
Kabbala für Dummies
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Inhalt
Über den Autor 11
Einleitung 25
Teil I: Was also ist das große Geheimnis? Die Enthüllung der Kabbala 33
Kapitel 1: Was ist Kabbala? 35
Kapitel 2: Magie, Mishegoss und andere Dinge, die Kabbala nicht ist 51
Kapitel 3: Rückblick: Eine kurze Geschichte der Kabbala 57
Teil II: Zum Kern der Kabbala vordringen 75
Kapitel 4: Die Verbindung zwischen Himmel und Erde: Die zehn Kräfte des Universums 77
Kapitel 5: Alles (sogar ein Stau) geschieht zum Besten 97
Kapitel 6: Unsere Körper haben keine Seelen - unsere Seelen haben Körper 113
Kapitel 7: Wie ein Déjà-vu: Reinkarnation in der Kabbala 123
Kapitel 8: Instant Karma holt dich ein 135
Teil III: Das Leben eines Kabbalisten 147
Kapitel 9: Einen Tag nach dem anderen leben 149
Kapitel 10: Eine Woche nach der anderen leben 165
Kapitel 11: Ein Jahr im Leben eines Kabbalisten 187
Kapitel 12: Der Lebenszyklus eines Kabbalisten 203
Teil IV: Feinabstimmung der wesentlichen Fähigkeiten des Kabbalisten 219
Kapitel 13: Die wirklich wichtigen kabbalistischen Bücher entdecken 221
Kapitel 14: Bücher schlagen - und sie küssen: Lernen wie ein Kabbalist 239
Kapitel 15: Beten wie ein Kabbalist 257
Kapitel 16: Den unerkennbaren Gott kennen 281
Teil V: Der Top-Ten-Teil 299
Kapitel 17: (Fast) zehn Mythen über das Studium der Kabbala 301
Kapitel 18: Zehn große Kabbalisten der Geschichte 309
Kapitel 19: Zehn Kabbala-Lehrer auf YouTube 323
Kapitel 20: Zehn Ideen aus der Kabbala, die ich meinen Kindern unbedingt beibringen wollte 327
Teil VI: Anhänge 333
Anhang A: Bücher und Autoren, für deren Empfehlung Sie mir dankbar sein werden 335
Anhang B: Gematria: Das Geheimnis der Buchstaben und Zahlen 339
Anhang C: Ein Glossar zu allem, was die Kabbala betrifft 343
Abbildungsverzeichnis 355
Stichwortverzeichnis 359
Kabbala für Dummies
Schummelseite
Das Verständnis der Kabbala beginnt mit dem Studium der grundlegenden Essenzen, der Sefirot, und der zentralen Schriften, die für Kabbala-Traditionalisten von höchster Bedeutung sind. Entdecken Sie einige allgemeine Segnungen und Gebete, die Sie täglich sprechen können, sowie die wichtigsten Feiertage der Kabbala.
DIE SEFIROT: ZEHN GRUNDLEGENDE ESSENZEN DER KABBALA
Ein grundlegender Gedanke der Kabbala ist der Glaube, dass die Welt durch zehn Kanäle göttlicher Fülle erschaffen und erhalten wird. Diese Sefirot sind komplex und haben jeweils viele verschiedene Bedeutungen und Abstufungen. Eine von ihnen, Da'at, gehört nicht zu den zehn Sefirot, sondern wirkt als ein äußerer Aspekt der höchsten Sefira, Keter, der Krone.
Die unteren sieben Sefirot wirken direkt auf die Welt (während die darüberliegenden Sefirot abstrakte Aspekte des Bewusstseins sind) und sind jeweils mit einer biblischen Persönlichkeit verbunden. Diese Verbindungen wirken auf zweierlei Weise: Man kann die biblischen Figuren durch die mit ihnen verbundenen Sefirot besser verstehen und man kann mehr über die Natur jeder Sefira erfahren, wenn man die entsprechende biblische Figur betrachtet.
- Keter (Krone): Keter ist der göttliche Wille und die Quelle aller Freude und des Vergnügens. Keter enthält alle Kräfte, die die Seele aktivieren.
- Chochmah (Weisheit): Chochmah ist intuitives Erfassen und intuitives Wissen. Es ist auch das, was unterscheidet und erschafft.
- Binah (Verständnis): Binah ist die analytische und synthetische Kraft des Geistes. Sie ist die Quelle logischer Analyse.
- Da'at (Wissen): Da'at ist die Ansammlung von Wissen. Es ist die abstrakte Feststellung von Fakten und die Kristallisierung des Bewusstseins in Form von Schlussfolgerungen.
- Chesed (liebende Güte): Chesed ist der unbändige Impuls, sich auszudehnen. Es ist die Quelle der Liebe, die Neigung zu den Dingen und das, was von sich selbst gibt. Die biblische Persönlichkeit, die mit Chesed in Verbindung gebracht wird, ist Abraham.
- Gewura (Stärke): Gewura bedeutet Zurückhaltung und Konzentration. Sie ist der Rückzug von Kräften nach innen und die Energiequelle von Hass, Angst, Terror, Gerechtigkeit, Zurückhaltung und Kontrolle. Die mit Gewura verbundene biblische Persönlichkeit ist Isaak.
- Tiferet (Schönheit): Tiferet steht für Harmonie, Wahrheit, Mitgefühl und Schönheit. Sie ist das Gleichgewicht der Kräfte von Anziehung und Abstoßung. Die mit Tiferet verbundene biblische Persönlichkeit ist Jakob.
- Netzach (Sieg): Netzach ist die Quelle der Eroberung und die Fähigkeit zur Überwindung. Es ist der Drang, Dinge zu erledigen. Die biblische Persönlichkeit, die mit Netzach in Verbindung gebracht wird, ist Moses.
- Hod (Pracht): Hod steht für Beharrlichkeit oder Durchhaltevermögen. Es ist die Kraft, Hindernisse zu überwinden und durchzuhalten; es ist auch die Quelle der Demut. Die biblische Persönlichkeit, die mit Hod in Verbindung gebracht wird, ist Aaron.
- Yesod (Fundament): Yesod ist das Vehikel oder der Träger von einer Sache oder einem Zustand zu einem anderen. Es ist die Kraft der Verbindung und die Fähigkeit oder der Wille, Brücken zu bauen, Verbindungen herzustellen und Beziehungen zu anderen aufzubauen. Die mit Yesod verbundene biblische Persönlichkeit ist Josef.
- Malchut (Königreich): Malchut steht für Souveränität, Herrschaft und den ultimativen Gefäßraum. Es ist die Verwirklichung des Potenzials und der göttlichen Gegenwart. Die mit Malchut verbundene biblische Persönlichkeit ist David.
DIE KLASSISCHEN WERKE DER KABBALA
Wenn Sie mehr über die Kabbala erfahren möchten, finden Sie in der hier alphabetisch aufgelisteten Sammlung von Büchern die wichtigsten schriftlichen Überlieferungen der traditionellen Kabbalisten der Geschichte:
- Bahir: Ein mystischer Kommentar zu Versen aus dem Buch Genesis; gilt als eines der wichtigsten frühen Werke der Kabbala
- Midrasch: Eine Sammlung von Schriften, die in den Jahrhunderten nach der Zusammenstellung des Talmuds entstanden sind und der Erläuterung des biblischen Textes dienen. Die beiden Hauptbereiche sind der Midrasch Halacha (rechtliche Erläuterungen) und der Midrasch Aggada (Folklore).
- Mischna: Zusammenstellung der mündlichen Überlieferungen des Judentums, kodifiziert von Rabbi Judah, dem Prinzen um 200 u. Z.
- Sefer Jetzira: Eines der frühesten kabbalistischen Bücher; behandelt die Grundlagen der Kabbala, insbesondere die zehn Sefirot
- Schulchan Aruch: Wörtlich »der gedeckte Tisch«; der maßgebliche Kodex des jüdischen Gesetzes, zusammengestellt vom großen Kabbalisten Rabbi Joseph Karo im 16. Jahrhundert
- Talmud: Bestehend aus der Mischna, der Gemara (rabbinische Kommentare zur Mischna, die juristische Diskussionen, Legenden, Geschichte, technische Informationen und mehr enthalten) und wichtigen Kommentaren zu beiden; ein mehrbändiges Werk, das erstmals um 550 u. Z. herausgegeben und im Laufe der Jahrhunderte erweitert wurde
- Tanach: Die Heiligen Schriften des Judentums, bestehend aus 24 Büchern, beginnend mit den Fünf Büchern Mose, weiter mit den Büchern der Propheten (wie Jesaja und Jeremia) und abschließend mit den Büchern der Schriften (wie Psalmen, Sprüche und Hohelied)
- Thora: Die fünf Bücher Mose (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium)
- Sohar: Wörtlich »Pracht«; eine Sammlung von Büchern zu vielen mystischen Themen. Gilt oft als das wichtigste Werk der Kabbala und wird traditionell Rabbi Schimon bar Jochai zugeschrieben, einem jüdischen Weisen des 2. Jahrhunderts.
ALLGEMEINE TÄGLICHE SEGNUNGEN UND GEBETE DER KABBALA
Beim Praktizieren der Kabbala ist jeder Moment des Tages eine Gelegenheit, einen Segen zu erteilen. Diese allgemeinen Segnungen sind Möglichkeiten, den ganzen Tag lang Dank zu sagen:
- Beim Aufwachen am Morgen: »Ich bin dir dankbar, lebendiger und ewiger Gott, denn du hast meine Seele mit Mitgefühl in mein Inneres zurückgebracht. Deine Treue ist groß.«
- Vor dem Studium heiliger Texte: »Gesegnet bist du, oh Herr, unser Gott, Herrscher des Universums, der uns mit den heiligen Geboten geheiligt und uns geboten hat, uns in die Worte der Thora zu vertiefen.«
- Zweimal täglich, morgens und abends, wird gebetet: »Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr ist eins.«
- Gebet, mit dem Sie Ihre Kinder jeden Freitagabend segnen: »Möge Gott euch segnen und behüten. Möge Gott euch sein Angesicht erleuchten und euch gnädig sein. Möge Gott euch sein Angesicht zuwenden und euch Frieden schenken.«
- Segensspruch beim Hören schlechter Nachrichten: »Gesegnet sei der wahre Richter.«
- Segen, der jederzeit zum Lob Gottes ausgesprochen werden kann: »Baruch HaShem« (Gepriesen sei Gott)
WICHTIGE FEIERTAGE DER KABBALA
In der Kabbala sind Feiertage besonders fokussierte spirituelle Erfahrungen mit dem ständigen Bewusstsein, dass Gott der Mittelpunkt von allem ist. Die wichtigsten Feiertage der Kabbala, die den Feiertagen im jüdischen Kalender entsprechen, beginnen bei Sonnenuntergang und enden bei Sonnenuntergang.
Jede Woche:
- Schabbat. Der Schabbat ist der wöchentliche Ruhetag und der heiligste Tag im Kalender der Kabbalisten. Er wird einmal wöchentlich begangen, beginnend am Freitag kurz vor Sonnenuntergang und bis Samstag nach Sonnenuntergang. (Lesen Sie die Sonnenuntergangstabelle Ihrer Gemeinde nach, um zu wissen, wann der Schabbat an einem bestimmten Freitag beginnt.)
Jeden Monat:
- Rosch Chodesch. Wörtlich übersetzt »Kopf des Monats«, ist Rosch Chodesch der erste Tag eines jeden neuen Monats und wird durch besondere Gebete gekennzeichnet. In der Antike war Rosch Chodesch ein bedeutender Festtag, an dem jeder neue Monat mit dem Eintreffen des Neumonds festgelegt wurde.
Feiertage im Herbst:
- Rosch Haschana (Neujahr): Mit Rosch Haschana beginnt eine zehntägige Zeit intensiven Gebets und der Selbstbesinnung, die unter Kabbalisten als die Tage der Ehrfurcht bekannt ist. Dieser Feiertag wird im Frühherbst begangen und am ersten und zweiten Tag des hebräischen Monats Tischri gefeiert.
- Jom Kippur (Versöhnungstag): Jom Kippur ist ein Tag des Betens, Fastens und ausgelassenen Feierns, der zehn Tage nach Rosch Haschana begangen wird. Er markiert das Ende der Tage der Ehrfurcht.
- Sukkot (Laubhüttenfest): Sukkot, auch bekannt als die Zeit unserer Freude, ist ein achttägiger Feiertag, an dem die Gaben Gottes gefeiert werden. Wie der Name schon sagt, essen und studieren Kabbalisten, empfangen Gäste und schlafen manchmal sogar in provisorischen Hütten oder Laubhütten, die an die...
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