
Echtzeitaspekte bei der Koordinierung Autonomer Systeme
Beschreibung
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Inhalt
Automatisierungstechnik - eine Gemeinschaftsaufgabe von Bildung, Wissenschaft und Industrie (S. 89-90)
Klaus Hengsbach, Reinhard Langmann
Phoenix Contact, Fachhochschule Düsseldorf
Zusammenfassung.
Der Beitrag beschreibt eine Internetplattform, die es ermöglicht reale Anlagen zu programmieren und zu betreiben. Ein interaktives, wie auch didaktisch strukturiertes Telelabor wird vorgestellt, welches die aktuellen Themen der Automatisierungstechnik aufgreift und darstellt. Das Spektrum reicht von der Programmierung (nach lEC 61131) bis hin zu Profinet-Applikationen. Das Thema Echtzeit ist in Folge dessen zentraler Gegenstand. Die Zielgruppen sind nicht nur Kunden oder Studierende, sondern ebenso interne Fachkräfte. Einfache Handhabung bei der Bedienung und beim Lernen steht im Vordergrund. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, ohne die klassischen Präsenzmaßnahmen abschaffen zu können und zu wollen.
1 Einleitung
Im Bereich der Aus- und Weiterbildung vollzieht sich seit mehreren Jahren durch den Einsatz neuer Medien und der hohen Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien eine Veränderung der Bildungslandschaft. Der Einsatz von Internet und CD führt zu einer Ergänzung bzw. teilweise auch zu einer Ablösung klassischer Lemmethoden durch neue Formen, die das Lernen verstärkt individualisieren und den Raum für lebenslanges Lernen und Lernen nach Bedarf schaffen. Auch in der Automatisierungs- und Steuerungstechnik sind seit Mitte der 90er Jahre verstärkt Aktivitäten sichtbar, die neuen Lern- und Lehrmethoden für die ingenieurtechnische Ausbildung und teilweise auch für die berufliche Erstqualifizierung und Weiterbildung zu nutzen. Die dazu entwickelten Lemangebote lassen sich prinzipiell nach ihrer Zugriffsart einteilen:
- Offline: In dieser Kategorie finden sich die unter dem Begriff CBT (Computer Based Training) zusammengefassten interaktiven Selbstlernprogramme.
- Online: Diese Lemangebote, auch als WBT (Web Based Training) bezeichnet, befinden sich im Internet (E-Leaming). Sie bestehen meist gleichfalls aus Selbstlemprogrammen, darüber hinausgehend beinhalten sie teilweise aber auch tutorielle Begleitung und/oder kombinieren Online-Selbstlernphasen mit betreutem Lernen in Präsenzphasen (Blended Leaming).
Offline-Lernsysteme werden meist mit speziellen Autorensystemen (ToolBook, Director u.a.) erstellt und lassen die ReaHsierung leistungsfähiger Multimediaelemente zu.
Ein wesentlicher Nachteil der Offline-Lemsysteme ist allerdings ihre fehlende Kompatibilität zum Internet und zur Webbrowsertechnik. Es gelingt zwar häufig mit zusätzlichen Plug-In's diese Systeme auch onlinefähig zu machen, dies gehngt aber nur eingeschränkt, z. T. nur mit hohem Aufwand oder unter Verlust von Medienqualität. Der Entwicklungstrend geht deshalb eindeutig in Richtung Online-Lemsysteme, auch als E-Learning bezeichnet, welche bereits von ihrer Konzeption her auf der Internettechnologie basieren und als Bedienoberfläche den Webbrowser nutzen. Außerdem besteht prinzipiell auch die Möglichkeit Online-Lernsysteme über das Internet zu laden und lokal zu nutzen bzw. diese Systeme als CD-ROM offline verfügbar zu machen.
Hinzu kommt, dass E-Learning die Forderungen nach Lernen im Team und betreutes Lernen über verschiedene Kommunikationsmittel wie Chat, Forum, Videokonferenz u.a. sehr gut erfüllen kann. Im Bereich der Ingenieurwissenschaften entstand in Deutschland in kurzer Zeit, im Gegensatz zu dem nach wie vor begrenzten Umfang verfügbarer Offline-Lemsysteme, eine Palette verschiedener E-Learning-Angebote. So weist z.B. allein die Bildungsdatenbank der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung [1] in den Ingenieurwissenschaften eine Vielzahl von Einträgen für E-Learning-Bildungsangebote aus.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.