
Rudolf Otto
Beschreibung
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Anlässlich des 75. Todestages von Rudolf Otto veranstaltete die Philipps-Universität Marburg einen Internationalen Kongress. Ottos Religionsbegriff basiert auf der Erfahrung des Heiligen. Das stellt für die gegenwärtigen Debatten in der Theologie, der Religionsphilosophie, der Religionsästhetik und schließlich auch wieder in der Religionswissenschaft ein beachtliches Anregungspotenzial bereit. Der Band dokumentiert die wichtigsten Ergebnisse der gegenwärtigen Beschäftigung mit Otto in internationaler Perspektive.
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Inhalt
2 - Vorwort [Seite 11]
3 - Siglen [Seite 17]
4 - I. Zur Person Rudolf Ottos [Seite 19]
4.1 - "[.] meine stellung als 'modernistischer pietistisch angehauchter lutheraner mit gewissen quakerneigungen' ist eigen [.]" - Bio- und Epistolographisches zu Rudolf Otto¹ [Seite 21]
5 - II Gesamtperspektiven und Aktualität [Seite 37]
5.1 - Rudolf Otto and the Cognitive Science of Religion [Seite 39]
5.2 - Rudolf Ottos Entwurf einer Religionspsychologie. Werkgeschichtliche Zugangsbetrachtungen [Seite 55]
5.3 - Säkulare Heiligkeit. Wie aktuell ist Rudolf Otto? [Seite 77]
6 - III Zugänge zur Theologie in systematischer und historischer Perspektive [Seite 97]
6.1 - Der Heilige. Rudolf Ottos Impulse für eine biblische Gotteslehre [Seite 99]
6.2 - "Das Kreuz Christi, dieses Monogramm des ewigen Mysteriums". Sühne und Erlösung bei Rudolf Otto [Seite 113]
6.3 - Phänomenologie der Sünde. Ein Vergleich zwischen Otto und Ricour [Seite 129]
6.4 - Numinose "Scheu" als "artlich andere Zuständlichkeit". Rudolf Otto und der moderne Angstbegriff [Seite 145]
6.5 - Das Kreaturgefühl bei Rudolf Otto - Gewissheit oder Glaube? [Seite 161]
6.6 - Der unbekannte Otto - Ottos Glaubenslehre [Seite 171]
6.7 - Rudolf Ottos Lutherbild [Seite 183]
6.8 - Ottos Auseinandersetzung mit Schleiermacher. Religionstheorie als Zeitdiagnose [Seite 197]
6.9 - Religionsphilosophie und Theologie. Rudolf Ottos Bezug auf Wilhelm Martin Leberecht de Wette [Seite 209]
6.10 - Rudolf Otto und Albrecht Ritschl. Eine Verhältnisbestimmung [Seite 221]
6.11 - Rudolf Otto und die Religionsgeschichtliche Schule [Seite 237]
6.12 - Transzendenz und Mystik. Bultmanns Rezeption von Ottos Religionsphilosophie [Seite 253]
6.13 - Gender, Idolatry and Numinous Experience. A Feminist Theological Approach to Rudolf Otto's The Idea of the Holy [Seite 269]
6.14 - Rudolf Ottos Konzeption des Kirchenjahrs. Eine Perikopenordnung für das Reich Gottes [Seite 281]
7 - IV Religionsphilosophie [Seite 293]
7.1 - Rudolf Ottos Theorie religiöser Gefühle und die aktuelle Debatte zum Gefühlsbegriff [Seite 295]
7.2 - Rudolf Ottos Aufnahme der Fries'schen Religionsphilosophie [Seite 313]
7.3 - "Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil": Über die Goethe-Rezeption Rudolf Ottos [Seite 325]
7.4 - "A feeling of objective presence". Rudolf Ottos Das Heilige und William James' Pragmatismus zum Vergleich [Seite 337]
7.5 - Zwischen Transzendentalphilosophie und Phänomenologie. Die methodischen Grundlagen der Religionstheorien bei Otto und Tillich [Seite 353]
7.6 - Gott erfahren - Gott denken. Paul Tillich im Anschluss an Rudolf Otto [Seite 365]
7.7 - Reverenzen von unerwarteter Stelle. Rudolf Otto in der späten Religionsphilosophie Ernst Tugendhats [Seite 379]
8 - V Ethik [Seite 393]
8.1 - Ethik und Religionspsychologie. Rudolf Ottos ethisches Denken im Kontext der Werkgeschichte [Seite 395]
8.2 - Wertgefühle und gelebte Moral. Rudolf Ottos Begründung der Ethik im Anschluss an Kant [Seite 409]
8.3 - Wert und Würde. Ottos späte Sittenlehre [Seite 421]
9 - VI Religionsästhetik [Seite 435]
9.1 - Verborgene Verwandtschaft. Ottos religionstheoretische Beerbung von Kants Ästhetik des Erhabenen [Seite 437]
9.2 - Heilige Orte - Orte des Erhabenen?. Überlegungen zu einem Berührungspunkt von Naturästhetik und Religionsphilosophie bei Kant und Otto [Seite 453]
9.3 - Rudolf Ottos (neu)romantische Religionstheologie im Kontext der ästhetischen Moderne [Seite 467]
9.4 - Das Heilige und die Kunst. Rudolf Otto und die theologische Ästhetik der zwanziger Jahre [Seite 481]
9.5 - Affektübertragung. Kunst und Architektur als Ausdrucksformen des Heiligen bei Rudolf Otto [Seite 495]
9.6 - Das Heilige, das Erhabene und die Negative Theologie [Seite 511]
10 - VII Religionsgeschichte und Kontextualisierungen [Seite 527]
10.1 - Rudolf Otto und die Religionswissenschaft [Seite 529]
10.2 - Das Buddhismusbild bei Rudolf Otto [Seite 541]
10.3 - Rudolf Otto's View of Indian Religious Thought [Seite 557]
10.4 - Rudolf Ottos Deutung des Islam [Seite 569]
10.5 - Rudolf Ottos Konzept des Heiligen als gemeinsame Perspektive für Christentum und Islam?. Eine Skizze anhand der Autoren Meister Eckhart und al-Gazali [Seite 581]
10.6 - Rekurs auf Rudolf Otto?. Dimensionen des Gefühls bei der Erschließung von Reiseberichten als religionshistorischer Quelle [Seite 595]
10.7 - Rudolf Ottos globales Netzwerk und der Religiöse Menschheitsbund [Seite 609]
10.8 - Rudolf Ottos Rezeption in Japan [Seite 623]
10.9 - Die Rezeptionsgeschichte von Das Heilige in Italien [Seite 633]
10.10 - Von der Billard- zur Bowling- zur Erdkugel. Psychologische Ideen in der Evolutionstheorie Charles Darwins und ihre Rezeption durch Rudolf Otto [Seite 643]
10.11 - Das Heilige im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit [Seite 657]
10.12 - Otto digital! Technikgeschichte, Ideenforschung und Religionsphänomenologie [Seite 669]
11 - Autorinnen und Autoren [Seite 681]
12 - Namensregister [Seite 685]
Systemvoraussetzungen
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