
Begutachtung somatoformer Störungen und chronifizierter Schmerzen
Beschreibung
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Inhalt
- Deckblatt
- Titelseite
- Impressum
- Inhalt
- Teil 1 Begutachtung im interdisziplinären Kontext
- 1 Begutachtung somatoformer Störungen und chronifizierter Schmerzen - eine Einführung
- 1.1 Somatoforme Störungen und chronifizierte Schmerzen als Verhaltensstörungen
- 1.2 Bedarf an Begutachtung
- 1.2.1 Allgemeiner Begutachtungsbedarf
- 1.2.2 Begutachtungsbedarf für somatoforme Störungen und chronische Schmerzen
- 1.3 Die Beteiligten: Probanden und Sachverständige im Dialog
- 1.3.1 Probanden in sozialrechtlicher Begutachtung
- 1.3.2 Die Gutachter/Sachverständigen
- 1.3.3 Probleme der Interaktion zwischen Proband und Sachverständigem
- 1.4 Zielsetzung des Buches
- 2 Bedingungen einer evidenzbasierten Begutachtung von Personen mit psychischen Störungen
- 2.1 Evidenzbasierte Begutachtung psychischer Störungen im Sozialrecht?
- 2.2 Welche Komponenten könnten, welche sollten stärker evidenzbasiert sein?
- 2.3 Das Forschungsvolumen als eine Bedingung der Evidenzbasierung von Begutachtungsentscheidungen
- 2.4 MEDLINE-Recherche zu den Bedingungen evidenzbasierter Begutachtung
- 2.4.1 Auswahl begutachtungsrelevanter Suchbegriffe
- 2.4.2 Procedere
- 2.4.3 Ergebnisse
- 2.5 Diskussion
- 3 Leitlinien und Standards zur Begutachtung somatoformer Störungen und chronifizierter Schmerzen
- 3.1 Bestehende Leitlinien und Standards zur klinischen Begutachtung
- 3.1.1 Die Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit
- 3.1.2 Leitlinien zur sozialmedizinischen Begutachtung der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin (DGPM) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
- 3.1.3 Leitlinien zur Schmerzbegutachtung medizinischer Fachgesellschaften
- 3.1.4 Empfehlungen des Verbandes deutscher Rentenversicherungsträger (VDR)
- 3.1.5 Kommentar zu den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften
- 3.1.6 Empfehlungen der Unfallversicherungsträger zur Begutachtung von Berufskrankheiten
- 3.1.7 Empfehlungen und Standards für die psychologische Begutachtung
- 3.2 Empfehlungen zur Begutachtung chronischer Schmerzpatienten des Arbeitskreises Psychologie in der interdisziplinären Schmerzbegutachtung der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung (DGPSF)
- 4 Sozialrechtliche Rahmenbedingungen medizinischer und psychologischer Begutachtung in Grundbegriffen
- 4.1 Versicherungsrechtliche Grundlagen
- 4.2 Rechtliche Grundlagen der sozialrechtlichen Begutachtung
- Teil 2 Praxis der Begutachtung
- 5 Planung, Durchführung und Erstellung eines psychologischen Gutachtens
- 5.1 Organisatorisches
- 5.1.1 Annahme eines Begutachtungsauftrags
- 5.1.2 Zeitliche Rahmenbedingungen und Vergütung
- 5.2 Konzeption und Vorbereitung der Untersuchung
- 5.2.1 Inhaltliche Vorbereitung: Aktenanalyse
- 5.2.2 Inhaltliche Vorbereitung: Formulierung psychologischer Fragestellungen
- 5.2.3 Organisatorische Vorbereitung
- 5.2.4 Komplikationen im Vorfeld der Untersuchung
- 5.3 Durchführung der Untersuchung
- 5.3.1 Zum Untersuchungsverhalten des Sachverständigen bzw. Untersuchers
- 5.3.2 Probleme der Verhaltensbeobachtung
- 5.3.3 Einbezug von Begleitpersonen
- 5.3.4 Umgang mit Komplikationen
- 5.4 Abfassung des Gutachtens
- 5.4.1 Übersicht und Vorinformation
- 5.4.2 Abfassung des Untersuchungsberichtes
- 5.4.3 Abfassung von Befund und Stellungnahme
- 5.4.4 Gestaltung des Anhangs
- 6 Diagnostik somatoformer Störungen und chronifizierter Schmerzen in der Begutachtung
- 6.1 Die gesicherte Diagnose als Voraussetzung für krankheitsbedingte Entlastung
- 6.2 Zum Krankheitswert chronischen Krankheitsverhaltens: konzeptionelle Probleme
- 6.3 Die wichtigsten Krankheits- und Störungsgruppen
- Somatoforme Störungen
- 6.3.1 Somatisierungsstörung
- 6.3.2 Undifferenzierte Somatisierungsstörung
- 6.3.3 Somatoforme autonome Funktionsstörung
- 6.3.4 Anhaltende somatoforme Schmerzstörung
- 6.3.5 Körperdysmorphe Störung
- 6.3.6 Hypochondrische Störung
- 6.3.7 Konversionsstörung und dissoziative Störungen
- Psychische und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Erkrankungen (ICD-10: F54)
- 6.3.8 Psychophysiologische Erkrankungen
- 6.3.9 Schmerzsyndrome, nicht primär als psychische Störungen klassifiziert
- Angrenzende klinische Syndrome
- 6.3.10 Neurasthenie und chronisches Müdigkeitssyndrom
- 6.3.11 Fibromyalgie, generalisiertes Schmerzsyndrom, Allodynie
- 6.3.12 Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit (MCS = Multiple Chemical Sensitivity)
- Sonstige Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
- 6.3.13 Artifizielle/Vorgetäuschte Störungen (F68.1)
- 6.3.14 Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen (F68.0)
- 6.4 Integration diagnostischer Information in der Begutachtung
- 7 Einschätzung der Leistungsfähigkeit anhand der ICF-Kriterien
- 7.1 Bedeutung der Leistungsfähigkeit in der Begutachtung
- 7.2 International Classification of Functioning, Disability, and Health (ICF) im Überblick
- 7.2.1 Geschichte
- 7.2.2 Zielsetzung der ICF
- 7.2.3 Aufbau der ICF
- 7.2.4 Klassifikation in der ICF
- 7.3 ICF in der Begutachtung
- 7.4 Kritische Würdigung
- 8 Die Untersuchung als Arbeitsprobe - ein psychodiagnostischer Ansatz zur Beurteilung der Einsatzfähigkeit für leichte Erwerbstätigkeiten
- 8.1 Die psychologische Untersuchung als Arbeitsprobe für leichte Tätigkeiten
- 8.2 Analyse des Arbeitsverhaltens und der Motivation zur Mitarbeit
- 8.3 Analyse der konzentrativen Belastbarkeit im Untersuchungsverlauf
- 8.3.1 Gestörte Aufmerksamkeitsfunktionen im Untersuchungs- und Arbeitsverhalten
- 8.3.2 Gestörte Aufmerksamkeitsfunktionen in Selbstberichten
- 8.3.3 Gestörte Aufmerksamkeitsfunktionen in Leistungstests
- 8.3.4 Integration der Angaben zu Aufmerksamkeitsfunktionen
- 8.4 Analyse der psychischen und körperlichen Belastbarkeit im Untersuchungsverlauf
- 8.4.1 Beschwerden und Beschwerdeverhalten im Untersuchungsverlauf
- 8.4.2 Psychische Belastbarkeit im Untersuchungsverlauf
- 8.4.3 Körperliche Belastbarkeit im Untersuchungsverlauf
- 8.4.4 Beispielprofile
- 8.5 Bewertung der "Untersuchung als Arbeitsprobe"
- 9 Zur Beurteilung krankheitsbedingt geminderter Erwerbsfähigkeit - Analysen und Bewertungsvorschläge
- 9.1 An welchen Krankheiten, Gebrechen oder Schwächen der körperlichen oder geistigen Kräfte leidet der Kläger?
- 9.2 Bestehen Beeinträchtigungen der körperlichen Leistungsfähigkeit?
- 9.3 Können Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen an die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit durchgeführt werden?
- 9.4 Sind Tätigkeiten mit besonderer Verantwortung zu meiden?
- 9.5 Sind Tätigkeiten mit Publikumsverkehr zu meiden?
- 9.6 Sind Tätigkeiten in Nacht- oder Wechselschicht zu meiden?
- 9.7 Können die an sich möglichen Tätigkeiten ggf. nicht unter den in Betrieben in der Regel üblichen Arbeitsbedingungen verrichtet werden?
- 9.8 Ist bei einer Berufstätigkeit mit häufigen Arbeitsunfähigkeitszeiten zu rechnen?
- Teil 3 Spezielle Probleme klinischer Begutachtung: Analyse motivationaler Bedingungen
- 10 Aggravations- und Simulationsdiagnostik in der klinisch-psychologischen Begutachtung: Konzepte und Methoden
- 10.1 Verdeutlichungstendenz, Aggravation und Simulation körperlicher Beschwerden: Merkmale und Definitionen
- 10.2 Häufigkeit von Aggravation und Simulation
- 10.3 Kriteriologien zur Kennzeichnung von Aggravations- und Simulationstendenzen
- 10.4 Exkurs: Aggravation und Simulation aus psychoanalytischer Sicht
- 10.5 Aggravationsforschung bei chronischen Schmerzen: Methodologische Probleme und ausgewählte Befunde
- 10.6 Psychologische Aggravationsdiagnostik bei somatoformen Störungen und chronifizierten Schmerzen: eine Beurteilungsheuristik
- 10.6.1 Interindividuell auffällige Antworttendenzen bei Beschwerden
- 10.6.2 Inkonsistente (widersprüchliche) Angaben
- 10.6.3 Simulation und Aggravation kognitiver Defizite
- 10.6.4 Verfälschende Selbstdarstellung nach inhaltlichen Mustern
- 10.6.5 Persönlichkeitsauffälligkeiten
- 10.6.6 Transparente Verstärkerbedingungen
- 10.6.7 Leugnung nachgewiesener Verzerrungen oder objektiver Bedingungen
- 10.7 Integration der Einzelbefunde
- 11 Die "zumutbare Willensanspannung": Motive und Motivationsdiagnostik in der sozialrechtlichen Begutachtung
- 11.1 Die "zumutbare Willensanspannung" im Sozialrecht
- 11.2 Zur aktuellen Praxis der Beurteilung einer "zumutbaren Willensanspannung"
- 11.2.1 Kritik der aktuellen Beurteilungspraxis
- 11.2.2 Ergebnis- vs. prozessorientierte Bewertung: ein Beispiel
- 11.3 Zur " Überwindbarkeit" somatoformer Störungen und ihrer Auswirkungen mittels "zumutbarer Willensanspannung" - eine Beurteilungsheuristik
- 11.3.1 Angaben zur Schwere der Störung
- 11.3.2 Angaben zur Genese der Störung
- 11.3.3 Therapier- und Rehabilitierbarkeit somatoform gestörter Patienten
- 11.3.4 Angemessenheit der bisherigen Behandlung
- 11.3.5 Analyse der Therapie- und Rehabilitationsmotivation
- 11.3.6 Krankheitswertige Störungen des Antriebs und der Motivation
- 11.3.7 Berücksichtigung motivational verzerrter Angaben
- 11.4 Integration der Einzelergebnisse
- 11.5 Zusammenfassung
- Teil 4 Fallbeispiele
- Fallbeispiel 1: Begutachtung einer 47-jährigen Probandin mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (Colitis ulcerosa), somatoformen Beschwerden und Zwangssymptomen
- Aktenlage
- Psychologische Untersuchung
- Stellungnahme
- Fallbeispiel 2: Begutachtung einer 38-jährigen Probandin mit multiplen somatoformen Beschwerden und chronischen generalisierten Schmerzen
- Aktenlage
- Psychologische Untersuchung
- Stellungnahme
- Fallbeispiel 3: Begutachtung eines 56-jährigen Probanden mit chronischen Rückenschmerzen, Arthrose, koronarer Herzerkrankung und Adipositas
- Aktenlage
- Psychologische Untersuchung
- Stellungnahme
- Literatur
- Stichwortverzeichnis
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