
Tarot- und Orakelkarten deuten für Dummies
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Über den Autor 9
Einleitung 21
Teil I: Erste Schritte mit Tarot- und Orakelkarten 25
Kapitel 1: Einführung in das Tarot- und Orakelkartenlegen 27
Kapitel 2: Ein kurzer Abriss der Tarot-Geschichte 35
Kapitel 3: Eine Reise durch die Welt des Tarots 45
Kapitel 4: Ein Kartenleger werden 57
Teil II: Die Grundlagen des Kartenlegens meistern 77
Kapitel 5: Gestaltung Ihrer Praxis 79
Kapitel 6: Die Mechanismen einer Legung beherrschen 91
Kapitel 7: Ein Tarot-Legesystem auswählen 99
Teil III: Die Bedeutung der Tarotkarten erforschen 113
Kapitel 8: Verbindungen knüpfen 115
Kapitel 9: Schritt für Schritt Tarot-Legungen durchführen 133
Kapitel 10: Eine Schatzkammer der Tarotkarten-Bedeutungen 151
Teil IV: Mit Orakelkarten arbeiten 231
Kapitel 11: Annäherung an Orakel-Systeme 233
Kapitel 12: Wahrsagen mit Orakelkarten 245
Kapitel 13: Auswahl eines Legesystems 257
Teil V: Der Top-Ten-Teil 269
Kapitel 14: (Mehr als) Zehn Haltungen, die neue Kartenleger einschränken 271
Kapitel 15: Zehn Lektionen, die ich am Tisch gelernt habe 275
Abbildungsverzeichnis 279
Stichwortverzeichnis 283
Kapitel 1
Einführung in das Tarot- und Orakelkartenlegen
IN DIESEM KAPITEL
- Die Terminologie kennenlernen
- Den besonderen Wert des Kartenlegens verstehen
- Verschiedene Perspektiven der Wahrsagung berücksichtigen
- Das richtige Kartendeck finden
In diesem Kapitel unterstütze Ich Sie dabei, Ihre Reise als Kartenleger zu beginnen. Ich gebe Ihnen eine kurze Erläuterung der Terminologie, einen umfassenden Überblick über verschiedene Ansätze des Kartenlegens und einige Gedanken zu den verschiedenen Decks mit auf den Weg.
Kurze Definition einiger Schlüsselbegriffe
Lassen Sie mich mit ein paar Definitionen beginnen:
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Kartomantie: Der Fachbegriff für das Kartenlegen lautet Kartomantie. Karto bezieht sich auf Karten, und die Endung -mantie bedeutet »Weissagung mittels«. So bezeichnete Nekromantie ursprünglich die Weissagung durch die Beschwörung der Geister der Toten (bleiben Sie besser bei den Karten!). Als jemand, der Karten legt, sind Sie ganz offiziell eine Kartenlegerin oder ein Kartenleger.
Kartomantie klingt sehr »wissenschaftlich«, und es liegt ganz an Ihnen, ob Sie den Begriff nutzen möchten oder nicht; ich bleibe in diesem Buch überwiegend bei dem gebräuchlicheren Begriff Kartenlegen, um sowohl Tarot- als auch Orakelkarten miteinzubeziehen.
- Tarotkarten: Ein Tarot-Kartendeck besteht aus 78 Karten, die in 2 Bereiche geteilt sind, in die große Arkana (oder Trümpfe) und kleine Arkana, die wiederum in die 4 Farben Stäbe, Schwerter, Kelche und Pentakel oder Münzen eingeteilt sind. Ursprünglich war es ein Kartenspiel, das um 1400 in Italien entwickelt wurde (und auch heute noch in Europa gespielt wird). Im 18. Jahrhundert begannen Okkultisten, das Kartenspiel zur Weissagung zu verwenden. In Kapitel 2 gehe ich kurz auf die verschiedenen Facetten der Tarot-Geschichte ein.
- Orakelkarten: Orakelkarten sind eine Kategorie von Kartendecks, die speziell für Wahrsagung und persönliche Reflexion entwickelt wurden. Diese Decks haben keine festgelegte Anzahl von Karten, und die meisten von ihnen sind auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet - zum Beispiel Engel, Tiere, Gottheiten und so weiter. In Kapitel 11 erfahren Sie mehr über die verschiedenen Arten von Orakeldecks. Die meisten dieser Decks enthalten das Wort »Orakel» in ihrem Titel.
Was Tarot- und Orakelkarten zu bieten haben
Was hat die Menschen seit mehr als zwei Jahrhunderten für das Kartenlegen begeistert? Viele Systeme haben etwas zu bieten, aber ich glaube, dass das Kartenlegen einen ganz besonderen Reiz ausübt. Dafür spricht seine anhaltende, teils exponentiell wachsende Beliebtheit.
Das Schicksal neu mischen
Die Kartomantie gehört zu einer Kategorie der Wahrsagung, bei der die Antwort durch die zufällige Auswahl eines Elements oder mehrerer Elemente aus einer Gruppe gegeben wird. Dieses Konzept ermöglicht einen Blick in die Zukunft, der nicht in »Stein gemeißelt« ist. Ihre Kartenlegung ist keine Berechnung, sondern eine Abfolge sich verändernder Szenen, die jedes Mal, wenn Sie die Karten auslegen, eine andere Geschichte erzählen. Eine Frage führt zur nächsten, und auf diese Weise können Sie eine neue Legung auf der ersten aufbauen.
Die Fantasie anregen
Die ersten Kartenleger betrachteten die traditionellen Bilder der Tarotkarten und sahen in ihnen die verschlüsselten Geheimnisse des Universums. Ihre anfänglichen Theorien haben sich als unwahr erwiesen (dazu komme ich in Kapitel 2), aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist die Art und Weise, wie die Bilder zu ihnen sprachen und ihren Gedankenfluss anregten.
Zwar haben die Karten traditionelle Bedeutungen, aber die eigentliche Magie geschieht, wenn Ihre eigene Intuition ins Spiel kommt und diese Bedeutungen ein neues Leben annehmen, weil sich Ihre persönliche Welt in ihnen widergespiegelt. So werden Sie neue Bedeutungen in den Karten entdecken, die sich der Autor und der Künstler nie hätten vorstellen können.
Geschichten erzählen
Die Karten sind äußerst »benutzerfreundlich«. Seit mehr als 100 Jahren finden Künstler neue und spannende Wege, um ihre Ideen durch wunderschöne und zum Nachdenken anregende Kunstwerke zu vermitteln. Das Kartenlegen ist voller Geheimnisse und komplexer Zusammenhänge, aber im Kern geht es darum, den roten Faden Ihrer Geschichte in den Bildern zu finden. Unser Gehirn ist auf Erzählungen eingestellt. Deshalb können wir auf eine Reklametafel schauen und sofort die Geschichte verstehen, die uns erzählt werden soll.
Sind Sie bereit, mit den Karten zu arbeiten? Auf die Technik, mit den Karten eine Geschichte zu erzählen, werde ich im Laufe dieses Buchs einige Male zurückkommen (und sie ist eine hervorragende Möglichkeit, sich mit Ihren Karten vertraut zu machen).
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Mischen Sie Ihren Kartensatz und legen Sie eine Karte aus.
Wenn Sie noch kein Deck haben, schlagen Sie für diese Übung einfach eine beliebige Seite in Kapitel 10 auf und verwenden das Bild, das Sie dort finden.
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Schauen Sie sich die Karte an und beginnen Sie, die Geschichte zu erzählen, die Ihnen aufgrund der Bilder auf der Karte in den Sinn kommt.
Dieser Schritt funktioniert am besten, wenn Sie die Geschichte laut erzählen oder sie aufschreiben. Machen Sie sich keine Gedanken über die »richtigen« Bedeutungen; beginnen Sie einfach mit »Es war einmal ein .« und beschreiben Sie, was Sie in der Szene sehen.
- Nachdem Sie die Geschichte der ersten Karte zu Ihrer Zufriedenheit erzählt haben, legen Sie eine neue Karte daneben und spinnen die Geschichte fort.
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Legen Sie eine dritte Karte auf und bringen Sie die Geschichte zu Ende.
Wenn Sie ins Stocken geraten, wählen Sie einen Gegenstand, ein Tier oder ein anderes Symbol auf der Karte, auf das Sie sich konzentrieren. Erklären Sie, warum das für die Geschichte wichtig ist, und schon sind Sie wieder auf dem richtigen Weg.
Achten Sie bei diesem »Spiel« auf alles, was Sie überrascht hat. Vielleicht bekamen kleine Details einer Karte eine neue Bedeutung, nachdem Sie sich eine spätere Karte angeschaut hatten. Vielleicht hatten Sie das Gefühl, dass ein Teil dieser Geschichte etwas mit Ihrem eigenen Leben zu tun hat. Sie haben gerade die »Drei-Karten-Legung« kennengelernt! In Kapitel 7 werden Sie diese und andere Legesysteme näher kennenlernen.
Wahrsagung - diverse Definitionen
Viele Definitionen im Zusammenhang mit Wahrsagung bestehen darauf, Übernatürliches zu verwenden, aber ich definiere Wahrsagung so: »dem Universum eine Frage stellen und eine verständliche Antwort erhalten«.
Dieses umfassendere Konzept von Wahrsagung passt besser zu den verschiedenen Arten von Legungen, die Sie mit den Karten durchführen können. In Kapitel 4 erforschen Sie Ihre persönliche Weltanschauung und wie Ihre Vorstellungen von der Existenz oder Nichtexistenz göttlicher Wesen Ihre Praxis beeinflussen werden. Im Folgenden gehe ich auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, wie Sie mit den Karten nach Antworten suchen können.
Ergebnisse vorhersagen
Wir sprechen über die vorhersagende Seite der Karten. Nach diesem Konzept beantworten sie die Frage »Was passiert als Nächstes?«.
Dieser Aspekt der Wahrsagung ist seit der Antike ein Kern menschlichen Strebens, denn
- Ungewissheit ist anstrengend.
- Entscheidungen zu treffen, kann lähmend sein.
- wenn man eine Vorstellung davon hat, was kommen wird, kann man im Hier und Jetzt Entscheidungen treffen und sich vorbereiten.
Viele Menschen rühren die Karten nicht an, weil sie Angst davor haben, eventuell schlechte Nachrichten zu erhalten; aber: Wer gewarnt ist, ist gewappnet. In jeder enttäuschenden Auslegung stecken gleichzeitig Hinweise auf die besten Entscheidungen, die Sie in diesem Moment treffen können. Wenn es morgen regnen soll, besorgen Sie sich einen Regenschirm.
Erforschen Sie Ihre Psyche
Mit diesem Ansatz bilden die Karten eine Landkarte Ihres eigenen Lebens und Ihres inneren Selbst. Sie spiegeln die Kämpfe und Herausforderungen wider, mit denen Sie konfrontiert sind, und weisen zugleich auf Möglichkeiten der Heilung und des Wachstums hin.
Sie werden auf die Bilder Ihrer Kartenlegungen mit neuen Fragen reagieren, etwa:
- Inwiefern bin ich wie dieser Krieger zu Pferd?
- Was ist in dem Becher, den ich zu erreichen versuche?
- Wie kann ich den Schmerz der Vergangenheit abwaschen, so wie diese Frau an einem Gewässer?
Diese Art der Kartendeutung stützt sich mehr auf Ihre intuitive Reaktion auf die Bilder als auf die traditionellen Bedeutungen und Schlüsselwörter. Diese traditionellen Bedeutungen sind jedoch auch wichtig, weil sie dazu anregen, persönliche Vorurteile zu überwinden, die tief in Ihrer Weltanschauung verwurzelt sind.
Die Kreativität...
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