
Burgund
Beschreibung
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Burgund ist ein Wunder. Das mächtige Reich, das sich im 14. und 15. Jahrhundert zwischen Deutschland und Frankreich schob, vereinte spätmittelalterliche Hochkultur mit einer Blüte von Renaissance und Humanismus. Bart Van Loo erzählt die Geschichte des Reiches von der Antike bis zu seinem plötzlichen Untergang um 1500 so spannend, dass sich dem Leser die Welt der Ritterturniere und Stundenbücher, der Herzöge und Handelsstädte, die Welt Jan van Eycks und François Villons unvergesslich einprägt.
Bart Van Loo präsentiert die Geschichte Burgunds wie ein sich immer weiter zuspitzendes Drama in 1111 Jahren und einem Tag: Das «vergessene Millennium» reichte vom antiken Königreich Burgund bis zum mittelalterlichen Herzogtum, das durch seine Burgen und Klöster - nicht zuletzt Cluny und Cîteaux - weit über seine Grenzen hinaus ausstrahlte. Im "burgundischen Jahrhundert" entstand ein glanzvolles Reich von Dijon im Süden bis nach Brügge, Antwerpen und Amsterdam im Norden, das in einem "verhängnisvollen Jahrzehnt" beinahe zum Königreich wurde und bald darauf unterging. Mit dem letzten burgundischen Herzog Karl begann bereits eine neue Zeit: Als Kaiser Karl V. machte er die Habsburger zur Großmacht und beherrschte ein Weltreich. Bart Van Loos magistrale neue Geschichte Burgunds ist ein großer Wurf, der unwillkürlich an Barbara Tuchmans "Der ferne Spiegel" denken lässt.
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Kunst:
Brügge und Gent, Jan van Eyck und Rogier van der Weyden, Stundenbücher und Dichtkunst - in Burgund erlebte die Kunst eine Hochblüte
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Gutes Leben:
Weinbau, höfische Feste, raffinierte Speisen - Burgund ist ein Synonym für gutes Leben
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Europa:
Viele Sprachen, einheitliche Währung, einheitliche Gerichte, ein Parlament - Burgund war in Europa seiner Zeit voraus
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Nachauflagen

Personen
Inhalt
- Cover
- Titel
- Impressum
- Motto
- Widmung
- Inhalt
- PROLOG
- I. DAS VERGESSENE JAHRTAUSEND 406-1369
- Vom Königreich zum Herzogtum
- Von Burgund nach Flandern
- II. DAS BURGUNDISCHE JAHRHUNDERT 1369-1467
- Dem Schlamm entstiegen
- Stadt ohne Furcht
- 1789 avant la lettre
- Die Burgundischen Niederlande im Werden
- Frankreich als burgundisches Zugpferd
- Schönheit und Wahnsinn
- Prunksucht und Propaganda
- Mord und Sprachenkampf
- Arrangierte Ehen, unbeherrschbarer Tumult
- Abgehackte Hand, gespaltener Schädel
- Drei Grafschaften, ein Herzog
- Der Kampf um Holland und Seeland
- Als Frau oder als Mann?
- Goldener Glitter
- Grab und Scheiterhaufen
- Schönheit und Frieden
- Der burgundische Traum
- Fasan und Fuchs
- Väter und Söhne
- III. DAS VERHÄNGNISVOLLE JAHRZEHNT 1467-1477
- Freudiger Einzug, finsterer Empfang
- Die Krone in Reichweite
- Reformen und Neuerungen
- Untergang im Schnee
- IV. EIN ENTSCHEIDENDES JAHR 1482
- V. EIN DENKWÜRDIGER TAG 20. OKTOBER 1496
- EPILOG: DER LETZTE BURGUNDER
- ANHANG
- Dank
- Karten Burgund 500 bis 1550
- Zeittafel
- Die wichtigsten Personen
- Stammbäume und Herrscherhäuser
- Anmerkungen
- Literatur
- Bildnachweis
- Personenregister
- Geographisches Register
- Tafelteil
- Karte - Vorsatz
- Zum Buch
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