
Tabu, Trauma und Identität
Beschreibung
Rezensionen / Stimmen
»Sarah El Bulbeisi leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen der Nakba und deren Nichtanerkennung durch die westliche Welt. Ihre Erkenntnisse gelten generell für Angehörige gepeinigter Völker, deren Leiden nicht anerkannt werden, und sind daher gerade in der therapeutischen Praxis von Bedeutung.«Weitere Details
Weitere Ausgaben
Person
Sarah El Bulbeisi, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
Sarah El Bulbeisi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut Beirut. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und leitete den DAAD Hochschuldialog »Gewalt, Flucht und Exil: Trauma in der arabischen Welt und in Deutschland«. Sie promovierte an der LMU München und erhielt ihr Lizenziat an der Universität Zürich.
ISNI: 0000 0004 9329 3948
Inhalt
- Cover
- Inhalt
- Danksagung
- Denken, Fühlen und Sprechen gegen die Gewalt
- 1 Einleitung
- 1.1 Forschungsfragen
- 1.2 Forschungsstand: PalästinenserInnen in der Welt
- 1.2.1 Der Diasporabegriff
- 1.2.2 PalästinenserInnen im arabischen Raum
- 1.2.3 PalästinenserInnen außerhalb des arabischen Raums
- 1.2.4 PalästinenserInnen in Europa
- 1.2.5 PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz
- 1.3 Theoretische Konzepte
- 1.3.1 (Diaspora-)Identität
- 1.3.2 Trauma
- 1.3.3 Staatliche/systemische und diskursive/objektive Gewalt
- 1.3.4 Subjektivität
- 1.4 Forschungsbeitrag
- 1.5 Methode
- 1.5.1 Datenerhebung
- 1.5.2 Datenanalyse
- 1.6 Ausblick auf die Hauptthese
- 1.7 Struktur der Arbeit
- 2 Palästina als moralischer Ort
- 2.1 Récits und Projektionen
- 2.2 Praktiken des Ausschlusses
- 2.3 Fazit
- 3 Väter I: Wie spricht man aus dem Nichts heraus?
- 3.1 »Warum seid ihr gegangen?«
- 3.1.1 Das Phantasma des Widerstands - das Beispiel M. F.
- 3.1.2 Die Trennung vom Selbst - das Beispiel A. Z.
- 3.2 Wahrheit Sprechen - das Beispiel M. M.
- 3.3 Loyalität
- 3.3.1 Vererbte Fremde - das Beispiel S. A.
- 3.3.2 Das Subjekt der Hingabe - das Beispiel R. B.
- 3.4 Fazit oder schuldige Subjekte
- 3.4.1 Entfremdung
- 3.4.2 Das gespaltene Subjekt
- 4 Väter II: Unmögliche Subjekte
- 4.1 Isolation
- 4.2 Scham
- 4.3 Abspaltung und Melancholie
- 4.4 Angst
- 4.5 Phantasma
- 4.6 Fazit
- 5 Kinder/Töchter
- 5.1 Entfremdung von den Vätern/Eltern
- 5.1.1 Selbstentfremdung
- 5.1.2 Verschmelzung
- 5.1.3 Selbstverneinung
- 5.1.4 Fazit
- 5.2 Entfremdung von der Gesellschaft: im mentalen Gefängnis
- 5.2.1 Das Lebensgefühl von PalästinenserInnen der zweiten Generation während der Gaza-Offensive 2014
- 5.2.2 Kampf um Selbstbestimmung
- 5.2.3 Fazit
- 6 Schlusswort
- Fotos
- Bibliografie
- Gespräche
- Zitierte oder erwähnte Erzählungen/Gespräche
- Experteninterviews
- E-Mails
- Sekundärliteratur
- Anhang
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.