
Die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung im Fokus des New Public Management
Beschreibung
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Person
Inhalt
2 - INHALTSVERZEICHNIS [Seite 7]
3 - Abbildungsverzeichnis [Seite 10]
4 - 1 Einleitung [Seite 11]
5 - 2 Theoretische Einordnung des Forschungsgegenstandes und aktueller Stand der Forschung [Seite 17]
5.1 - 2.1 Der Wandel der beruflichen Arbeit und seine Folgen für Or-ganisationen und ihre Mitglieder [Seite 18]
5.2 - 2.2 Verwaltung im Wandel - Modernisierung im Sinne des New Public Management [Seite 23]
5.3 - 2.3 Wandel der beruflichen Arbeit und der alltäglichen Lebens-führung - Neue Herausforderungen für die Akteure im privaten und öffentlichen Kontext [Seite 33]
5.4 - 2.4 "Do ut des" - was erwarten Mitarbeiter für die von ihnen geleistete Arbeit? [Seite 52]
6 - 3 Fragestellung und Arbeitshypothesen [Seite 56]
6.1 - 3.1 Überlegungen im Vorfeld der empirischen Untersuchung [Seite 56]
6.2 - 3.2 Persönliche Konsequenzen für die Beschäftigten aus den veränderten Anforderungen der modernen Arbeitswelt [Seite 59]
6.3 - 3.3 Sinn der beruflichen Arbeit für die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung [Seite 61]
6.4 - 3.4 Auswirkungen formeller und informeller Einflüsse auf Prozesse in der Verwaltung [Seite 62]
7 - 4 Anlage der Untersuchung [Seite 66]
7.1 - 4.1 Stand der Methodendiskussion und Methodenwahl [Seite 68]
7.2 - 4.2 Problemzentrierte Einzelinterviews [Seite 70]
7.3 - 4.3 Das Sample [Seite 71]
7.4 - 4.4 Konzeption und Durchführung der Interviews [Seite 74]
7.5 - 4.5 Auswertungsverfahren [Seite 77]
8 - 5 Empirische Befunde [Seite 81]
8.1 - 5.1 Balance zwischen Verwaltungsarbeit und Privatheit - Be-schäftigte zwischen öffentlicher und privater Person [Seite 83]
8.2 - 5.2 Welchen Sinn sehen die Beschäftigten der öffentlichen Ver-waltung in der Arbeit und wie verwirklichen sie ihre beruflichen Ziele? [Seite 113]
8.3 - 5.3 Organisation oder Subjekt - wer bestimmt die Ausgestal-tung von Prozessen in der öffentlichen Verwaltung? [Seite 155]
9 - 6 Zusammenführung und Ausblick [Seite 174]
10 - Literaturverzeichnis [Seite 183]
Im Folgenden soll aufgezeigt werden, mit welcher methodischen Vorgehensweise die im vorangegangenen Kapitel vorgestellten Forschungsfragen untersucht wurden. Entscheidend für die methodische Konzeption der Studie war das Interesse an einer subjektorientierten Perspektive. Beschäftigte der Verwaltung sollten durch Berichte über ihren Umgang mit Menschen in beruflichen und familialen Kontexten darüber Aufschluss geben, welche Einstellungen und Wahrnehmungsmuster in Beruf und Familie bestehen, und wie sich diese im jeweiligen Kontext auswirken.
In der vorliegenden Untersuchung wurde ganz gezielt von der Vorgehensweise der vorangegangenen, in Kapitel 3 beschriebenen Vorstudie zur Arbeitszufriedenheit (Jooß-Mayer 2007) abgewichen. Die quantitative Ausrichtung der Vorstudie konnte zwar Unterschiede im Empfinden des Betriebsklimas der im öffentlichen Dienst beschäftigten Frauen nachweisen, aber keine Hinweise auf die Ursachen dieses Phänomens geben. Quantitative Untersuchungen basieren auf der Überprüfung aufgestellter Hypothesen, welche Sachverhalte erklären, deren äußere Umstände bereits bekannt sind (Häder 2006: 69).
Das Vorhandensein operationalisierbarer Erklärungsansätze ist dabei unabdingbar, um zu falsifizierbaren Hypothesen gelangen zu können. Da die Ursachen für die unterschiedlichen Beurteilungen des betrieblichen Miteinanders in der Vorstudie aber nur vermutet werden können und dieser vermutete Begründungszusammenhang für die Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung möglicherweise gar keine Relevanz besitzt, bot sich als Erhebungsformat der vorliegenden Untersuchung des betrieblichen Miteinanders keine quantitative Erhebung, sondern ein offenes, explorativ angelegtes Untersuchungsdesign im Rahmen einer qualitativen Untersuchung an.
Dafür sprechen die zentralen Prinzipien qualitativer Sozialforschung, wie die Offenheit gegenüber dem Forschungsgegenstand und vor allem der Kommunikation und Interaktion zwischen Forscher und Erforschendem sowie die dem Forschungsgegenstand gegenüber gezeigte Prozessualität und Reflexivität (Lamnek 2005: 20ff.). Die vorliegende Arbeit möchte durch das Aufzeigen subjektiver Eindrücke beim Umgang mit Menschen in verschiedenen Kontexten den dafür zugrunde liegenden Ursachen nachgehen und diese in einen Zusammenhang mit den Auswirkungen aus der modernen Arbeitswelt und der alltäglichen Lebensführung der Befragten bringen.
Die Anwendung einer Methode rekonstruierender Sozialforschung erschien deshalb angezeigt, da sie es erlaubt, Forschungsfragen, die Kausalzusammenhänge klären möchten, zu bearbeiten, und dabei die Handlungen und Interaktionen der beteiligten Akteure mit einzubeziehen (Gläser & Laudel 2001: 51). Sie soll darüber hinaus ermöglichen, Hypothesen zu generieren und über eine Analyse von Einzelfällen zu modellhaften Strukturen des Forschungsgegenstandes zu gelangen.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.