
Transnationale Zivilgesellschaft in Europa. Traditionen, Muster, Hindernisse, Chancen
Beschreibung
Welche Substanz hat das politisch wie wissenschaftlich in den vergangenen Jahren häufig bemühte Schlagwort einer transnationalen Zivilgesellschaft, wenn es auf den europäischen Raum bezogen wird? Diese Leitfrage liegt als Kernmotiv dem Band über „Transnationale Zivilgesellschaft in Europa“ zu Grunde.
Politik und Teile der Wissenschaft verbinden mit dem Konzept der Zivilgesellschaft die Hoffnung, Antworten auf drängende nationale und europäische Herausforderungen zu finden. Doch immer häufiger wird den hoffnungsvollen Erwartungen, die an zivilgesellschaftliche Lösungskonzepte herangetragen werden, auch Skepsis entgegengesetzt: Zweifel gibt es nicht nur, ob Zivilgesellschaft tatsächlich mehr ist als ein utopisches Konzept in der Theorie. Auch die Transferfrage stellt sich, denn was in Region und Nationalstaat als zivilgesellschaftlicher Prozess und als zivilgesellschaftlicher Organisationsraum nachweisbar sein mag, kann nicht ohne weiteres auf die europäische Dimension übertragen werden.
Dieser Band geht der Frage nach, welche Substanz eine europäische Zivilgesellschaft unter den Bedingungen eines definierten Anforderungskatalogs im Spannungsfeld einer gegebenen europäischen Mehrebenenperspektive haben kann. Beleuchtet werden Dimensionen wie die der Traditionsmuster europäischer Nationalstaaten und der Hindernisse und Chancen beim maßstabsvergrößernden Transfer auf EU-Ebene.
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Inhalt
2 - Vorwort [Seite 8]
3 - Einleitung: Transnationale Zivilgesellschaft in Europa - Traditionen, Muster, Hindernisse, Chancen [Seite 10]
4 - Zivilgesellschaftliche Aspekte europäischer Verfassungspolitik [Seite 18]
4.1 - 1 Einleitung [Seite 18]
4.2 - 2 Die Eigenart der Verfassungen [Seite 20]
4.3 - 3 Die Verfassung als "Pathosformel" [Seite 23]
4.4 - 4 Eine Verfassung für die Europäische Union? [Seite 24]
4.5 - 5 Resümee [Seite 30]
4.6 - Literatur [Seite 31]
5 - Auf dem Weg zu einer europäischen Staatsbürgerschaft? [Seite 32]
5.1 - Literatur [Seite 58]
6 - Europäisches Projekt: über die Chancen und Hindernisse einer europäischen Zivilgesellschaft als Ziel europäischer Politik [Seite 62]
6.1 - 1 Einleitung [Seite 62]
6.2 - 2 Was ist Zivilgesellschaft? [Seite 63]
6.3 - 3 Die Zivilgesellschaft in der EU: Unterschiede zwischen den Institutionen [Seite 65]
6.4 - 4 Demokratie und Zivilgesellschaft: ein nicht unproblematisches Verhältnis [Seite 66]
6.5 - 5 Entstehung der Zivilgesellschaft: nationale und transnationale Identifikation und Solidarität [Seite 68]
6.6 - 6 Europäisierung der Zivilgesellschaft [Seite 69]
6.7 - 7 Professionalisierung und Bürokratisierung der Zivilgesellschaft [Seite 71]
6.8 - 8 Europäisierung der Öffentlichkeit [Seite 72]
6.9 - 9 Intellektuelle als Verbindungsglied? [Seite 72]
6.10 - 10 Das bewusste Stimulieren und Entmutigen einer europäischen Öffentlichkeit [Seite 73]
6.11 - 11 Schlussbetrachtung [Seite 74]
6.12 - Literatur [Seite 75]
7 - Von Zivilgesellschaft zu Zivilität: Konzeptuelle Überlegungen und Möglichkeiten der empirischen Analyse [Seite 76]
7.1 - 1 Auffassungen von Zivilgesellschaft und Zivilität [Seite 76]
7.2 - 2 Möglichkeiten der empirischen Erfassung von Zivilgesellschaft [Seite 85]
7.3 - 3 Schluss [Seite 92]
7.4 - Literatur [Seite 99]
8 - Europäische Zivilgesellschaften: Muster und gemeinsame Perspektiven [Seite 104]
8.1 - 1 Zweierlei Zivilgesellschaft [Seite 104]
8.2 - 2 Ein undeutlich begrenzter gesellschaftlicher Bereich [Seite 107]
8.3 - 3 Ländervergleiche [Seite 109]
8.4 - 4 Der Beitrag zu politischer Demokratie und sozialem Kapital [Seite 112]
8.5 - 5 Die Auflösung der Zivilgesellschaft [Seite 116]
8.6 - 6 Und Europa? [Seite 117]
8.7 - Literatur [Seite 120]
9 - Mehr als bloß ein Feigenblatt? Der Zivilgesellschaftsdiskurs in Brüssel [Seite 122]
9.1 - 1 Einleitung [Seite 122]
9.2 - 2 Definitionsdefizite [Seite 123]
9.3 - 3 Zivilgesellschaft als Legitimierungsressource der EU? [Seite 126]
9.4 - 4 Zivilgesellschaft als Identitätsstifterin? [Seite 131]
9.5 - 5 Zivilgesellschaft als Ersatzexekutive [Seite 132]
9.6 - 6 Fazit [Seite 134]
9.7 - Literatur [Seite 135]
10 - Die Funktionalisierung der Zivilgesellschaft in der EU - Auswirkungen auf Legitimation, Responsivität und Partizipation [Seite 140]
10.1 - 1 Einleitung [Seite 140]
10.2 - 2 Zivilgesellschaft als Konzept [Seite 142]
10.3 - 3 Responsivität im System der EU [Seite 144]
10.4 - 4 Europäisches Regieren unter den Bedingungen beschränkter Öffentlichkeit [Seite 146]
10.5 - 5 Europäisches Regieren unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure [Seite 149]
10.6 - 6 Europäische Zivilgesellschaft als Elitenprojekt [Seite 151]
10.7 - 7 Schlussfolgerungen und Perspektiven [Seite 154]
10.8 - Literatur [Seite 155]
11 - Die Kirchen und die niederländische Gesellschaft: Ein neues Verhältnis [Seite 160]
11.1 - 1 Aufstieg und Niedergang der christlichen Zivilgesellschaft [Seite 161]
11.2 - 2 Veränderungen der protestantischen Zivilgesellschaft seit den 1960er Jahren [Seite 164]
11.3 - 3 Erneute Bewertung der sozialen Rolle religiöser Gemeinschaften [Seite 169]
11.4 - 4 "Einem geschenkten Gaul ins Maul schauen" [Seite 174]
11.5 - Literatur [Seite 178]
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist.
Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.