
Metaphysik in der Moderne
Beschreibung
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Die vorliegende Abhandlung thematisiert acht zentrale Strömungen der Metaphysik seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen dabei die philosophischen Weltbilder ihrer Hauptvertreter sowie ihre Standpunkte zum Leib-Seele-Problem und zum Problem der Willensfreiheit, aber auch ihre Stellungnahmen zu den Fragen nach Gott, Unsterblichkeit und dem Sinn des Lebens.
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Inhalt
- Intro
- Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- 1. Metaphysik - totgesagt aber lebendig
- 2. Die Tradition der klassischen Metaphysik
- 3. Der Aufstand gegen die Vernunftmetaphysik und die Hauptströmungen der Metaphysik in der Moderne
- II. Materialismus des 19. Jahrhunderts
- 1. Ludwig Feuerbach: Anthropologischer Materialismus
- 2. Der naturwissenschaftliche Materialismus
- 3. Friedrich Engels: Dialektischer Materialismus
- 4. Ernst Haeckel: Monistische Weltanschauung
- III. Willensmetaphysik
- 1. Arthur Schopenhauer: Der Wille als Ding an sich
- 2. Eduard von Hartmann: Das Unbewusste als Wille und Geist
- 3. Friedrich Nietzsche: Wille zur Macht und metaphysische Hinterwelten
- 4. Ludwig Klages: Der Geist als Widersacher des Lebens
- IV. Metaphysik der Evolution
- 1. Herbert Spencer: Synthetische Philosophie der Evolution
- 2. Henri Bergson: Metaphysik der schöpferischen Evolution
- 3. Alfred N. Whitehead: Die Welt als Prozess und Organismus
- 4. Teilhard de Chardin: Das Ziel der Evolution
- V. Phänomenologische Ontologie
- 1. Edmund Husserl: Programm der phänomenologischen Ontologie
- 2. Max Scheler: Metaphysik des Geistes
- 3. Nicolai Hartmann: Kritische Ontologie und Schichtenlehre
- 4. Martin Heidegger: Fundamentalontologie und Seinsdenken
- 5. Jean-Paul Sartre: Ontologie der Freiheit
- VI. Metaphysik der Transzendenz
- 1. Martin Buber: Dialogphilosophie
- 2. Peter Wust: Die Wende zum Sein und das Wagnis des Glaubens
- 3. Edith Stein: Von der Phänomenologie zur christlichen Metaphysik und Mystik
- 4. Karl Jaspers: Existenzphilosophie und Metaphysik der Transzendenz
- VII. Sprachanalytische Metaphysikkritik
- 1. Bertrand Russell: Sprachanalyse und Ontologie
- 2. Der frühe Ludwig Wittgenstein: Die Grenzen sinnvollen Redens und das mystische Schweigen
- 3. Rudolf Carnap: Die Sinnlosigkeit der Metaphysik
- 4. Der späte Ludwig Wittgenstein: Metaphysik als Missbrauch der Alltagssprache
- VIII. Analytische Ontologie
- 1. Gilbert Ryle: Sprachanalytische Kritik des Leib-Seele-Dualismus
- 2. Peter F. Strawson: Sprachanalytische Ontologie von Körper und Person
- 3. Willard v. O. Quine: Naturalismus und ontologische Verpflichtungen
- 4. Die analytische Philosophie des Geistes
- IX. Ontologie des kritischenRationalismus
- 1. Karl Popper: Kritisch-rationale Metaphysik und die 3-Welten-Ontologie
- 2. Paul Feyerabend: Materialismus und Relativismus
- 3. Hans Albert: Naturalismus und Kritik religiöser Weltauffassungen
- 4. Mario Bunge: Emergentistischer Materialismus
- X. Schlussbetrachtungen
- 1. Klassische und moderne Metaphysik im Vergleich
- 2. Von der apriorischen Metaphysik zur hypothetisch-wissenschaftsorientierten Ontologie
- 3. Der Aufstieg des Naturalismus
- Nachweise der Abbildungen
- Bibliographie
- Personenregister
- Sachregister
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