
Semantische Remotivierung als Produkt laienhafter Reflexion über Sprache
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Inhalt
- Cover
- Vorwort
- Abkürzungen
- Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- 1. Gegenstand und Problemhorizont
- 2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
- 3. Untersuchungsgrundlage
- II. Theoretischer Teil
- 4. Aktueller Forschungsstand zur Abschwächung und Verstärkung
- 4.1 Grammatikalisierungstheoretisches Paradigma
- 4.1.1 Überblick der Grammatikalisierungsforschung
- 4.1.2 Degrammatikalisierung und ihre Berechtigung
- 4.2 Konzeptioneller Stand sprachlicher Verstärkung
- 4.3 Zusammenfassung
- 5. Theoretische Aspekte sprachlicher Verstärkung
- 5.1 Einführung und Begriffsklärung
- 5.2 Treibende Kräfte
- 5.2.1 Bedürfnis nach morphosemantischer Transparenz
- 5.2.2 Verlangen nach Spannung
- 5.2.3 Verfolgen von Intentionen
- 5.3 Funktionen der Verstärkungsprodukte
- 5.3.1 Transparenzaufbau
- 5.3.2 Spannungserzeugung
- 5.3.3 Sprachspielerische, sprachkritische und persuasive Funktion
- 5.4 Kategorisierung der Verstärkungsprozesse
- 5.4.1 Individualität
- 5.4.2 Bewusstheit
- 5.4.3 Ansatzpunkt der Verstärkung
- 5.5 Verstärkungsprozesse im Einzelnen
- 5.5.1 Morphologische Resegmentierung
- 5.5.2 Semantische Remotivierung und konstruktionelle Statusanhebung
- 5.5.3 Formal-semantische Synthese
- 5.6 Zusammenfassung und ein Definitionsvorschlag sprachlicher Verstärkung
- 6. Motiviertheit und semantische Remotivierung
- 6.1 Motiviertheit vs. Arbitrarität sprachlicher Zeichen
- 6.1.1 Arbitrarität
- 6.1.2 Motiviertheit
- 6.2 (Re)Motivierung aus kognitiver Sicht
- 6.2.1 Psycholinguistische Bedeutsamkeit von Motiviertheit
- 6.2.2 Motiviertheitspotenzial der Sprache
- 6.3 Voraussetzungen und begünstigende Ausgangsbedingungen
- 6.3.1 Formale Ausgangsbedingungen
- 6.3.2 Kognitive Grundlagen
- 6.4 Begriffsgeschichte von 'Remotivierung'
- 6.4.1 Volksetymologie
- 6.4.2 Phraseologie
- 6.5 Remotivierung versus Sprachspiel
- 6.6 Zusammenfassung und ein Definitionsvorschlag semantischer Remotivierung
- III. Empirischer Teil
- 7. Wortwahlaktionen und Typologie der (Re)Motivierungsphänomene
- 7.1 "Das schönste deutsche Wort"
- 7.2 "Unwort des Jahres"
- 7.3 Laienhafte Urteile
- 7.4 Taxonomie der Kommentare
- 7.4.1 Außersprachliche Faktoren
- 7.4.2 Sprachbezogene Faktoren
- 7.5 Typologie der (Re)Motivierungsphänomene
- 8. Zeichengebundene (Re)Motivierung
- 8.1 Graphische Motivation
- 8.1.1 Graphästhetische Motivation
- 8.1.2 Graphikonismus
- 8.2 Phonetische Motivation
- 8.2.1 Phonästhetische Motivation
- 8.2.2 Onomatopoiie
- 8.3 Morphologische Motivation
- 8.3.1 Komposition
- 8.3.2 Derivation
- 8.4 Semantische Remotivierung
- 8.4.1 Volksetymologische Interpretation
- 8.4.2 De-Idiomatisierung
- 8.4.2.1 Etymologisierende De-Idiomatisierung
- 8.4.2.2 Sprachspielerische De-Idiomatisierung
- 8.4.2.3 Konstruktion eines Spannungsverhältnisses
- 8.5 Lexikalisch-onomasiologische Motivation
- 9. Gebrauchsbezogene Remotivierung
- 9.1 Situative Aufladung
- 9.2 Assoziative Aufladung
- 9.3 Re-Kontextualisierung
- 10. Zeichen- und gebrauchsbezogene Remotivierung
- 10.1 Aufgedeckte Meinungslenkung
- 10.1.1 Bewusstseinskonstitution
- 10.1.2 Aufgedeckte Euphemismen
- 10.1.3 Missbräuchliche Verwendung als ein Schlagwort
- 10.2 Offengelegte Unangemessenheit und Inhumanität von Metaphern
- 10.3 Spannungsverhältnis zwischen der Fach- und Allgemeinsprache
- IV. Zusammenfassung und Ausblick
- 11. Diskussion der Ergebnisse
- 12. Remotivierung und semantischer Wandel
- 13. Offene Fragen und Ausblick
- Abbildungsverzeichnis
- Wortregister
- Literatur
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