
Zeichen und Gewißheit
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Inhalt
- Cover
- Titel
- Inhaltsverzeichnis
- Vorbemerkung
- I. Gewißheit durch Erfahrung: Theologische Problemkonstellationen im Gefolge der Aufklärung
- 1. Einleitung: Die neuzeitliche Frage nach der Begründung religiöser Gewißheit
- 2. Gewißheit aus Vernunft: Immanuel Kant
- 3. Gewißheit aus Gefühl: Friedrich Schleiermacher
- 4. Der Topos der Erfahrung
- 4.1. Die konfessionelle Erfahrungstheologie der Erlanger Schule
- 4.1.1. Johann Christian Konrad von Hofmann
- 4.1.2. Franz Hermann Reinhold Frank
- 4.1.3. Ludwig Ihmels
- 4.2. Die Erlebnistheologie Wilhelm Herrmanns
- 4.3. Die Analyse der religiösen Einzelerfahrung durch die Religionspsychologie
- 4.3.1. William James
- 4.3.2. Georg Wobbermin
- 4.3.3. Rudolf Otto
- 4.4. Die Loslösung des Gewißheitsbegriffs vom Topos der Erfahrung durch Karl Heim
- 5. Der Rekurs auf den Zeichenbegriff
- 5.1. Resümee: Die bestehenden Kontroversen um das Gewißheitsproblem
- 5.2. These: Der Zeichenbegriff als Programmbegriff für eine protestantischtheologische Bearbeitung des Gewißheitsproblems
- II. Gewißheit durch Zeichen: Die Verwendung des Zeichenbegriffs in der Antike und seine Entmachtung durch Augustin
- 1. Die vortheoretische Funktionsbeschreibung des Zeichens in der außerbiblischen Antike
- 1.1. Magie
- 1.2. Religion
- 1.3. Heilkunst
- 1.4. Recht
- 1.5. Herrschaft
- 1.6. Militärwesen
- 1.7. Topographie
- 1.8. Resümee: Das Zeichen als Instrument der Herstellung oder der Erkenntnis von Wirklichkeit
- 2. Die theoretische Funktionsbestimmung des Zeichens in der griechisch-römischen Antike
- 2.1. Medizin
- 2.2. Geschichtsschreibung
- 2.3. Rhetorik
- 2.4. Sprachtheorie
- 2.5. Resümee: Das Zeichen als Medium der Erkenntnis
- 3. Die Funktion des Zeichens in der Bibel
- 3.1. Altes Testament
- 3.2. Neues Testament
- 3.3. Resümee: Das Zeichen als Medium der Offenbarung
- 4. Die Umfunktionierung des Zeichenbegriffs durch Augustin
- 4.1. Die Unterscheidung zwischen signum und res
- 4.2. Die Relate des signum
- 4.3. Die Funktion des signum
- 4.4. Das Gewißheitsproblem
- 4.5. Resümee: Augustins Entkopplung von Zeichen und Gewißheit und deren Folgen
- III. Gewissheit durch Erfahrung von Zeichen: Die theologische Wiederentdeckung des Zeichenbegriffs durch Martin Luther unter dem Einfluß der humanistischen Rhetoridialektik
- 1. Glaube durch dialektisch-rhetorisch argumentierende Rede
- 1.1. Der Inhalt der Rede: Luthers dialektischer Glaubensbegriff
- 1.1.1. Luthers Dialektikverständnis
- 1.1.2. Der Argumentbegriff
- 1.1.3. Argument und Glaube
- 1.2. Redner und Redeadressat: Luthers rhetorischer Glaubensbegriff
- 1.2.1. Die Überzeugungskraft des Redners
- 1.2.2. Die Situation des Redeadressaten: Securitas - desperatio - consolatio
- 1.3. Glaube und Zweifel: Der Zwang zur Vergewisserung
- 2. Gewißheit durch Schrift und Erfahrung
- 2.1. Certitudo - incertitudo - infirmitas
- 2.2. Das dreifach differenzierte Objekt der certitudo fidei
- 2.3. Die Instanzen der Gewißheit: Scriptura et experientia
- 2.3.1. Die Vergewisserung über die Person des Redners
- 2.3.2. Die Vergewisserung über den Inhalt der Rede
- 2.3.3. Die Vergewisserung über das Redeprodukt
- 2.3.4. Die innere Organisation des Vergewisserungsprozesses
- 2.4. Die Methoden der Vergewisserung: Oratio - meditatio - tentatio
- 2.4.1. Oratio
- 2.4.2. Meditatio
- 2.4.3. Tentatio
- 2.5. Vergewisserung als unabschließbarer Prozeß
- 3. Vergewisserung in der Vermittlung durch Zeichen
- 3.1. Die Zeichensorten
- 3.1.1. Die Vergewisserung über die Identität des in der Schrift redenden Gottes
- 3.1.2. Die Vergewisserung über die Rechtfertigung des Sünders
- 3.1.3. Die Vergewisserung über den eigenen Glauben
- 3.2. Die Verbildlichungsfunktion des Zeichens
- 3.3. Das Wort als Zeichen
- 3.4. Resümee: Glaube und Vergewisserung als Zeichenprozesse
- IV. Gewissheit durch Interpretation von Zeichen: Die Ausweitung des Zeichenbegriffs zum wahrheitstheoretischen Grundbegriff durch Charles Sanders Peirce
- 1. Semiotik als Logik
- 1.1. Die Peircesche Wissenschaftsklassifikation
- 1.2. Die Semiotik im Zusammenhang der Wissenschaftsklassifikation
- 2. Zeichen - Objekt - Interpretant: Das semiotische Klassifikationssystem
- 2.1. Das Zeichen: Die erste Trichotomie (potisign, actisign, famisign)
- 2.2. Unmittelbares und dynamisches Objekt: Die zweite bis vierte Trichotomie
- 2.2.1. Das unmittelbare Objekt: Die zweite Trichotomie (descriptive, designative, general)
- 2.2.2. Das dynamische Objekt: Die dritte Trichotomie (abstractive, concretive, collective)
- 2.2.3. Das dynamische Objekt: Die vierte Trichotomie (icon, index, symbol)
- 2.3. Unmittelbarer, dynamischer und normaler Interpretant: Die fünfte bis achte Trichotomie
- 2.3.1. Der unmittelbare Interpretant: Die fünfte Trichotomie (hypothetic, categorical, relative)
- 2.3.2. Der dynamische Interpretant: Die sechste Trichotomie (congruentive, percussive, usual)
- 2.3.3. Der dynamische Interpretant: Die siebente Trichotomie (suggestive, imperative, indicative)
- 2.3.4. Der normale Interpretant: Die achte Trichotomie (gratific, actuous, temperative)
- 3. Überzeugung: Die neunte Trichotomie und die "verschiedenwertigen" Aussagenbereiche
- 3.1. Der normale Interpretant: Seme, pheme, delome und Peirce' Propositionstheorie
- 3.2. Die "verschiedenwertigen" Aussagenbereiche
- 3.2.1. Der "dreiwertige" Aussagenbereich: Delomes
- 3.2.2. Der "zweiwertige" Aussagenbereich: Phemes
- 3.2.3. Der "einwertige" Aussagenbereich: Semes
- 4. Gewißheit: Die zehnte Trichotomie (abducent, inducent, deducent) und die Formen der Begründung
- 4.1. Abducent
- 4.2. Inducent
- 4.3. Deducent
- 5. Schluß: "wo die &. . .& zeichen &. . .& nicht ist, so kan ich &. . .& nicht gewis sein"
- 5.1. Die christliche Rechtfertigungsgewißheit als sprachlich erzeugte Gewißheit
- 5.2. Semiotik des Glaubens: "Verschiedenwertige" Aussagen
- 5.2.1. Der Ausdruck "Gott"
- 5.2.2. Aussagen über 'Gott'
- 5.2.3. Vergewisserung über 'Gott'
- 5.3. Resümee: Glaubensgewißheit als Interpretantenphänomen
- Literatur
- Autorenregister
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