
Wie wird Geschlecht anhand von Weiblichkeit in Abgrenzung zur Männlichkeit gesellschaftlich produziert?
Stephanie Ruch(Autor*in)
GRIN Verlag
1. Auflage
Erschienen am 13. September 2017
17 Seiten
978-3-668-52363-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
für PDF ohne DRM
E-Book Einzellizenz
Bei dem Kauf dieses E-Books erwerben Sie eine Einzel-Lizenz für eine natürliche Person, die nicht übertragbar ist. [L]
Als Download verfügbar
Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 2,0, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist typisch weiblich, und wie wird der weibliche Körper in unserer Gesellschaft sozial produziert? Welche Praktiken müssen erfolgen, um überhaupt als Frau oder Mann anerkannt zu werden? Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden. Schon seit den 1980er Jahren wird der Begriff gender in der Geschlechterforschung stark diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass es neben den zwei geltenden biologischen Geschlechtern männlich und weiblich, auch noch etwas Anderes geben muss. Es muss etwas unabhängig von äußerlichen Geschlechtsmerkmalen einer Person existieren, nämlich eine Art soziales Geschlecht. In der Frauen- und Geschlechterforschung wird zwischen sex und gender deutlich unterschieden. Vor allem Judith Butler hat mit ihrem Werk Unbehagen der Geschlechter das Thema publik gemacht. Die Erkenntnis, dass Unterscheidungen zwischen beiden Geschlechtern nicht nur aufgrund ko¿rperlicher Unterschiede, sondern in Bezug auf soziale Ausprägungen zu erklären sind, hat viele Menschen zum Umdenken angeregt. Jedoch lassen sich sex und gender nicht eindeutig voneinander trennen. Wenn man beide Begrifflichkeiten ausschließlich separat betrachtet, führt dies dazu, dass man die Auffassung von dem, was wir als biologisch und somit als natürlich auffassen, ganz erheblich davon abhängt, was wir sozial als solches ansehen. Die Existenz von zwei völlig unterschiedlichen Geschlechtern erscheint als zweifelsfreie und feststehende Tatsache. Somit werden dem biologischen Geschlecht auch gleichzeitig soziale Eigenschaften zugeschrieben. Besonders im Alltag bzw. in alltäglichen Handlungen wird deutlich, welch eine wichtige Rolle das Geschlecht spielt. Die Einteilung von öffentlichen Toiletten z.B. beruht auf binärer Geschlechtseinteilung.
Weitere Details
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Dateigröße
0,51 MB
ISBN-13
978-3-668-52363-0 (9783668523630)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist.
Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.