
Das eigensinnige Kind
Beschreibung
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Für seine Galerie des Eigensinns greift Ette nicht nur auf Material aus kanonisierten Kinderbüchern, literarischen Klassikern und antiken Texten zurück. Ins Blickfeld geraten auch die vielfältigen Dramen zwischen Eltern und Kindern, die der Alltag zu bieten hat, sowie die dazugehörigen beschädigten Lebensläufe bis hin zum Amokläufer. Er untersucht die unausgesprochenen gesellschaftlichen Konflikte, die sich in diesen Szenen des Eigensinns abgelagert haben, und fragt danach, welche gesellschaftlichen Gewaltverhältnisse sie spiegeln, maskieren, unterstützen.
In diesem Neben- und Übereinanderhalten von Familien- und Gesellschaftsstruktur erläutern sich beide gegenseitig und erinnern vor allem an eines: Die Mikroräume des Sozialen sind Keimzellen für Gesellschaft. In welcher wollen wir leben und was bedeutet dies für unser Alltags- und Familienleben?
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Person
Inhalt
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- 1 Zur Form und Überlieferung des Märchens
- Ein sehr kurzer Text
- Gute und böse Märchen
- Das Meretlein
- Ein deutsches Märchen
- 2 Niederschlagung
- Der Alptraum der Kindheit
- Erstes und letztes Märchen
- Zur Aktualität der Initiation
- Woyzeck
- 3 Subversion
- Nachschriften zum >Struwwelpeter<
- Hans Huckebein
- Eigensinn der Dinge
- Radioleben/feine Hände
- Ein schlafkranker Mensch
- 4 Ambivalenz
- Die Wut der Eltern
- Umkehrung der Gefühle
- Narziss
- Der Sportvater
- Abwesende Väter, alleinerziehende Mütter
- Mutter und Tochter
- 5 Amok
- Opfertäter
- Herakles
- Carrie
- Hitlergruß
- »So geht sächsisch«
- Zwischenbemerkung: Vormoderne und Nachmoderne
- 6 Diffusion
- Hamlet, das Kind
- Überwachen und Strafen
- Das Netz
- 7 Narrative der Indifferenz
- Über Traumatophilie
- Die Bremse
- Endnoten
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
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