
Das europäische Ich
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Inhalt
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Einleitung
- 1. Prolog: Sénanque - Ein europäisches Haus Gottes
- 2. Das europäische Ich - seine Eigenschaften und seine Entstehung
- 2.1. Vom "ich" und dem "Ich" und dem "Wir": anthropologische Konstanten
- 2.2. Von der europäischen Ich- Kultur und den Wir- Kulturen
- 2.3. Name und Haus - die Bedingungen des Ichs in der Ich- und Wir- Kultur
- 2.4. Das Ich als Individuum oder die Einübung einer folgenreichen Illusion
- 2.5. Der Zweifel als Ursprung des Denkens und das säkulare Ich
- 3. Menschen ohne Eigenschaften in der europäischen Literatur
- 3.1. Der Roman oder das multiple Ich und die Ordnung der Menschenherde
- 3.2. Ein Adam der Genesis und der Renaissance, sowie Narren bei Wolfram und Grimmelshausen
- 3.3. Grimmelshausens Baldanders und Robert Musils Anders ( Ulrich)
- 3.4. Wieder Adam werden oder die Entstehung des Eros aus der Trennung
- 3.5. "Adan/ Nada" in Carlos Fuentes "Terra nostra"
- 3.6. Das "Abwesen" Odradek in Franz Kafkas "Die Sorge des Hausvaters"
- 3.7. Lücken im Haus der Überzeugungen oder Denken versus Glauben
- 3.8. Dante Alighieri: "Commedia" oder die poetische Sicherung von Welt und Ich
- 3.9. Francesco Petrarca und die Ich- Konstruktion als Collage
- 3.10. Leon Battista Alberti "Momus" - transportable Wahrheit oder das Ich auf Rädern
- 3.11. Henry James "The private life" oder die Gesellschaft und das leere Ich
- 3.12. Fernando Pessoa, ein Träumer mit einem Rest an Wirklichkeitssinn?
- 3.13. Samuel Beckett "Der Namenlose" oder fiktives Leben ohne Ich
- 4. Maske und Identität
- 4.1. Das Leben als Roman oder das Gesicht als Maske im Rollenspiel
- 4.2. Was ist hinter der Maske - eine andere Maske, ein Gesicht, eine Wunde?
- 5. Vom Ich und vom Man - oder Moral als gesellschaftliche Gewohnheit
- 5.1. Identität des Ichs nur im Wir der Gruppe?
- 5.2. Das Ich im neuen Man oder die Sage von "Mitläufern" und "Wendehälsen"
- 6. Ich-Probleme von Mittlern, Spionen, Doppelgängern
- 6.1. Vom Ich-Verlust eines Mittlers - Pierre Mertens "Les bons offices"
- 6.2. Vom multiplen Ich eines Spions - Wolfgang Hilbig "Ich"
- 6.3. "Zwei Seelen wohnen, ach .": Goethe und kein Ich?
- 7. Das Haus für ein Wir oder ein Ich
- 7.1. Gott braucht ein Haus
- 7.2. Das Haus in der Wir-Kultur
- 7.3. Wer oder was formt das Ich?
- 7.4. Die Ehre oder ein kollektives Wir in der Individualgesellschaft
- 7.5. Das Haus als Schutz und Gefängnis
- 7.6. Fenster, Türen, Schwellen - Übergänge ins Draußen
- 8. Vom Wandern ohne Ziel
- 8.1. Transportable Wahrheit und warum Plato die Dichter aus seinem Staat verbannt
- 8.2. Ein Pferd bestimmt die Richtung: Von den Abenteuern eines seltsamen Ritters und dem Vagabundieren einer "Landstörzerin"
- Faust braucht als Führer einen Chaosexperten, und warum auch Wilhelm Meister und ein Mensch ohne Eigenschaften wandern müssen .
- 9. Das Ich oder die Versuchung und das Risiko der Freiheit
- 9.1. "Liberté, égalité, fraternité"
- 9.2. Melancholie oder die gefährliche Einsamkeit des Denkens
- 9.3. Ein fiktives Ich - findet es Rettung in der Sprache der Dichtung?
- 10. Das 21. Jahrhundert als endlose Gegenwart - das europäische Ich verliert Eigenschaften?
- 10.1. Das Mißverständnis vom Ende der Geschichte
- 10.2. Geschichten statt Geschichte
- 10.3. Die Entgrenzung des Ichs und warum sich der Maler Francis Bacon auf Shakespeare beruft
- 10.4. Das multiple Ich: Verluste sozialer Bindung und nostalgische Utopien, welche Identität versprechen
- 10.5. Von der Kontinuität der Diskontinuität oder das realistische Chaos von Parallelgeschichten
- 11. Späte Erkenntnisse der Naturwissenschaften
- 11.1. Verschränkte Zustände der Quantentheorie und ein Hypertext der Literatur
- 11.2. "Kennst Du das Land wo die Neuronen blühen?" und die Sage von der Mündigkeit des Staatsbürgers
- 12. Das europäische Ich heute und morgen
- 12.1. Vom demokratischen Ende der Demokratie und warum das angstvolle Tier homo sapiens wieder einmal den Schutz der Herde und einen Führer sucht
- 12.2. Und ich? - Bequemlichkeiten technologischen Fortschritts auf dem Weg in die digitale Diktatur? Oder der kreative Zufall?
- 12.3. Und dennoch - ein Ich in gefährdeter Freiheit und rettender Form: Literatur und Kunst als Hypertexte chaotischen Lebens
- Register
- 1. - Dichter, Denker, Künstler
- 2. - Wissenschaftler und Interpreten
- Back Cover
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