie sind ein privater Blogger, wenn Sie Ihren Blog hauptsächlich dazu nutzen, sich selbst, Ihr Leben, Ihre Familie, Kinder, Katzen oder Hobbys und Interessen (zum Beispiel Technik, Politik, Sport, Kunst oder Fotografie) darzustellen bzw. zu diskutieren. Mein Geschäftspartner Brad Williams betreibt unter
http://strangework.comeinen privaten Blog. - Geschäftliche Blogs Blogs sind äußerst effektive Werkzeuge für Marketing und Promotion und bieten dem Leser und Kunden in der Regel hilfreiche Informationen etwa zu Preisaktionen und Produktbesprechungen. Sie ermöglichen es dem Leser außerdem, Feedbacks und Ideen zu übermitteln, wodurch das Unternehmen seinen Service verbessern kann. Daimler ist ein gutes Beispiel dafür. Das Unternehmen betreibt einen WordPress-Blog unter
http://blog.daimler.de. - Medien/Journalismus: Immer mehr bekannte Nachrichtensender wie etwa die ARD haben auf ihren Webseiten Blogs eingerichtet, um auf diesem Weg Informationen über aktuelle Ereignisse, aus der Politik und Nachrichten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene bereitzustellen.
-
Behörden: Behörden verwenden Blogs, um Nachrichten und Updates schnell im Web zu veröffentlichen und die sozialen Medien als Mittel zu nutzen, mit den Bürgern und Abgeordneten zu kommunizieren. openNASA (
https://open.nasa.gov) ist die offizielle Website der Open-Data-Initiative der NASA. Sie soll Datentransparenz im Sinne von Gesellschaft und Menschheit bieten (siehe Abbildung 1.1.) NASA-Mitarbeiter liefern Inhalte in Form von Blogbeiträgen, Fotos und Videos und integrieren außerdem Feeds ihrer Twitter- und Facebook-Konten.Abbildung 1.1: openNASA, die offizielle Website der NASA Open Data Initiative
- Bürgerjournalismus: Mit der zunehmenden Popularität von Blogs und durch Millionen von Bloggern, die im Internet aufschlugen, wehte den alten Medien plötzlich ein frischer Wind ins Gesicht. Normale Bürger veränderten mit der Macht ihrer Stimmen im Internet die Ausrichtung der Berichterstattung. Bürgerjournalisten hinterfragten die Inhalte traditioneller Berichterstattungen und enthüllten Widersprüche.
- Berufsblogger: Berufsblogger werden von Unternehmen oder Webseiten-Besitzern für das Bloggen bezahlt. Blog-Netzwerke heuern Blogger an, die über bestimmte Interessengebiete schreiben sollen. Und einige Dienstleister spannen Werbetreibende mit Bloggern zusammen - die Werbetreibenden bezahlen Blogger dafür, dass diese Beiträge über ihre Produkte schreiben. Kann man als Blogger Geld verdienen? Ja, man kann, und es ist heutzutage nicht unüblich. Wenn Sie diese Art des Bloggens interessiert, schauen Sie sich Darren Rowses ProBloggerBlog an (
http://www.problogger.net/blog). Darren gilt als der Vater aller professionellen Blogger.
Eine Vielzahl von Unternehmen und Einzelpersonen wählt für Ihre Blogs und Websites WordPress. Der Grund ist die Bekanntheit und einfache Anwendbarkeit von WordPress sowie die große und aktive Entwickler-Community.
Kleiner Einblick in die WordPress-Technologien
WordPress nutzt eine PHP-/MySQL-Plattform, die Ihnen alles Notwendige bietet, um Ihre eigene Site zu erzeugen und Ihre Inhalte dynamisch zu veröffentlichen - ohne dass Sie wissen müssen, wie man solche Seiten programmiert. Kurz, alle Ihre Inhalte werden in einer MySQL-Datenbank in Ihrem Webaccount gespeichert.
PHP (was für PHP Hypertext Preprocessor steht) - ist eine serverseitige Skriptsprache zur Erstellung dynamischer Webseiten. Öffnet ein Besucher eine mit PHP aufgebaute Seite, verarbeitet der Server die PHP-Befehle und sendet die Ergebnisse an den Browser des Besuchers. MySQL ist ein relationales Open-Source-Datenbankmanagementsystem (RDBMS) unter Verwendung von Structured Query Language (SQL), der am weitesten verbreiteten Sprache zur Verarbeitung, zum Hinzufügen und für den Zugriff auf Daten in einer Datenbank. Wenn Sie jetzt nur Bahnhof verstehen, dann stellen Sie sich MySQL einfach als großen Aktenschrank vor, in dem der gesamte Inhalt Ihres Blogs gespeichert ist.
Zwar basiert WordPress auf PHP und MySQL; aber das bedeutet nicht, dass Sie sich in diesen Sprachen auskennen müssen, um WordPress zu nutzen. Jedermann - egal, welche Erfahrung er mitbringt - kann WordPress ganz leicht nutzen, ohne irgendetwas über PHP oder MySQL zu wissen.
Jedes Mal, wenn ein Besucher auf Ihre Site geht, um Ihre Inhalte zu lesen, stellt er eine Anfrage, die an einen Webserver gesendet wird. Die Programmiersprache PHP empfängt diese Anfrage, ruft die MySQL-Datenbank auf, erhält die benötigten Informationen und präsentiert sie in den Browsern Ihrer Besucher.
In Kapitel 6 erfahren Sie mehr über die serverseitigen Anforderungen zu PHP und MySQL, die Sie für WordPress brauchen. Kapitel 8 informiert Sie über die Grundlagen von PHP und MySQL und deren Zusammenspiel mit WordPress, um Ihren Blog oder Ihre Website zu erzeugen.
Ihre Veröffentlichungen archivieren
Content im Sinne von Daten, die in der MySQL-Datenbank gespeichert sind, sind Ihre Website-Beiträge, -Seiten und -Kommentare sowie die in der WordPress-Steuerzentrale, dem Dashboard, eingestellten Optionen. Hier verwalten Sie Ihre Site-Einstellungen und -inhalte (siehe Kapitel 14).
WordPress bietet die automatische, chronologische und kategorisierte Archivierung Ihrer sämtlichen Veröffentlichungen. Dieser Archivierungsprozess wird für jeden Ihrer Blogbeiträge vorgenommen. Die von WordPress verwendete PHP- und MySQL-Technologie ermöglicht die Organisation aller von Ihnen veröffentlichten Inhalte, die Sie und Ihre Leser nach Datum, Kategorie, Autor, Schlagwort usw. abrufen können. Jedem Inhalt, den Sie in Ihrer WordPress-Site veröffentlichen, können Sie eine von Ihnen festgelegte Kategorie zuweisen. Damit steht Ihnen ein raffiniertes Archivierungssystem zur Verfügung, das Sie für sich und Ihre Leser individuell anpassen können. Die Archivseite meines persönlichen Blogs enthält einen Bereich mit einer Liste von Themenkategorien, die ich für meine Blog-Einträge erstellt habe (siehe http://lisasabin-wilson.com/archives). Ein Klick auf einen Link unter der Themenkategorie-Überschrift führt zu einer Auflistung der Beiträge zu diesem Thema (siehe Abbildung 1.2) - ein cleveres Archivierungssystem, über das Sie und Ihre Leser Beiträge in bestimmten Kategorien finden können. Die Archivseite des Blogs meines Geschäftspartners (http://strangework.com) enthält auch einen Kategorienbereich, in dem Sie eine Auflistung der Kategorien finden, die er für seine Blogbeiträge erzeugt hat. Klicken Sie auf den Link PERSONAL unter der Überschrift CATEGORIES, dann erhalten Sie eine Auflistung der Beiträge zu diesem Thema...
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: ePUB
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)
Das Dateiformat ePUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet – also für „fließenden” Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an.
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