
Unsichtbare Architektur
Bauen im Austrofaschismus: Wien 1933/1934-1938
Inge Podbrecky(Autor*in)
Studien Verlag
1. Auflage
Erschienen am 23. Oktober 2020
348 Seiten
978-3-7065-6102-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
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Beschreibung
INGE PODBRECKY hat Kunstgeschichte in Wien und Rom studiert und arbeitet im Denkmalschutz, als Autorin, Sachverständige und Universitätslektorin mit einem Forschungsschwerpunkt in der Architekturgeschichte und -theorie des 19. und 20. Jahrhunderts (u.a. Architektur und Identität, Adolf Loos, Siedlerbewegung, Rotes Wien, Fin-de-Siècle, Beziehungen Österreich/Italien, Hochhäuser, Wohnbau).
Weitere Details
Reihe
Sprache
Deutsch
Verlagsort
Innsbruck
Österreich
Dateigröße
50,65 MB
ISBN-13
978-3-7065-6102-0 (9783706561020)
Schweitzer Klassifikation
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Person
Dieses Buch will sichtbar machen, was übersehen und verdrängt wurde, aber bis heute im Stadtbild Wiens präsent geblieben ist: die Architektur der Zeit des Austrofaschismus. Obwohl heute meist unerkannt und nicht mehr als solche wahrgenommen, stammen doch zahlreiche Bauten der Stadt aus den Jahren der Diktatur von 1933 bis 1938. Dementsprechend sind viele Fragen dazu bis heute kaum diskutiert worden: Hat das autoritäre Regime das propagandistische Potential von Architektur gekannt und für sich genutzt, so wie Mussolini in Italien und Hitler in Deutschland? Wie hat sich die politische Ideologie im öffentlichen Bauen niedergeschlagen, und existieren ihre Spuren auch in der privaten Bautätigkeit? Gibt es überhaupt so etwas wie faschistische Architektur?
Die Antwort darauf fällt differenziert aus: Die Bauwerke der austrofaschistischen Ära in Wien entstanden im Spannungsfeld von Kontinuitäten und Brüchen, zwischen architektonischer Moderne und ideologischer Rückwärtsgewandtheit. Nicht zuletzt ist der Kontext langer personeller und institutioneller Kontinuitäten für die Architekturgeschichte dieser Zeit prägend. Neben den bestehenden Bauten - von Denkmälern und Sakralbauten über Wohngebäude bis hin zum österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig 1934 - geht die Autorin auch auf zahlreiche unausgeführte Projekte ein.
Inhalt
- Intro
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- DER DEUTSCHE KATHOLIKENTAG 1933 IN WIEN ALS AUFTAKT DIE PROTAGONISTEN BETRETEN DIE BÜHNE
- DAMNATIO MEMORIAE UND "GEWOLLTE" DENKMALE
- Das "Heldendenkmal" im Burgtor
- 1934. Aus den Augen, aus dem Sinn? Eilige Denkmalbeseitigungen
- Die Dollfußdenkmäler
- Katholisch-dynastische Denkmäler für Marco d'Aviano und Kaiser Franz Joseph
- Resümee
- KIRCHLICHE BAUTEN
- Die Vorgeschichte: Wiener Sakralbauten der 1920er und frühen 1930er Jahre und der Ein uss der katholischen Reformbewegungen
- Die "Gottesburgen": Kirchenbau im Austrofaschismus
- Evangelisch: Die Zwinglikirche
- Resümee
- ÖFFENTLICHE BAUTEN, INFRASTRUKTUR, STÄDTEBAU
- Partei- und Staatsbauten
- Schulgebäude
- Straßen-, Brücken- und Bahnbauten
- Städtebauliche Projekte außerhalb der Assanierungsgebiete: Maria am Gestade und der Platz vor der Votivkirche
- Bahninfrastruktur
- Telefonie- und Postbauten
- Industriebau
- Resümee
- WOHNBAU
- Hochbauten
- Geschosswohnbauten
- Familienasyle
- Kommunale Geschosswohnbauten/Gemeindebauten
- Assanierungsbau: Hochbauten
- Zum Vergleich: Nicht geförderte Geschosswohnbauten
- Flachbau
- Assanierungsbau: Flachbauten/Zweifamilienhäuser
- Zum Vergleich: Nicht-geförderte Eigenheime der 1930er Jahre
- Siedlungen
- Resümee
- AUSSENREPRÄSENTATION: ÖSTERREICHISCHE BAUTEN UND AUSSTELLUNGEN IM AUSLAND
- Ausstellungseinrichtungen im Ausland
- Weitere Bauten im Ausland
- Resümee
- PERSONEN, KÜNSTLERVEREINIGUNGEN, INSTITUTIONEN
- Resümee
- "GIBT ES EINE AUSTROFASCHISTISCHE ARCHITEKTUR?"
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- Literatur
- Quellen
- Liste der verwendeten Zeitungen und Zeitschriften
- Abkürzungen
- Personenregister
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