
Sexuell übertragbare Erkrankungen
Beschreibung
Sexuell übertragbaren Erkrankungen gehören zu den häufigsten übertragenen Infektionen, mit denen sich Gynäkologen und Geburtshelfer in ihrer Praxis konfrontiert sehen. Während die "klassischen Geschlechtskrankheiten" (Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle und Lymphogranuloma venereum) aufgrund der geringen Inzidenz in unseren Breitengraden zwar eine wichtige, aber mittlerweile untergeordnete Rolle spielen, nimmt die Bedeutung von Hepatitis B, HIV-Infektion und AIDS, Herpes genitalis, Infektionen mit Chlamydia trachomatis oder HPV weiter zu. Viele dieser Infektionen bleiben primär ohne Symptome, können jedoch weiterreichende Konsequenzen wie ungewollte Kinderlosigkeit, Fehlgeburten oder sogar Krebserkrankungen haben.
Die einzelnen Infektionen werden systematisch und übersichtlich in eigenen Kapiteln aufbereitet. Zu finden sind alle wichtige Fakten und Details zu Erreger, Inzidenz, Risikofaktoren, Epidemiologie, Klinik, Diagnostik, Komplikationen, Therapie sowie Prophylaxe und- wo relevant - zur Bedeutung in der Geburtshilfe und Neonatologie.
Den schnellen Zugriff auf die gesuchte Information gewährleisten viele übersichtliche Algorithmen und Tabellen für Diagnostik und Therapie unter Berücksichtigung der aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien und Empfehlungen.
Rezensionen / Stimmen
"... ein gelungenes Werk, das eine Lucke im Spektrum unserer Nachschlage- und Lehrbucher füIlt. Es richtet sich insbesondere an den praktisch tätigen Frauenarzt, ist aber zugleich auch für jeden mit genitalen Infektionen befassten anderweitigen Facharzt von Wert ..." (Prof. Dr. U. Hoyme, in: Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Jg. 76, Heft 9, September 2016)
". bietet eine kompakte und übersichtliche Darstellung zahlreicher klinischer Symptome, die mit sexuell übertragenen Infektionen einhergehen." (in: Ärzte Zeitung, Heft 35, 1. April 2016, S. 15)
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Person
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Ioannis Mylonas ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und führt die Zusatzbezeichnungen Infektiologie und medikamentöse Tumortherapie. Er ist Leiter der Infektiologie der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Innenstadt und Ehrendoktor der Democrite University - Griechenland.
Er hat über 200 wissenschaftliche Beiträge in nationalen und internationalen Zeitschriften verfasst und ist ebenfalls Autor von 30 Buchbeiträgen in Lehrbüchern und Klinikleitfäden der Gynäkologie, Geburtshilfe und Infektiologie. Zusätzlich ist er Verfasser bzw. Mitherausgeber von vier eigenen Büchern.
Er ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gesellschaften (z.B. Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche STI Gesellschaft (DSTIG), European Academy of Science, Arts and Letters (AESAL - EASAL) u.a.). Seit 2009 ist er der 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Infektiologieund Infektionsimmunologie (AGII) der DGGG.
Inhalt
Geschichte sexuell übertragener Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe.- Was sind sexuell übertragene Infektionen?.- Praktisches Vorgehen bei Verdacht auf eine sexuell übertragene Infektion.- Vulvitis und Vaginitis.- Ulzerationen im anogenitalen Bereich.- Fluor genitalis.- Zervizitis.- Urethritis.- Adnexitis.- Proktitis.- Syphilis (Treponema pallidum).- Gonorrhöe.- Lymphogranuloma venereum.- Ulcus molle (Haemophilus ducreyi).- Trichomoniasis (Trichomonas vaginalis).- Chlamydia trachomatis.- Herpes genitalis.- Condylomata acuminata (HPV).- Molluscum contagiosum (MCV).- Granuloma inguinale.- Filzläuse.- Skabies.- HIV (AIDS).- Hepatitis B (HBV).- Hepatitis C (HCV).- Zytomegalievirus (CMV).- Bakterielle Vaginose.- Vulvovaginalkandidose.- Mycoplasma genitalium/Ureaplasma urealyticum.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
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