
Die Universität im 21. Jahrhundert
Beschreibung
Elkana und Klöpper proklamieren nicht weniger als die Idee einer Neuen Aufklärung: Die Einsicht, dass Wissen und Erkenntnis nicht feststehen, sondern revidierbar und kontextabhängig sind, ist die Voraussetzung für die Lösung komplexer Probleme. Um ein solches vernetztes Denken zu vermitteln, bedarf es grundlegend neuer Curricula, aber auch alternativer Lehrformen und dynamischerer Universitätsstrukturen. Durch eine derartige Neuausrichtung kann die Universität einmal mehr zu einer die Gesellschaft prägenden und gestaltenden Kraft werden.
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Er starb im September 2012.
Hannes Klöpper studierte Internationale Beziehungen in Dresden und Straßburg und Liberal Arts in Berlin sowie von 2007 bis 2009 Public Policy an der Hertie School of Governance und der Columbia University. 2010/11 war er Associate im Projekt "Neue digitale Gesellschaft" der stiftung neue verantwortung. Seit Mitte 2011 ist er geschäftsführender Gesellschafter der iversity GmbH, einem im Bildungsbereich tätigen Internet-Startup.
Inhalt
- Intro
- Vorwort und Danksagung
- I. Einleitung
- I.1. Wogegen wir eintreten
- I.2. Schwierigkeiten einer umfassenden Reform des Curriculums
- I.3. Probleme der gegenwärtigen Hochschulbildung
- I.4. Die Aufklärung überdenken
- I.5. Wie man den Problemen begegnen könnte
- I.6. Die Universität im Zeitalter der Globalisierung
- I.7. Globale Herausforderungen
- I.8. Die Aufklärung neu denken: Globaler Kontextualismus
- I.9. Akademische Freiheit entbindet nicht von Verantwortung
- I.10. Finanzierung und »publizieren oder krepieren«
- I.11. Grundlagen für ein neues Bachelor-Curriculum
- I.12. Curriculumsforschung und die Zukunft der Hochschulbildung
- I.13. Spekulative und optimistische Gedanken
- II. Die Idee der Universität
- II.1. Das Ideal der Forschungsuniversität
- II.2. Von »Einsamkeit und Freiheit« zur Multiversity
- II.3. Das Problem der Kommerzialisierung
- II.4. Die Universalität der »Idee der Universität«
- II.5. Wo stehen wir heute?
- III. Die Ziele der Universität
- III.1. Der Zweck der Universität - eine historische Einordnung
- III.2. Die Liberal-Arts-Tradition
- III.3. Hochschulbildung für das »neue globale Jahrhundert«
- III.4. Lernziele eines Curriculums im Zeichen der Neuen Aufklärung
- III.5. Vom Leben fürs Leben lernen
- IV. Grundprinzipien für die Bachelor-Ausbildung im Sinne der Neuen Aufklärung
- IV.1. Das »Curriculum Reform Manifesto« - Leitideen für umfassende curriculare Reformen
- IV.2. Zum theoretischen Hintergrund des Curriculumsreform-Manifests
- IV.3. Ein neues, umfassenderes Verständnis akademischer Allgemeinbildung
- IV.4. Wie die Neue Aufklärung ihren Weg in die Curricula findet
- IV.5. Zur Geschichte der Debatte um curriculare Reformen
- IV.6. Neue Ansätze für eine umfassende Allgemeinbildung
- IV.7. Der aktuelle Stand der Debatte in Deutschland und Europa
- V. Die Renaissance der Rhetorik
- V.1. Theoretische Betrachtungen
- V.2. Rhetorik lehren oder die Kultivierung der Vernünftigkeit
- V.3. Eine Neudefinition des kritischen Denkens
- V.4. Der Öffentlichkeit die Wissenschaft vermitteln
- V.5. Epistemologische Betrachtungen
- V.6. Rhetorische Betrachtungen
- V.7. Politische Überlegungen
- V.8. Die List der Vernunft: Metis
- V.9. Praktische Vernunft: Phronesis
- VI. Neue Curricula und neue Disziplinen - einige Beispiele
- VI.1. Die Krise der Geisteswissenschaften - eine Dauerkontroverse
- VI.2. Die Rolle der Geisteswissenschaften im 21. Jahrhundert
- VI.3. Einige Beispiele: Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Linguistik, Politikwissenschaft
- VI.4. Neue Curricula für die Naturwissenschaften - Zurück in die Zukunft
- VI.5. Die Verbindung von Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften
- VI.6. Qualität erkennen und angemessen fördern - eine disziplinübergreifende Herausforderung
- VI.7. Die Etablierung neuer Disziplinen
- VI.8. Globaler Kontextualismus und die Neue Aufklärung: Leitlinien einer inhaltlichen Erneuerung der Lehre
- VII. Die Einheit von Forschung und Lehre neu denken
- VII.1. Qualität der Lehre: Eine Bestandsaufnahme
- VII.2. Das Publish-or-Perish-Paradigma und seine Auswirkungen auf die Qualität der Lehre
- VII.3. Der Science Citation Index und seine Folgen
- VII.4. Forschung ist nicht das Maß aller Dinge
- VII.5. Forschung als Voraussetzung für gute Lehre?
- VII.6. Die Zukunft der Evaluation wissenschaftlicher Leistung
- VII.7. Vom Bulimielernen zur Vermittlung von Weltbildern und Fähigkeiten
- VII.8. Die Berufungsrelevanz der Lehre
- VII.9. Rankings
- VIII. Demokratie und eine Philosophie der Bildung
- VIII.1. Einige theoretische Vorüberlegungen
- VIII.2. Die Rolle des Staates
- VIII.3. Eine Philosophie der Hochschulbildung
- VIII.4. Zur Bedeutung praktischer Vernunft
- VIII.5. Zusammenfassung
- IX. Das Promotionsstudium
- IX.1. Beispiele innovativer Ansätze
- IX.2. Die Carnegie Initiative on the Doctorate
- IX.3. Über den Zweck der Doktorandenausbildung
- IX.4. Die Situation in Deutschland und Europa
- IX.5. Die Promotion als Ausbildung für Wissenschaft und Bürgerschaft
- X. Die Universität im digitalen Zeitalter
- X.1. Der Status quo der digitalen Revolution
- X.2. Die Debatte über die Qualität von Online-Bildung - ein Frühstart
- X.3. Die Digitalisierung der Lehre: Eine Bestandsaufnahme
- X.4. Paradigmenwechsel in der Lehre
- X.5. Beispiele innovativer Praxis: Open Educational Resources, P2P-Lernen, Online-Lehrveranstaltungen und Blended-Learning
- X.6. Die kommenden Innovationen in der Hochschulbildung
- X.7. Die Zukunft der Universität als Organisation
- X.8. Vom Campus zum Netzwerk
- X.9. Schlussbetrachtung
- Nachwort
- Anmerkungen
- Die Autoren
- Impressum
Systemvoraussetzungen
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