
Habermas leicht gemacht
Eine Einführung in sein Denken
Georg Römpp(Autor*in)
UTB (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 19. August 2015
320 Seiten
978-3-8463-4425-5 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
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Beschreibung
Habermas' und die Frage nach dem richtigen Handeln
Jürgen Habermas (*1929) ist sicherlich der weltweit bekannteste deutsche Philosoph und gleichzeitig einer der wichtigsten politischen Intellektuellen unseres Landes.
Das Studienbuch stellt sein Denken umfassend vor. Es verdeutlicht, dass seine Stellungnahmen zu Fragen der Zeit nicht unabhängig von seinem philosophischen Denken stehen, sondern sich bruchlos aus seinem Philosophieren über Wahrheit, Wissen und Ethik ergeben.
Habermas' Denken kann aus einer zentralen Fragestellung verstanden werden: Können wir das Handeln in Politik und Gesellschaft von der Frage nach der Wahrheit in Theorie und Praxis vollständig lösen?
Das vorliegende Studienbuch verfolgt diese zentrale Fragestellung Schritt für Schritt durch Habermas' gesamtes Werk hindurch.
Weitere Details
Reihe
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Stuttgart
Deutschland
Zielgruppe
Für höhere Schule und Studium
ISBN-13
978-3-8463-4425-5 (9783846344255)
Schweitzer Klassifikation
Weitere Ausgaben
Person
Inhalt
Einleitung 9
Wer ist Jürgen Habermas? 9
1 'Kritische Theorie' - das Interesse an Erkenntnis 19
1.1 Der Zusammenhang von Interessen und Erkenntnis 19
1.2 Differenzierungen innerhalb der Erkenntnisinteressen 25
2 Vernunft und Handeln 31
2.1 Handeln: Soziologie und Philosophie 31
2.1.1 Denken über die Welt und Denken des Denkens 31
2.1.2 Handeln als Grundbegriff der Soziologie: Max Weber 35
2.1.3 Handeln, Kommunikation und 'System' 39
2.1.4 Soziologie als Wissenschaft vom Handeln 45
2.2 Die Besonderheit von 'Handlungen' 49
2.2.1 Aristoteles: praxis und poiesis 49
2.2.2 Handlungen, Ursachen und Gründe 54
2.2.3 Handlungsverstehen und Gründeverstehen 60
3 Kommunikatives Handeln 65
3.1 Handeln zwischen Strategie und Verständigung 65
3.1.1 Handeln: instrumentell, strategisch, kommunikativ 65
3.1.2 Die Bedeutung des 'kommunikativen' Handelns 70
3.1.3 Handeln und 'Sinn' 76
3.2 Sprechakte als Handlungen 78
3.2.1 Die Grundlegung bei Wittgenstein 78
3.2.2 Sprechakttheorie 83
3.2.3 Sprechhandlungen und Geltungsansprüche 89
3.2.4 Sprechakte und kommunikatives Handeln 94
3.3 Kommunikatives Handeln und kommunikative Rationalität 98
3.3.1 Rationalität und Kommunikation 98
3.3.2 Der Nachweis kommunikativer Rationalität 104
3.3.3 Rationalität, objektive Geltung und Begründung 110
3.3.4 Kommunikatives Handeln und die Reflexion von Normen 116
3.3.5 Kommunikative Rationalität und Kritik 119
3.4 Kommunikatives Handeln und Lebenswelt 122
3.4.1 Lebenswelt - Husserl und Schütz 122
3.4.2 Lebenswelt - kommunikations- und gesellschaftstheoretisch 128
3.4.3 System und Lebenswelt 132
3.4.4 Rationalisierung der Lebenswelt 135
3.4.5 Lebenswelten und die Innenperspektive der 'Situation' 138
3.4.6 Außen- und Innenperspektive 142
4 Handeln und Diskurs 149
4.1 Diskurs und Wahrheit 149
4.1.1 Kommunikatives Handeln, Verständigung und Diskurs 149
4.1.2 Gründe und die Bedingungen der Verständigung 154
4.1.3 Geltungsansprüche und Diskurse 160
4.1.4 Wahrheitstheorie und Wahrheitskriterien 165
4.1.5 Geltungsansprüche und ideale Sprechsituation 173
4.2 Diskursethik 177
4.2.1 Die Einlösung normativer Geltungsansprüche 177
4.2.2 Universalisierung und die Stimme des Anderen 183
4.2.3 Die argumentative Entscheidung praktischer Fragen 187
4.2.4 Diskurs und universelle Zustimmung 190
4.2.5 Das Gute und das Gerechte 192
4.3 Evolution und Diskurs 196
4.3.1 Transzendentale und evolutionäre Begründung 196
4.3.2 Die Evolution ethisch-politischer Diskurse 200
4.3.3 Diskursethik und Evolution des moralischen Bewusstseins 205
5 Von der Gesellschaft zur Politik 209
5.1 Kommunikative Handlungen und Systemimperative 209
5.1.1 Sozialintegration und Systemintegration 209
5.1.2 Handlungsorientierte Sozialintegration 211
5.2 Die Lebenswelt und die Vernunft in der Politik 214
5.2.1 Gesellschaft, Lebenswelt und ihre Subsysteme 214
5.2.2 Die Notwendigkeit von rationaler Politik 218
5.3 Deliberative Politik 221
5.3.1 Auf dem Weg zu einer deliberativen Demokratietheorie 221
5.3.2 Die Ambivalenz des Rechts 227
5.3.3 Demokratie, Verhandlungen und Kompromisse 233
5.3.4 'Analytik' des Demokratischen 237
5.3.5 Diskurs und Mehrheitsentscheidung 240
5.4 Das Modell der 'Öffentlichkeit' 244
5.4.1 Die Diskursivität der Politik und die 'Öffentlichkeit' 244
5.4.2 Öffentlichkeit und Lebenswelt 248
5.4.3 Zivilgesellschaft und kommunikatives Handeln 251
5.4.4 'Anti-Institutionalisierung' von Diskursen 255
5.4.5 Massenmedien, soziale Bewegungen und politische Kultur 258
5.4.6 Die Evolution einer deliberativen Öffentlichkeit 263
5.5 Rationalisierung der Politik durch deliberative Demokratie 266
6 Vier Fluchtlinien in Habermas' Denken 271
6.1 Der Anspruch von Habermas' Philosophie 271
6.2 Das 'Projekt der Moderne' 274
6.3 Kommunikatives Handeln und 'Kritische Theorie' 276
6.4 Der Diskurs und die Einheit der 279
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