Von Fall zu Fall - Ambulante Pflege im Recht

Rechtsfragen in der ambulanten Pflege von A-Z
 
 
Springer-Verlag GmbH
erschienen im Dezember 2008 | 310 Seiten
 
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978-3-540-75599-9 (ISBN)
 

Jetzt erst Recht - für die ambulante Pflege von A bis Z!

Wer haftet bei Sachschäden? Was muss der Pflegevertrag regeln? Wer zahlt bei Unfällen?

Immer wieder gibt es gerade in der ambulanten Pflege Situationen, in denen Pflegende mit arbeits-, straf- und haftungsrechtlichen Fragen konfrontiert werden. Dieser Wegweiser speziell für die Fragen der ambulanten Pflege vermittelt die notwendige Sensibilität für die rechtlichen Fallstricke und gibt Sicherheit im Pflegealltag: Schnell und kompakt findet der Leser wichtige Urteile und Fallbeschreibungen von A wie Abmahnung bis Z wie Zwangsvollstreckung.

Von 'Fall zu Fall' für die ambulante Pflege - denn Vorbeugen ist besser als haften.



Rolf Höfert: Geschäftsführer des DPV (Deutscher Pflegeverband)

Thomas Meißner: Vorstandsmitglied des AnbieterVerbands qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen (AVG) e.V. und Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes

2008
Deutsch
Berlin, Heidelberg
12,89 MB
978-3-540-75599-9 (9783540755999)
3540755993 (3540755993)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Rolf Höfert: Geschäftsführer des DPV (Deutscher Pflegeverband)

Thomas Meißner: Vorstandsmitglied des AnbieterVerbands qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen (AVG) e.V. und Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes

1 - Vorwort [Seite 5]
2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 7]
3 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 10]
4 - Abmahnung [Seite 12]
5 - Alkohol im Dienst [Seite 15]
6 - Altenpflegegesetz [Seite 17]
7 - Alternative Heil- und Pflegemethoden [Seite 20]
8 - Arbeitnehmerhaftung [Seite 22]
9 - Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit [Seite 26]
10 - Ärztliche Anordnung und Ausführung ärztlicher Anordnungen [Seite 28]
11 - Aufgabenstellung [Seite 34]
12 - Aufklärung von Patienten [Seite 39]
13 - Aufzeigen von Bedenken [Seite 42]
14 - Bedarfsmedikation [Seite 44]
15 - Befähigungsnachweis [Seite 45]
16 - Behandlungspflege [Seite 48]
17 - Berufsordnung [Seite 50]
18 - Betäubungsmittel [Seite 55]
19 - Betreuungsrecht [Seite 59]
20 - Betriebsordnungen, Anweisungen, Informationspflicht [Seite 64]
21 - Beurteilung [Seite 66]
22 - Beweislast [Seite 69]
23 - Blutzuckerkontrollen [Seite 73]
24 - Datenschutz [Seite 76]
25 - Dekubitus [Seite 80]
26 - Delegation [Seite 83]
27 - Dienstfahrzeuge [Seite 86]
28 - Dokumentation [Seite 88]
29 - Einsichtsrecht [Seite 96]
30 - Einwilligung [Seite 100]
31 - Ernährung [Seite 102]
32 - Fahrlässigkeit [Seite 106]
33 - Fort- und Weiterbildung [Seite 108]
34 - Freiheitsentziehende Maßnahmen ( Fixierung) [Seite 116]
35 - Grundpflege [Seite 124]
36 - Haftung (Pflegefehler) [Seite 125]
37 - Hygiene [Seite 140]
38 - Infusion [Seite 144]
39 - Injektion [Seite 147]
40 - Kodex für professionelles Verhalten [Seite 153]
41 - Kooperation [Seite 157]
42 - Krankenbeobachtung [Seite 163]
43 - Krankenpflegegesetz [Seite 165]
44 - Krankenversicherung [Seite 168]
45 - Kündigung [Seite 172]
46 - Laienpflege [Seite 175]
47 - Leistungen [Seite 177]
48 - Medikamente [Seite 189]
49 - Medizinproduktegesetz (MPG) [Seite 192]
50 - Notfallsituation [Seite 194]
51 - Patientenrechte [Seite 196]
52 - Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht [Seite 202]
53 - Personalsituation [Seite 204]
54 - Pflegerische Betreuungsformen [Seite 206]
55 - Pflegebedürftigkeit [Seite 211]
56 - Pflegeüberleitung [Seite 213]
57 - Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) [Seite 215]
58 - Pflegevertrag [Seite 217]
59 - Prophylaxen [Seite 219]
60 - Qualitätssicherung [Seite 221]
61 - Rahmenvertrag [Seite 227]
62 - Remonstration [Seite 230]
63 - Risikomanagement [Seite 231]
64 - Schmerz [Seite 234]
65 - Schweigepflicht [Seite 236]
66 - Selbstbestimmung des Patienten [Seite 239]
67 - Sorgfaltspflicht [Seite 240]
68 - Standards [Seite 242]
69 - Sterbehilfe/Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen [Seite 250]
70 - Sturz [Seite 253]
71 - Verantwortung [Seite 258]
72 - Verjährung [Seite 261]
73 - Verordnungsrichtlinien [Seite 263]
74 - Versicherungsschutz [Seite 265]
75 - Verwahrlosung [Seite 267]
76 - Wegeunfall [Seite 269]
77 - Wertsachen [Seite 271]
78 - Wundmanagement [Seite 273]
79 - Zeugnis [Seite 276]
80 - Zwangsvollstreckung bei Mitarbeitern [Seite 284]
81 - Anhang [Seite 285]
81.1 - Betriebsordnung ( Muster) [Seite 286]
81.2 - Dienstanweisung - Nutzung der Dienstwagen ( Muster) [Seite 291]
81.3 - Fortbildungsvereinbarung ( Muster) [Seite 293]
81.4 - Vorsorgevollmacht ( Muster) [Seite 295]
81.5 - Infoblatt bei Notfalleinweisungen für Notaufnahmen und Rettungsstellen ( Muster) [Seite 299]
81.6 - Pflegevertrag (Muster) [Seite 301]
82 - Literatur [Seite 308]
83 - Stichwortverzeichnis [Seite 311]

Ärztliche Anordnung und Ausführung ärztlicher Anordnungen (S. 17-18)

Ärztliche Anordnungen

Ärztliche Anordnungen sind Hauptbestandteil der Häuslichen Krankenpflege. In der Häuslichen Krankenpflege werden nach SGB V auf der Grundlage der Verordnungsrichtlinien (s.Verordnungsrichtlinie Häusliche Krankenpflege nach § 92 Abs. 7 SGB V) Maßnahmen verordnet, bei der Krankenkasse eingereicht und im Bedarfsfall genehmigt. Schriftlich dargelegt werden sollten die Diagnose, außerdem Grund, Anzahl, Häufigkeit sowie Dosierung der durchzuführenden Maßnahme. Ärztliche Anordnungen müssen in jedem Falle schriftlich fixiert vorliegen und für den Patienten und den durchzuführenden bzw. beauftragten Pflegedienst verständlich und eindeutig sein.

Die Anordnungsverantwortung für medizinisch-diagnostische und therapeutische Maßnahmen trägt grundsätzlich der Arzt. Nach überwiegender Meinung ist die Durchführung von Injektionen, Infusionen und Blutentnahmen grundsätzlich dem Arzt vorbehalten. Er darf diese Tätigkeiten dem Assistenzpersonal übertragen, ist damit aber zur Aufsicht und Kontrolle der für ihn tätig werdenden Personen verpflichtet. Die Pflegeperson führt die verordnete Maßnahme im Sinne des Altenpflegegesetzes § 3,2. oder des Krankenpflegegesetzes § 3 (2) 2.a,b aus. Der Arzt haftet strafrechtlich und zivilrechtlich für die ordnungsgemäße Anordnung, bezogen auf den Patienten und den Adressaten der Anordnung.

Die Durchführungsverantwortung für die verordnete Maßnahme übernimmt die Pflegeperson. Bestehen Bedenken bezüglich der Verordnung, müssen diese umgehend dem Arzt mitgeteilt werden (Remonstrationsrecht, -pflicht). Bleibt der Arzt trotz dieser Bedenken bei seiner Anordnung, so trifft ihn im Schadensfall die alleinige Verantwortung. Das häufige Argument, der Arzt sei nicht verfügbar gewesen, kann nur im äußersten Notfall gelten, denn Anordnungen durch den Hausarzt können auch per Fax oder per E-Mail erfolgen.

Der Arzt darf die Durchführung von intravenösen Injektionen, Infusionen oder Blutentnahmen an den Pflegedienst übertragen. Dieser garantiert dem Arzt die fach- und patientengerechte Durchführung auf Grundlage seiner Kassenzulassung im Sinne des SGB und bestimmt die ausführende Person.

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