
Zaubern für Dummies
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Inhalt
Einleitung 25
Teil I: Werden Sie magisch 29
Kapitel 1: Nur Form, kein Inhalt 31
Kapitel 2: Zaubern für sofortige Genugtuung 53
Teil II: Zauberei überall 67
Kapitel 3: Zauberei mit Geld 69
Kapitel 4: Zauberei mit der Kleidung anderer Leute 87
Teil III: Manege frei im Restaurant 103
Kapitel 5: Besteck ist Ihr Freund 105
Kapitel 6: Mit dem Essen spielen 121
Kapitel 7: Himmlische Streichhölzer 141
Teil IV: Kartentricks über Kartentricks 155
Kapitel 8: Karten bis zum Morgengrauen 157
Kapitel 9: Das »Baue- Deinen- Kartentrick«- Set 195
Teil V: Gruppenhysterie 211
Kapitel 10: Hab ich's doch gewusst! 213
Kapitel 11: Höhere Magie 241
Teil VI: Der Top- Ten- Teil 271
Kapitel 12: Zehn Grundregeln guter Zauberei 273
Kapitel 13: Zehn verstorbene Magier, die man kennen sollte 279
Kapitel 14: Zehn Dinge, die man sagen kann, wenn etwas schiefgeht 285
Teil VII: Anhänge 287
Anhang A: Noch tiefer in die Zauberei eintauchen 289
Anhang B: Zauberwörter: ein Glossar 295
Anhang C: Trickografie 303
Abbildungsverzeichnis 309
Stichwortverzeichnis 317
Zaubern für Dummies
Schummelseite
Das Üben und Erlernen von Zaubertricks macht Spaß und ist eine Herausforderung. Um es so stressfrei wie möglich zu halten, sollten Sie darauf vorbereitet sein, Fragen zu Ihren Tricks gelassen zu beantworten und sich schnell zu erholen, wenn ein Trick schiefgeht. Machen Sie sich mit den verschiedenen Typen von Menschen in Ihrem Publikum vertraut, damit Sie mit deren manchmal ungewöhnlichem Verhalten umgehen können, und lernen Sie einige Schlüsselwörter, die Sie im Laufe Ihrer Zauberkarriere immer wieder benötigen werden.
SCHLAGFERTIGE ANTWORTEN AUF »WIE HABEN SIE DAS GEMACHT?«
Damit Sie nicht wie ein Amateur wirken, verraten Sie niemals, wie ein Zaubertrick funktioniert. Wenn jemand fragt, wie Sie Ihren Trick gemacht haben, müssen Sie aber etwas antworten - also probieren Sie eine dieser schlagfertigen Antworten aus:
- »Ziemlich gut, finden Sie nicht auch?«
- »Ich bin ein genetischer Freak.«
- »Die Frage ist nicht wie, sondern warum.«
- »Was sind Sie, ein Journalist von der ZEIT?«
- »Reines Glück.«
- »Können Sie ein Geheimnis bewahren? Nun, ich auch.«
- »Hexerei. Haben Sie nicht gesehen, wie ich mit der Nase gewackelt habe?«
- »Durch jahrelanges mühsames Üben und Selbstverleugnung.«
- »Kameratricks.«
WIE MAN SICH VON EINEM VERMASSELTEN ZAUBERTRICK ERHOLT
Im Idealfall würden Sie niemals einen Fehler machen, wenn Sie einen Zaubertrick vorführen. Leider ist das Leben nicht so, und die Umstände oder Pech können Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Wenn ein Trick schiefgeht, nehmen es elegante Darsteller mit Humor und erholen sich davon, wenn sie können. Probieren Sie diese Sätze aus, wenn Sie versehentlich einen Zaubertrick vermasseln:
- »Ich habe vergessen, den Rotationseffekt der Erde zu kompensieren.«
- »Hmm. Auf YouTube hat es funktioniert!«
- »Das gehört alles zur Show, Leute - das ist der Teil, der nicht geprobt wurde.«
- »Das ist das erste Mal, dass das passiert ist. Schon wieder.«
- »Von hier aus sieht es gar nicht so schlimm aus.«
- »Der echte Zauberer wird gleich hier sein.«
- »Ich bin selbst gespannt, wie ich da wieder herauskomme!«
- »Wow, es ist so still hier, man kann meiner Karriere beim Sinkflug zuhören.«
EIN LEITFADEN FÜR DAS PUBLIKUM EINER ZAUBERSHOW
Die meisten Zuschauer genießen die Unterhaltung und das Geheimnisvolle einer Zaubershow. Aber Magie widerspricht allen Naturgesetzen, die wir gelernt haben - und das verwirrt manche Menschen. Wenn Sie Ihre Karriere als Zauberer vorantreiben, sollten Sie auf einige der selteneren Arten von Zuschauern achten:
- Der gierige Grapscher: Dieser Zuschauer kann dem Drang, nach Ihren Requisiten zu greifen, nicht widerstehen. Vor Ihrer Vorstellung umkreist er Sie wie ein Geier und versucht, einen Blick auf Ihre Sachen zu werfen; nach jedem Trick ist er der Erste, der sich Ihre Requisiten schnappt, in der Hoffnung herauszufinden, wie Sie das gemacht haben. Machen Sie den Grapscher zu Ihrem Verbündeten, indem Sie ihn auswählen, um Ihnen bei einem Trick zu helfen, der ihn gut aussehen lässt.
- Der spitzfindige Ratende: Unmittelbar nachdem Sie einen Moment makelloser, poetischer Magie geschaffen haben, ruft diese Spezies ihre Theorie darüber heraus, wie Sie das gemacht haben. (»Sie haben es ausgetauscht, als wir nicht hingesehen haben!«) Das kann Sie verunsichern, wenn Sie daran nicht gewöhnt sind. Halten Sie für alle Fälle eine clevere Antwort (oder einen anderen Trick) bereit.
- Der abwegige Ratende: Diese Untergruppe der Zuschauer ruft ebenfalls gerne Vermutungen - aber diese Variante kommt mit unglaublich lächerlichen Theorien daher. Sie beschuldigt Sie, in der Zehntelsekunde, in der Sie nach einem Stift gegriffen haben, eine Vorhersage in Ihre Tasche geschrieben zu haben, oder Magnete in Ihren Händen zu haben, oder vor Beginn der Show eine geheime Absprache mit allen anderen Zuschauern getroffen zu haben. Obwohl die meisten Menschen die Absurdität dieser Vermutungen erkennen, können diese Ausbrüche dennoch den köstlichen Moment am Ende eines Tricks beeinträchtigen.
- Der langnasige Gläubige: In diesem Zeitalter von Hellsehern, Verschwörungstheorien und Geschichten über Entführungen durch Außerirdische glauben immer mehr Zuschauer tatsächlich an Magie. Wenn Sie für diese Art von Zuschauern einen Gedankenlesetrick vorführen, bekommen Sie fast keine Reaktion - nur ein kleines, wissendes Lächeln und ein Kopfnicken. Es kann schwierig sein, einen dieser Zuschauer zu beeindrucken, da sie schon immer stillschweigend daran geglaubt haben, dass die Realität eine Verschwörung der Regierung ist.
- Der ahnungslose Vergessliche: Jemand, der seine Karte vergisst und Ihren Trick damit praktisch wertlos macht - oder, schlimmer noch, die Anweisungen nicht befolgt.
- Der aufgeblasene Freund: In Gegenwart seiner Freundin passiert dieser sonst lockeren Spezies etwas Seltsames: Der betreffende Mann wird überraschend defensiv und ist bemerkenswert unempfänglich für die Unterhaltung durch die Zauberei. Er möchte nicht, dass seine Partnerin sieht, wie er sich austricksen lässt.
- Der niedliche Novize: Vor Kindern - oder kindlichen Menschen - aufzutreten, kann für einen Zauberer eine der lohnendsten Erfahrungen sein. Ein Kind hat noch nicht das Ego eines Ratenden oder eines aufgeblasenen Freundes und fühlt sich daher durch Ihre Magie nicht bedroht. So können Sie sich entspannen, sich auf das konzentrieren, was Sie sagen, auf das Schaffen einer geheimnisvollen Atmosphäre, auf Ihre Darbietung - und dann die Reaktion des Kindes genießen, das voller Staunen und Freude ist.
WICHTIGE ZAUBERWÖRTER
Zaubervideos, Vorträge und Bücher sind voller Fachjargon. Hier ist ein Leitfaden zu einigen der Zauberbegriffe, die Sie am häufigsten hören werden:
- Burn - Einen Trick intensiv beobachten, mit starrem Blick, unbeweglichem Kopf und allgemeiner Resistenz gegen herkömmliche Ablenkungsmanöver. Ein Zuschauer, der Sie »verbrennt«, ist nicht da, um unterhalten zu werden.
- Clean / Sauber - Der glückselige Zustand, in dem die Hände und Requisiten eines Magiers untersucht werden können, weil sie in keiner Weise manipuliert sind. Das Publikum kann die Requisiten von jetzt an bis zum Jüngsten Tag untersuchen, ohne zu erfahren, wie Sie den Trick gemacht haben. »Der Trick ist der Hammer, und Sie beenden ihn clean!«, könnte man hören.
- Komplize - Ein geheimer Assistent, der vorgibt, ein unschuldiger Zuschauer zu sein. Der Komplize kann dem Zauberer beispielsweise auf subtile Weise Informationen zuspielen. Komplizen sollten nur selten eingesetzt werden und noch seltener als primäre »Zuschauer« in einem Trick mit Publikumsbeteiligung (ansonsten wird ihre Hilfe zu offensichtlich).
- Falschmischen - Das Mischen des Kartenspiels simulieren, ohne die Reihenfolge der Karten tatsächlich zu verändern. Einige Falschmisch-Techniken sind so konzipiert, dass alle 52 Karten an ihrer ursprünglichen Position bleiben; andere lassen nur bestimmte Karten an ihrer ursprünglichen Position, zum Beispiel die oberste(n) oder unterste(n).
- Force - Ein Standardverfahren, bei dem einem Zuschauer eine scheinbar freie Wahl (in der Regel von Spielkarten) angeboten wird. Tatsächlich haben Sie jedoch das Ergebnis im Voraus festgelegt.
- French Drop / Tourniquet - Eine Tricktechnik, bei der eine an den Fingerspitzen gehaltene Münze scheinbar in die andere Hand übergeben wird, wo sie später verschwindet.
- Gimmick - Ein Hilfsmittel, das für den Zuschauer unsichtbar ist und dem Zauberer hilft, den Trick auszuführen. Man könnte eine derart präparierte Requisite auch mit den Worten »Sie haben wahrscheinlich eine manipulierte Brezel.« beschreiben.
- Impromptu / Aus dem Stegreif - Eine Improvisation; ohne vorherige Vorbereitung, unter Verwendung von gewöhnlichen Gegenständen, die gerade zur Hand sind.
- Lapping - Etwas heimlich in den Schoß fallen lassen (wenn man an einem Tisch sitzt). Das Gegenteil wäre es, von dort einen Gegenstand heimlich zu laden. Lassen Sie niemals etwas mit offener Flamme in den Schoß fallen!
- Ablenkung / Misdirection - Die Ablenkung des Publikums. Ablenkung ist eine ganz wesentliche Komponente in der Zauberkunst. Indem Sie die Aufmerksamkeit des Publikums lenken, schaffen Sie Gelegenheit für knifflige Manöver, die das Publikum nicht mitbekommen soll.
- Palmieren / Palmage - Eine knifflige Bewegung, bei der eine Karte, eine Münze oder ein anderer Gegenstand in Ihrer vermeintlich leeren Hand versteckt wird - zum Beispiel, indem Sie ihn zwischen den gegenüberliegenden Seiten Ihrer hohlen Hand einklemmen. Es...
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: ePUB
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)
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