
Weibliche Diakonie im Königreich Sachsen
Beschreibung
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Sichtbar werden dabei zum einen die Spezifik einer konkreten sozial-karitativen Einrichtung im Königreich Sachsen und die geistigen Wurzeln, denen sich das Engagement der Gründerinnen verdankt. Zum anderen kommen Mechanismen zur Darstellung, die die Schwesternschaft als institutionalisierte Lebens-, Dienst- und Glaubensgemeinschaft des 19. Jahrhunderts formten und festigten.
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Inhalt
- Cover
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- I Einleitung
- 1. Stand der Forschung zu Diakonissenhäusern
- 2. Zur Quellenlage
- II Die Schwesternschaft als Sensor der Institutionalisierung
- 1. Zur Quellenlage
- 2. Größe und Zusammensetzung der Schwesternschaft
- 3. Anzahl der Eintritte ins Diakonissenhaus
- 4. Anzahl der Austritte
- 5. Austrittsgründe
- 6. Zur Diakonissenschaft
- 6.1 Beruf der Väter
- 6.2 Eintrittsalter
- 6.3 Tätigkeit vor dem Eintritt
- 6.4 Familiäre Situation
- 6.5 Eintrittsmotive
- 6.6 Alter der verstorbenen Diakonissen
- 6.7 Verweildauer im Diakonissenhaus
- 7. Resümee
- III Vorinstitutionelle Rahmenbedingungen - Die geistigen Wurzeln des Diakonissenhauses
- 1. Vereinswesen im 19. Jahrhundert
- 1.1 Bürgerliches und christliches Vereinswesen
- 1.2 Der Adel und das Vereinswesen
- 1.3 Frauen und das Vereinswesen
- 2. Theologische Richtungen zwischen 1800 und 1840
- 2.1 Rationalismus
- 2.2 Neuluthertum
- 2.3 Erweckungsbewegung
- 3. Entwicklung der Krankenpflege
- IV Phasen der Institutionalisierung - Institutionsgenese
- 1. Das Diakonissenstift in Wechselburg als Vorläufer des Dresdner Diakonissenhauses
- 1.1 Biographisches zu den von Schönburg-Wechselburg
- 1.2 Entwicklung des Stiftes
- 1.3 Ziele des Diakonissenstiftes
- 1.4 Beziehung zum Diakonissenhaus in Dresden
- 2. Die Gründung der Evangelischen Diakonissenanstalt 1844
- 2.1 Vorarbeiten und Vorbereitungen der Gründung
- 2.2 Die Eröffnung der Anstalt
- 2.3 Die Rolle der Gründung in der Eigengeschichte
- 2.4 Der Verein der Evangelischen Diakonissenanstalt zu Dresden
- 2.4.1 Mitgliedschaft und Finanzierung
- 2.4.2 Der Vorstand
- 2.4.3 Die Statuten und Leitideen
- 3. Stabilisierung - Das Diakonissenhaus als Tochteranstalt von Kaiserswerth 1844-1849
- 3.1 Ordnungen und Instruktionen
- 3.1.1 Der Gestellungsvertrag
- 3.1.2 Die Eintrittsbedingungen
- 3.1.3 Die Hausordnung
- 3.1.4 Konflikte bei der Umsetzung
- 3.2 Die Hausleitung
- 3.3 Die Anstaltsgeistlichen
- 3.4 Öffentlichkeitsarbeit
- 3.5 Räumliche Erweiterung
- 3.6 Exogene Störung - Der Dresdner Maiaufstand 1849
- 4. Destabilisierung - Die Diakonissenanstalt 1849-1856
- 4.1 Die Hausleitung
- 4.2 Die Schwesternschaft und ihre Arbeitsgebiete
- 4.2.1 Das Hospital des Diakonissenhauses
- 4.2.2 Privatpflege
- 4.2.3 Gemeindepflege
- 4.2.4 Hospitäler in fremder Trägerschaft
- 4.2.5 Erziehungsinstitute und Besserungsanstalten
- 4.3 Vernetzung der Diakonissenhäuser
- 4.4 Die Anstaltsgeistlichen
- 5. Restabilisierung - Die Ära des Anstaltsgeistlichen Heinrich Fröhlich 1856-1881
- 5.1 Biographisches zu Heinrich und Hedwig Fröhlich
- 5.1.1 Heinrich Fröhlich
- 5.1.2 Hedwig Fröhlich
- 5.2 Die Hausleitung
- 5.2.1 Umstrukturierung des Trägervereins
- 5.2.2 Leitungsmodell Hauselternpaar
- 5.2.3 Der Anstaltsgeistliche als Rektor
- 5.2.4 Die Rolle das Anstaltsgeistlichen in der Eigengeschichte
- 5.3 Filialen und auswärtige Stationen
- 5.3.1 Siechenhaus »Bethesda«
- 5.3.2 Magdalenensayl »Talitha kumi«
- 5.3.3 Luisenstift
- 5.3.4 Mägdeherberge
- 5.3.5 auswärtige Stationen
- 5.3.6 Anpassung der Leitidee
- 5.4 Einsatzfelder außerhalb des Diakonissenhauses und Konkurrenzen
- 5.4.1 Tätigkeiten bei Epidemien
- 5.4.2 Tätigkeiten im Krieg
- 5.5 Raum- und Zeit-Strukturen
- 5.5.1 Eigenraum
- 5.5.2 Eigenzeit
- 5.6 Subjektformierung
- V Zusammenfassung
- VI Literatur
- 1. Archivalien
- 2. Sekundärliteratur
- 2.1 Periodika
- 2.2 Sonstige Literatur
- VII Personenregister
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