
Grenzen - Psychologisch betrachtet
Beschreibung
Auf die vielfältigen Grenzen im Lebensraum der Menschen und deren Einfluss auf ihr Wohlbefinden, ihren Alltag und das soziale Miteinander wird weniger geachtet. Die Aufmerksamkeit richtet sich in erster Linie auf das, was sich innerhalb der Grenzen befindet. Grenzen haben jedoch einen großen Einfluss darauf, wie sich das persönliche, soziale und gesellschaftliche Leben gestaltet. Das Verschwinden der Grenze zwischen Mensch und Computer, die Brandmauer, die Menschen mit unerwünschten politischen Ansichten ausgrenzt, und die Identitätspolitik, mit der die Zahl der sich abgrenzenden Gruppen zunimmt, sind aktuelle "Grenzfragen". Trotz vieler negativer Auswirkungen wäre eine Welt ohne Grenzen eine Dystopie, denn Grenzen sind unverzichtbar, um das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit und sozialer Identität zu erfüllen.
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Person
Antje Flade ist Psychologin. In ihrer Promotion hat sie sich mit den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung befasst. Sie hat in interdisziplinären Teams zahlreiche Forschungsprojekte in den Bereichen experimenteller Wohnungsbau, Architektur und Städtebau, Mensch-Natur-Verhältnis sowie räumliche Mobilität und Verkehr geleitet. Sie ist Autorin von Sachbüchern und Fachbeiträgen zu Themen im Bereich der Umweltpsychologie.
Inhalt
Einleitung.- Grenzziehungen in der Wahrnehmung.- Räumliche und zeitliche Grenzen im individuellen Alltag.- Grenzen in der sozialen Umwelt.- Verhältnis Mensch-Maschine - Verschiebung der Grenze.- Funktionen von Grenzen.- Grenzen der Umweltaneignung.- Grenzenlosigkeit - eine Dystopie?.
Systemvoraussetzungen
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