
Geschichte der Völkerwanderung
Beschreibung
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Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch tödliche Furcht vor herandrängenden Heeren fremder Völker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der Völkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des späten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachrömischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des frühen Byzantinischen Reiches, aber auch die des frühen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750). Reich an Informationen, stets verständlich und spannend zu lesen, führt sie den Leser von der europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste bis zu den zentralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstraße, nach Nordindien und zum Hindukusch, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im Süden. Sie macht vertraut mit den dramatischen Ereignissen dieser Zeit und den damit einhergehenden tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ein wahres Opus magnum, das erstmals eine vollständige Geschichte der Epoche bietet.
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Inhalt
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- I.
: Forschungsobjekt und Darstellungsproblem - 1.1 Barbaren vor Konstantinopel und Rom
- 1.1.1 Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus
- 1.1.2 Rom 410: Kein Wunder am Tiber
- 1.2 Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die
zu erzählen - 1.2.1 Die Hoheit über den Plot
- 1.2.2 Der Faktor Religion
- 1.2.3 Römer und Barbaren - wenn es denn so einfach wäre
- 1.2.4 Römer und Barbaren - noch komplizierter
- 1.2.5 Von der verführerischen Flexibilität des spätantiken Barbarenbegriffs: Drei Beispiele
- 1.2.6 Die Archäologie als Ausweg?
- 1.2.7
und - Ethnizität und Identität - 1.2.8
und zwischen Spätantike und Mittelalter - Was dieses Buch will - II. Sturm an der Donau - Beginn der
- 2.1 Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert
- 2.1.1 Konstantin I. macht Geschenke
- 2.1.2 Terwingen, Greutungen und das Problem der Cernjachow-Kultur - Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert
- 2.1.3 Wulfila - Christen, Goten, Römer am Vorabend der Katastrophe
- 2.2 Der
- 2.2.1 Rätselhafte Hunnen
- 2.2.2 Der Donauübergang der Goten und die römische Niederlage bei Adrianopel (378)
- 2.2.3 Konsolidierung unter Theodosius I. (379-395)
- 2.2.4 Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die «werdenden Westgoten» (395-410)
- III. Regni nostri maxima pars: Afrika - Verwundbare Südgrenze des Römischen Reiches
- 3.1 Am Rande der Wüste
- 3.2 Das Imperium entfernt sich
- IV. Jenseits des Bosporus: Der Osten des Römischen Reiches
- 4.1 Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber
- 4.1.1 Ein Kaiser kommt der Welt abhanden
- 4.1.2 Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wüste: Roms Antwort auf die sasanidische Bedrohung
- 4.2 Bedrohung und Konsolidierung
- 4.2.1 Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel
- 4.2.2 Die Ausbildung eines
in Konstantinopel - 4.3 Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten
- 4.3.1 Der Hunnenkrieg des Jahres 395
- 4.3.2 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag
- V. Ringen um die Rheingrenze: Der Westen des Römischen Reiches
- 5.1 Zunehmende Unsicherheiten im 3. Jahrhundert
- 5.1.1 Ein verschütteter Feldzug tritt zutage
- 5.1.2 Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen?
- 5.1.3 Die frühen Franken: Expansion statt Migration
- 5.2 Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert
- 5.3 Insider und Outsider
- 5.4 Koexistenz und Konflikt
- 5.5 Zündeln am gallischen Scheiterhaufen
- VI. Pax abiit terris: Ein Jahrhundert der Bürgerkriege
- 6.1 Des Kaisers neue Kleider
- 6.2 Der «letzte Römer» und die Hunnen
- 6.2.1 Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga
- 6.2.2 Attila - Konflikt und Expansion
- 6.2.3 Attila - Das
- 6.2.4 Attila - Kollaps
- 6.3 Agonie
- 6.3.1 Das weströmische Kaisertum im Todeskampf
- 6.3.2 Das oströmische Kaisertum unter Druck - Goten auf dem Balkan
- 6.3.3 Auf der Suche nach neuen Wegen
- 6.4 Das Projekt Italien
- 6.4.1 Odoaker und Theoderich
- 6.4.2 Das Ostgotenreich - (In-)Stabilität durch Konsens
- VII. Manifester Kontrollverlust: Das Emergieren poströmischer regna im Westen des Römischen Reichs
- 7.1 Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien
- 7.2 Das Rätsel der burgundischen Reichsbildungen
- 7.3 Auf dem Weg in das poströmische Gallien
- 7.3.1 Grenzen der Ereignisgeschichte
- 7.3.2 Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten
- 7.3.3 Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder
- 7.3.4 Neue Herren in Nordgallien: Die Franken
- 7.3.5 Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen
- 7.3.6 Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer
- 7.3.7 Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben
- 7.3.8 Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche - Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500
- 7.3.9 Der
- Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna - VIII. Quasi anima reipublicae - Afrika im 5. Jahrhundert
- 8.1 Geiserich und die Utopie eines regnum Vandalorum
- 8.1.1 Die Entstehung
Vandalen und die Eroberung Nordafrikas - 8.1.2 Geiserichs Reich: Der Preis des Erfolgs
- 8.2 Geiserichs Nachfolger: Die Struktur des Vandalenreichs
- 8.2.1 Hunerich: Politik und Religion bei den Vandalen
- 8.2.2 Gunthamund: Wirtschaft im vandalenzeitlichen Nordafrika
- 8.2.3 Thrasamund: Das Problem einer vandalischen Identität
- 8.2.4 Hilderich: Risse und Brüche im vandalischen regnum
- 8.2.5 Gelimer: Das Ende
- IX. Selbstbehauptung in Zeiten der Bedrohung: Der Osten des Imperium Romanum im 5. Jahrhundert
- 9.1 Perser und Hephthaliten
- 9.2 Römer und Perser: Ein folgenreicher Krieg (502-506)
- 9.3 Neue Verteidigungsstrategie im Osten
- 9.3.1 Bulgaren, Perser und Araber: Die Einigelung des Oströmischen Reiches um 500
- 9.3.2 Auf der Suche nach der eigenen Identität
- 9.4 Verwerfungen im Innern - die Eliten und die Religion
- X. Die Partikularisierung des Westens im frühen Mittelalter
- 10.1 Osten und Westen um 500: «von fremd zu fremd»
- 10.2 Geschundenes Land: Italien in postgotischer Zeit
- 10.2.1 Das Ende des Ostgotenreichs
- 10.2.2 Langobarden in Italien
- 10.2.3 Erwachen in einer neuen Welt
- 10.3 Rasch erobert, nie gewonnen: Das postvandalische Nordafrika
- 10.4 Labile Herrschaft im zweiten Anlauf: Das westgotische Spanien
- 10.5 Instabile Stabilität: Das merowingische Frankenreich
- 10.5.1 Königtum ohne Monarchie
- 10.5.2 Von den Anfängen Bayerns
- 10.6 Im Hohlraum der Mythenbildung: Das poströmische Britannien
- 10.7
in Skandinavien? - XI. Ringen um Existenz und Einheit im Osten
- 11.1 Das 6. Jahrhundert: Vom Oströmischen zum Byzantinischen Reich
- 11.1.1 Kaiser und Katastrophe: Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert
- 11.1.2 Die frühen Slawen
- 11.1.3 Neue Akteure aus der Steppe: Die Awaren
- 11.2 Das 7. und 8. Jahrhundert: Doppelter Existenzkampf
- 11.2.1 Byzanz und die Perser
- 11.2.2 Folgen der Liturgisierung: Mohammed und die Entstehung des Islam
- 11.2.3 Kaiser und Kalifen
- XII. Epilog: Die
- Anhang
- Abkürzungen
- Anmerkungen
- Quellen
- Literatur
- Bildnachweis
- Register der Namen, Gruppen, Verbände
- Geographisches Register
- Sachregister
- Karten
- Zum Buch
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