
Rechtshandbuch Artificial Intelligence und Machine Learning
C.H.BECK (Verlag)
1. Auflage
Erschienen am 8. Juni 2020
699 Seiten
978-3-406-74659-8 (ISBN)
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für ePUB mit Wasserzeichen-DRM
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Beschreibung
Zum Inhalt:
Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen sind Technologien, die unser Zeitalter prägen werden.
Das Rechtshandbuch erörtert nach einer Einführung in die technischen Hintergründe ausgewählte Themen für die Rechtspraxis, insbesondere: Haftungs-, Vertrags- und Deliktsrecht, Strafrecht, Immaterialgüterrecht, Datenschutzrecht, Gesellschaftsrecht, Verbraucherschutzrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Streitbeilegungsrecht, Berufsrecht sowie Finanzaufsichtsrecht.
Zu den Autoren: Die Herausgeber Dr. Markus Kaulartz und Tom Braegelmann, LL.M. setzen sich seit Jahren mit dem Recht der Digitalisierung auseinander und haben ein hochkarätiges Team aus Wissenschaft und Praxis zusammengestellt.
Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen sind Technologien, die unser Zeitalter prägen werden.
Das Rechtshandbuch erörtert nach einer Einführung in die technischen Hintergründe ausgewählte Themen für die Rechtspraxis, insbesondere: Haftungs-, Vertrags- und Deliktsrecht, Strafrecht, Immaterialgüterrecht, Datenschutzrecht, Gesellschaftsrecht, Verbraucherschutzrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Streitbeilegungsrecht, Berufsrecht sowie Finanzaufsichtsrecht.
- Technische Hintergründe verständlich erläutert
- Übersichtliche Darstellung praxisrelevanter Rechtsfragen
- Handbuch von Praktikern für Praktiker
Zu den Autoren: Die Herausgeber Dr. Markus Kaulartz und Tom Braegelmann, LL.M. setzen sich seit Jahren mit dem Recht der Digitalisierung auseinander und haben ein hochkarätiges Team aus Wissenschaft und Praxis zusammengestellt.
Weitere Details
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Verlagsort
München
Deutschland
ISBN-13
978-3-406-74659-8 (9783406746598)
Schweitzer Klassifikation
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Personen
Herausgeber*in
Bearbeitet von
Inhalt
- Intro
- Zum Inhalt/Zu den Autoren
- Titel
- Vorwort
- Bearbeiterverzeichnis
- Im Einzelnen haben bearbeitet
- Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1 Einführung
- I. Definitionsversuche
- II. Zur Geschichte der KI
- III. Gang der Darstellung
- 1. KI-Grundlagen und Verständnisbildung zwischen Informatikern und Juristen
- 2. Europarechtliche Perspektive
- 3. Deliktische Haftung und Produkthaftung
- 4. KI-Vertragsrecht
- 5. Rechtsdogmatik
- 6. Geistiges Eigentum
- 7. Datenschutz
- 8. Gesellschaftsrecht
- 9. Weitere Rechtsgebiete: Verbraucherschutz, Arbeitsrecht, Strafrecht, anwaltliches Berufsrecht
- 10. Aufsichtsrecht
- IV. Exkurs: Rechtsanwendung durch KI?
- V. Ausblick
- Kapitel 2 Technische Hintergründe
- Kapitel 2.1 Technische Grundlagen
- I. Einleitung
- II. Die vier technischen Bereiche der "Künstlichen Intelligenz"
- 1. Mustererkennung
- a) Explizit programmierte, analytische Verfahren
- b) Selbstlernende Verfahren der Mustererkennung
- 2. Maschinelles Lernen
- a) Automatische Generierung von Kategorisierungen
- b) Automatische Ermittlung von Zusammenhängen
- c) Neuronale Netze und Deep Learning
- aa) Nutzungsphase
- bb) Lernphase
- cc) Strukturelle Elemente
- 3. Expertensysteme
- 4. Maschinelles Planen und Handeln
- III. Kritische Eigenschaften von Systemen der Künstlichen Intelligenz
- 1. Schwer vorhersehbare Fehlermöglichkeiten beim Einsatz in komplexen Umgebungsszenarien
- 2. Fähigkeit zum autonomen Handeln
- 3. Einsatzbereiche mit erheblichem Einfluss auf Mensch und Umwelt
- 4. Geringer Grad der Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Verhaltensregeln
- 5. Änderbarkeit der Verhaltensregeln im laufenden Betrieb
- 6. Beispiel "Autonomes Fahren"
- IV. Heutige Möglichkeiten und Grenzen von KI
- 1. Automatisierung geistiger und physischer Arbeit
- 2. "Übermenschliche" kognitive Einzelleistungen
- 3. Grenzen des aktuellen Standes der Technik
- V. Zusammenfassung
- Kapitel 2.2 Trainieren von Machine-Learning-Modellen
- I. Einleitung
- II. Terminologie
- 1. Modell
- 2. Feature
- 3. Label
- 4. Weights
- 5. Trainingsdaten
- 6. Loss
- 7. Training
- 8. Gradient Descent
- III. Trainieren von Modellen
- 1. Supervised Learning
- 2. Unsupervised Learning
- Kapitel 2.3 Federated Learning
- I. Einleitung und Problemaufriss
- II. Föderiertes Lernen/Federated Learning
- III. Technische Hintergründe
- Kapitel 2.4 Nachvollziehbarkeit von KI-basierten Entscheidungen
- I. Explain Yourself: was ist bei KI erklärbar, was weniger?
- II. Wie erklärt sich KI?
- 1. Stufen der Erklärbarkeit
- 2. Datenerklärbarkeit (vor der KI-Modell-Erzeugung, Prä-Entscheidung)
- 3. Erklärbare KI-Modelle
- 4. Erklärungen zu Entscheidungsfindung eines KI-Modells (Post-Entscheidung)
- III. Ausblick und Limitierungen
- Kapitel 2.5 Aktuelle Projektpraxis
- I. KI-Projekte in der Praxis
- II. Unterstützung von Softwaresystemen durch KI-basierte Komponenten
- III. Komplexität KI-unterstützter Systeme
- IV. Besonderheiten von KI-Projekten im Vergleich zu konventionellen Projekten
- V. Rolle von Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen
- VI. Trainierte KI im Vergleich zu konventioneller Programmierung
- VII. Fazit und Ausblick
- Kapitel 3 Europäische Perspektiven
- I. Einleitung
- II. Europäische Strategien und Pläne für die Künstliche Intelligenz
- 1. Die Strategie "Künstliche Intelligenz für Europa"
- a) Technologieförderung
- b) Sozioökonomische Konsequenzen des Einsatzes von KI
- c) Ethischer und rechtlicher Rahmen für den Einsatz von KI
- 2. Der "Koordinierte Plan für Künstliche Intelligenz"
- a) Die Inhalte des "Koordinierten Plans für künstliche Intelligenz"
- b) Schlussfolgerungen des Rates zu dem koordinierten Plan für künstliche Intelligenz
- 3. Das Weißbuch der Kommission zur Künstlichen Intelligenz
- III. Die Vorschläge der "Hochrangigen Expertengruppe für Künstliche Intelligenz"
- 1. Die "Ethik-Leitlinien für eine vertrauenswürdige KI"
- a) Grundlagen einer vertrauenswürdigen KI nach den Leitlinien
- aa) Grundsätzliche Aspekte
- bb) Bausteine des Fundaments einer vertrauenswürdigen KI
- b) Umsetzung einer vertrauenswürdigen KI nach den Leitlinien
- 2. Die "Vorschläge zu Politiken und Investitionen für eine vertrauenswürdige KI"
- a) Überblick über die Vorschläge
- b) Vorschläge für einen angemessenen Regulierungsrahmen
- aa) Risikobasierter Ansatz
- bb) Evaluation und Anpassung des Unionsrechts
- IV. Nächste Schritte
- Kapitel 4 Haftungsrecht
- Kapitel 4.1 Produkthaftung
- I. Einleitung
- II. Anwendungs- und Haftungsszenarien
- III. Deliktische Haftung im Rahmen des § 823 Abs. 1 BGB
- 1. Anwendbarkeit auf Software
- 2. Pflichten des Herstellers
- 3. Konstruktionspflicht
- 4. Verwendungszweck und Fehlgebrauch
- a) Fehlgebrauch
- b) Restriktive Begrenzung des Verwendungszwecks
- c) Nutzung der Möglichkeit von Supercode
- d) Voraussetzungen autonomer Systeme: Rechtmäßiges Umgebungsverhalten
- 5. Risikobewertung
- 6. Einfluss des Standes von Wissenschaft und Technik
- a) AirBag-Urteil des BGH
- b) Zumutbarkeit der Sicherungsmaßnahmen
- c) Nutzen-Risiko-Analyse
- d) Einfluss externer Einflüsse: Anforderungen an eine software robustness
- 7. Updateability by design
- 8. Mindestmaß an Testverfahren: Validierung von Daten
- 9. Fabrikations- und Instruktionsfehler
- a) Fabrikationspflichten
- b) Instruktionspflichten
- 10. Produktbeobachtung
- a) Passive Produktbeobachtungspflicht
- b) Aktive Produktbeobachtungspflicht
- c) Besonderheit Produktkombination und Vernetzung
- 11. Pflegebettenentscheidung des BGH
- 12. Produktrechtliche Einflüsse: EU Cybersecurity Act und IT-Sicherheitsgesetz 2.0
- IV. Produkthaftung nach dem europäisch harmonisierten Produkthaftungsgesetz
- 1. Produktbegriff
- a) Software als Produkt im Sinne des ProdHaftG
- aa) Embedded Software
- bb) Unverkörperte Software
- b) Überarbeitung der Produkthaftungsrichtlinie
- 2. Fehlerbegriff des ProdHaftG
- 3. Die Beurteilung des Produktfehlers
- a) Darbietung des Produkts
- b) Der billigerweise zu erwartende Gebrauch
- c) Vorhersehbarer Fehlgebrauch unter Beachtung der Installations- und Gebrauchsanweisung?
- 4. Fehlerverdacht als Fehler
- V. Parallelität von Fehler und Pflichtverletzung
- VI. Darlegungs- und Beweislast: Fehler, Kausalität, Zurechnung und Verschulden
- 1. Fehler
- 2. Kausalität
- 3. Zurechnung
- 4. Verschulden
- 5. Befundsicherungspflicht
- 6. Fehlerverdacht
- 7. Entlastungsbeweis
- VII. Konkurrenzüberlegungen
- VIII. Schadensumfang
- IX. Haftungsadressaten
- X. Übersicht der Haftung für die Herstellung von KI
- XI. Haftung des Betreibers (operator) einer KI
- 1. Problemaufriss
- 2. Haftung des privaten Operators
- 3. Der gewerbliche Operator
- a) § 823 Abs. 1 BGB
- b) § 831 Abs. 1 BGB
- c) § 823 Abs. 2 BGB
- XII. Marktbeobachtung, Marktmaßnahmen und Rückrufe
- 1. Marktbeobachtung und DSGVO
- 2. Marktbeobachtung und Reaktionspflicht des Herstellers
- 3. Mobile Updates im Rückruffall
- XIII. Versicherbarkeit
- 1. Grundlegendes
- 2. Haftpflichtversicherung
- 3. Produkthaftpflichtversicherung
- 4. Pflichtversicherungsmodell
- 5. Unfallversicherung
- 6. Absicherung von Cyberrisiken
- 7. Ausblick
- Kapitel 4.2 Deliktische Haftung de lege ferenda
- I. Einleitung
- II. Ausgangspunkt haftungsrechtlicher Erwägungen
- 1. Risiken autonomer Systeme
- 2. Möglichkeiten und Maßnahmen der Risikobegrenzung
- III. Risikozuordnung
- 1. Casum sentit dominus?
- 2. Notwendigkeit neuer Zurechnungskategorien?
- 3. Einführung einer Gefährdungshaftung
- a) Haftungsadressat
- b) Kritik
- 4. Erfassung potentieller Multikausalität
- a) Bewältigung bestehender Beweisschwierigkeiten
- b) Proportionalhaftung
- 5. Risikokollektivierung
- IV. Ausblick und Fazit
- Kapitel 5 Verträge über KI
- Kapitel 5.1 Für wen lernt die KI?NDAs als früh gezogene Grenzen der zweckkonformen Nutzung von KI-Trainingsdaten
- Kapitel 5.2 AGB-rechtliche Fragen beim Einsatz von KI
- I. AGB-Verträge über den Einsatz Künstlicher Intelligenz
- 1. Vertragstypen
- 2. Relevante Regelungen
- a) Haftungsausschluss und -beschränkung in AGB
- aa) Zurechenbarkeit des Handels von Softwareagenten
- bb) Anwendung der §§ 307, 309 Nr. 7 lit. a und lit. b BGB
- b) Änderungsvorbehalte
- c) Laufzeit bei Dauerschuldverhältnissen
- d) Beweislastregelungen
- 3. Fazit
- II. AGB-Verträge unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz
- 1. Zurechnung autonomer Vertragsschlüsse
- a) (Teil-)Rechtsfähigkeit des Softwareagenten
- b) Softwareagent als Bote
- c) Softwareagent als Stellvertreter
- d) Objektiver Empfängerhorizont
- e) Fazit
- 2. AGB-Kontrolle
- a) Vorliegen von AGB
- aa) Stellen der AGB
- bb) Möglichkeit der Kenntnisnahme
- cc) Aushandeln der Klauseln
- b) Einbeziehungskontrolle
- c) Inhaltskontrolle
- 3. Fazit und Ausblick
- Kapitel 5.3 Outsourcing in KI
- I. Einleitung
- II. Inhalt und Ziele dieses Kapitels
- III. Wesentliche vertragsrechtliche Besonderheiten
- 1. Vertragstypologische Einordnung und ihre Konsequenzen
- 2. Leistungsbeschreibung
- 3. Trainingsleistung
- 4. Mangelhaftigkeit von KI
- a) Mangelbegriff
- b) Gesetzliche Mängelrechte
- c) Notwendigkeit vertraglicher Justierung in der Praxis
- 5. Vertragsschluss durch KI
- a) Gegenstand der Diskussion
- b) Vertragsgestalterische Herangehensweise
- 6. Gewerbliche Schutzrechte
- a) Die KI-Lösung als solche
- b) Datenbestände des Kunden
- c) KI-gestützte Leistungsergebnisse (Output)
- d) Im Wege der Selbstoptimierung entstandene Verbesserungen
- 7. Know-how Schutz
- 8. Datenschutz
- a) Sachlicher Anwendungsbereich
- b) Räumlicher Anwendungsbereich
- c) Datenschutzrechtliche Besonderheiten von KI as a Service-Lösungen
- aa) Auftragsverarbeitung
- (1) Grundkonstellation
- (2) Einbindung von Unterauftragnehmern durch den KI-Anbieter
- (3) Einbindung auftragsverarbeitender KI-Anbieter und/oder Unterauftragnehmer aus Drittländern
- bb) Gemeinsame Verantwortlichkeit
- cc) Abgrenzungsfragen
- d) Datenschutzrechtliche Besonderheiten bei Entwicklung, Training und Betrieb von KI als Managed Service durch einen externen Dienstleister
- 9. IT-Sicherheit
- a) Wesentliche Anforderungen
- b) Voraussetzungen
- c) Weiterverpflichtung des KI-Anbieters
- 10. Haftung
- a) Grundsatz der Verschuldenshaftung
- b) Diskussionsansatz Gefährdungshaftung
- c) Produkthaftung
- d) Vertragsgestalterische Herangehensweise
- aa) Chancen und Grenzen vertraglicher Haftungsregelungen
- bb) Darlegungs- und Beweislast
- cc) Dokumentation
- 11. Regulatorische Besonderheiten
- 12. Wettbewerbs- und kartellrechtliche Schranken
- IV. Zusammenfassung und Merkposten für die juristische Praxis
- Kapitel 6 Verträge mit KI
- Kapitel 6.1 Rechtsfähigkeit von KI-Systemen
- I. Einleitung
- II. Ausgangspunkt: Die "Verantwortungslücke" beim Einsatz von KI
- III. "E-Person" als Lösung?
- 1. Die These von der digitalen Rechtspersönlichkeit ("E-Person")
- 2. Kritik
- a) Funktionen der Verleihung von Rechtsfähigkeit
- b) Abgrenzungsprobleme
- aa) Formelle Abgrenzung
- bb) Materielle Abgrenzung
- c) Überlebenswille der rechtsfähigen Entität
- d) Weitere Regelungsprobleme
- 3. Fazit
- IV. Teilrechtsfähigkeit als Lösung?
- V. Ausblick: Alternativen zur Rechtsfähigkeit
- Kapitel 6.2 Vertragsschluss mit KI, Anfechtung und Schadensersatz
- I. Einleitung
- II. Problemaufriss und Eingrenzung des Betrachtungsgegenstands
- 1. Problemaufriss
- 2. Eingrenzung des Betrachtungsgegenstands
- III. Vertragsschluss mit KI
- 1. Allgemeines
- 2. Die Willenserklärung beim Einsatz eines KI-Systems
- a) Diskussionsstand
- b) Bestandteile der Willenserklärung
- aa) Grundlagen
- bb) Handlungswillen
- cc) Erklärungsbewusstsein
- dd) Geschäftswille
- c) Zugang der Willenserklärung
- d) Auslegung der Willenserklärung
- 3. Zwischenergebnis
- IV. Besonderheiten der Anfechtung
- 1. Allgemeines
- 2. Anfechtung wegen Irrtums gemäß § 119 Abs. 1 BGB
- a) Grundlagen
- b) Fallkonstellationen unter Berücksichtigung der Rechtsprechung
- aa) Fehlerhafte Software
- bb) Verwendung fehlerhaften Datenmaterials
- cc) Falscheingabe durch Bediener
- dd) Fehlerhafter Datentransfer
- c) Anfechtung wegen Fehlen des Erklärungsbewusstseins
- 3. Anfechtung wegen falscher Übermittlung, § 120 BGB
- 4. Zwischenergebnis
- V. Vertragliche Haftung
- 1. § 280 BGB als zentrale Norm für vertragliche Haftung
- 2. Vertretenmüssen als zentrales Kriterium beim Einsatz von KI-Systemen
- a) Unmittelbare Anwendung von § 278 BGB auf KI-Systeme
- b) Analoge Anwendung von § 278 BGB auf KI-Systeme
- c) Sorgfaltsmaßstab der vertraglichen Verschuldenshaftung
- 3. Zwischenergebnis
- VI. Zusammenfassung und Ausblick
- Kapitel 6.3 Gestaltung von Verträgen mit KI
- I. Einleitung
- II. Entwicklungsstufen von KI
- 1. Unechte KI (Stufe 1)
- 2. Schwache KI (Stufe 2)
- III. Musterklauseln für Verträge mit KI
- 1. Vertragsparteien und "Erklärungen" von und gegenüber KI
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Allgemeine Klausel
- aa) Varianten
- (1) Mit rechtlicher Verbindlichkeit
- (2) Ohne rechtliche Verbindlichkeit
- bb) Formulierungsbeispiel: AGB mit rechtlicher Verbindlichkeit
- 2. Information über KI-Einsatz
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Allgemeine Klausel
- aa) Varianten (Formulierungsbeispiele)
- (1) Unechte KI
- (2) Schwache KI
- (3) Ohne rechtliche Verbindlichkeit
- bb) Formulierungsbeispiel: Schwache KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- 3. Möglichkeit zum Opt-out
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Musterklausel für verschiedene Vertragsstadien
- c) Formulierungsbeispiele für verschiedene Vertragsstadien
- aa) Vertragsanbahnung: Schwache KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- bb) Vertragsschluss: Schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- cc) Vertragsdurchführung: Schwache KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- dd) Vertragsänderung und -aufhebung: Schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- 4. Vertragsschluss und -änderung
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Allgemeine Klausel
- aa) Ohne rechtliche Verbindlichkeit
- (1) Schriftliche Annahmeerklärung
- (2) Annahmefiktion
- bb) Mit rechtlicher Verbindlichkeit
- 5. "Befugnisse" der KI
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Formulierungsbeispiele für verschiedene Vertragsstadien
- aa) Vertragsanbahnung: Unechte KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- bb) Vertragsanbahnung: Schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- cc) Vertragsschluss: Unechte/schwache KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- dd) Vertragsschluss: Schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- ee) Vertragsdurchführung: Unechte KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- ff) Vertragsdurchführung: Schwache KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- gg) Vertragsänderung und -aufhebung: Unechte KI ohne rechtliche Verbindlichkeit
- hh) Vertragsänderung und -aufhebung: Schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- 6. Handlungsabläufe und Handlungspflichten bei Fehlern/Irregularitäten
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Allgemeine Klausel
- c) Formulierungsbeispiel unechte/schwache KI mit rechtlicher Verbindlichkeit
- 7. Haftung und Freistellung
- a) Allgemeine Hinweise
- b) Allgemeine Klauseln
- aa) Haftungsklausel
- bb) Freistellungsklausel
- IV. Tipps zur praktischen Umsetzung
- 1. Einbeziehung von AGB
- 2. Transparenzpflicht
- 3. Verbraucherrechtliche Informationspflichten
- V. Schluss
- Kapitel 7 Immaterialgüterrecht
- Kapitel 7.1 KI und Urheberrecht
- I. Einleitung
- II. Grundlagen
- 1. Grundkonzept Urheberrecht
- 2. Insbesondere: Schöpferprinzip und Werksbegriff
- 3. Leistungsschutzrechte
- 4. Schutzgegenstände mit KI-Relevanz
- III. Schutz von KI durch das Urheberrecht
- 1. Abgrenzung
- 2. Als Computerprogramm (§§ 2 Abs. 1 Nr. 1, 69a UrhG)
- 3. Als Datenbank (§§ 4, 87a ff. UrhG)
- IV. Schutz vor KI durch das Urheberrecht
- 1. Anspruchsgrundlagen und prozessuale Besonderheiten
- 2. Insbesondere: Technische Schutzmaßnahmen § 95a UrhG
- 3. Insbesondere: Schranke des § 60d UrhG
- V. Schutz von Arbeitsergebnissen von KI durch das Urheberrecht
- 1. Schutz als Werk (nur bei hinreichender menschlicher Einflussnahme)
- 2. Leistungsschutzrecht: Datenbank (§§ 87a ff. UrhG)
- 3. Leistungsschutzrecht: Codierung der Arbeitsergebnisse in schutzfähiger Form (§ 85 UrhG)?
- VI. Fazit
- Kapitel 7.2 Lizenzverträge über die Nutzung von KI
- I. Einleitung
- II. Lizenzverträge über KI (Auslizenzierung)
- 1. Algorithmus, Quellcode, technisches Know-how
- 2. Computerprogramme
- 3. KI-Systeme
- III. Lizenzverträge über KI-Input (Einlizenzierung)
- 1. Daten, Inhalte
- a) Quelldaten
- b) Rohdaten
- c) Datenbanken
- d) Sonstige Inhalte
- 2. Programmbibliotheken, Drittsoftware
- IV. Lizenzverträge über KI-Output
- 1. Datenbank
- 2. Sonstige immaterielle Arbeitsergebnisse
- V. Fazit
- Kapitel 7.3 Immaterialgüterrechtlicher Schutz vo KI de lege ferenda
- I. Einleitung
- II. "Kern-KI"
- 1. Mögliche Schutzlücken
- 2. Ausschlussgründe in § 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 3 iVm Abs. 4 PatG
- 3. Technizität
- 4. Grundsätze der Prüfung von computerimplementierten Erfindungen
- 5. Möglicher Schutz de lege ferenda
- a) Generelle Patentierung von KI als solcher?
- b) Schließung von Schutzlücken
- aa) Technizität der Trainingsdaten
- bb) Beurteilung Neuheit und der erfinderischen Tätigkeit
- cc) Hinreichende Offenbarung
- III. KI-basierte Anwendungen
- 1. Schutz der "fertigen" Anwendung
- 2. Schutzlücken in der "Implementierungsphase"
- IV. KI als Erfinder oder Schöpfer?
- 1. Schutzfähigkeit des KI-generierten Erzeugnisses
- 2. Erfindereigenschaft
- a) Natürliche Person als Erfinder
- b) KI als Erfinder
- c) Zuordnung
- V. Fazit
- Kapitel 8 Datenschutzrecht
- Kapitel 8.1 Trainieren von KI-Modellen
- I. Einleitung
- II. Trainieren von Modellen als Zweckänderung
- III. Ausschluss des Personenbezugs durch Anonymisierung
- 1. EuGH - Personenbezug von dynamischen IP-Adressen
- 2. EuGH - Nowak
- 3. Personenbezug bei Big Data
- IV. Gängige Anonymisierungstechniken
- 1. Anonymisierung von strukturierten Daten
- a) Randomisierung
- b) Generalisierung
- 2. Anonymisierung von Freitexten
- a) Anonymisierung auf Metaebene
- b) Anonymisierung auf Inhaltsebene
- c) Anonymisierung auf Schreibstilebene
- V. Fazit
- Kapitel 8.2 Rechtsgrundlagen für datenverarbeitende KI
- I. Vorfragen
- 1. Typisierung der Verarbeitungstätigkeiten
- 2. Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit
- II. Rechtfertigung der Verarbeitung
- 1. Gesetzliche Erlaubnistatbestände gem. Art. 6 DSGVO
- a) Einwilligung gem. lit. a
- aa) Verhältnis zu anderen Rechtsgrundlagen
- bb) Anforderungen
- (1) Formelle Voraussetzungen
- (2) Materielle Voraussetzungen
- cc) Widerruf
- b) Vertragsdurchführung gem. lit. b
- aa) Vertragserfüllung mit betroffener Person
- bb) Vertragserfüllung oder Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen
- cc) Erforderlichkeit zur Vertragserfüllung
- c) Rechtliche Verpflichtung gem. lit. c
- d) Lebenswichtige Interessen gem. lit. d
- e) Öffentliche Aufgaben oder öffentliche Gewalt gem. lit. e
- f) Interessensabwägung gem. lit. f
- aa) Verhältnis zu anderen Rechtsgrundlagen
- bb) Voraussetzungen
- (1) Berechtigtes Interesse
- (2) Erforderlichkeit
- (3) Keine überwiegenden Interessen und Rechte betroffener Personen
- (4) Typische Aspekte bei KI
- (a) Vernünftige Erwartungen
- (b) Persönlichkeitsprofile
- (c) Überobligatorische Schutzmaßnahmen
- (d) Überobligatorische Betroffenenrechte insbesondere Widerspruchsrecht
- cc) Abwägung im Falle eines Widerspruches
- g) Zweckänderung nach Art. 6 Abs. 4 DSGVO
- 2. Gesetzliche Erlaubnistatbestände gem. Art. 9 DSGVO
- 3. Internationaler Datenverkehr: Übermittlung in Drittländer
- Kapitel 8.3 Datenschutzrechtliche Informationspflichten
- I. Einleitung
- II. Transparenzgebot
- III. Informationspflichten gem. Art. 13, 14 DSGVO
- 1. Verantwortlicher
- 2. Zwecke der Datenverarbeitung
- a) Darstellung des Zwecks
- b) Zweckänderung
- 3. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung
- a) Einwilligung
- b) Vertragserfüllung
- c) Berechtigte Interessen
- 4. Berechtigte Interessen
- 5. Empfänger und Übermittlung in Drittstaaten
- 6. Speicherdauer
- 7. Betroffenenrechte, Recht auf Widerruf, Beschwerderecht
- a) Auskunftsanspruch
- b) Recht auf Löschung und Widerrufsrecht
- 8. Darstellung der Logik und der Folgen der Datenverarbeitung
- IV. Fazit
- Kapitel 8.4 Automatisierte Entscheidungsfindung (Art. 22 DSGVO)
- I. Einleitung
- II. Voraussetzungen des Art. 22 DSGVO
- 1. Automatisierte Entscheidung
- 2. Wirkung
- 3. Ausnahmen vom Verbot des Art. 22 Abs. 1 DSGVO
- a) Automatisierte Entscheidung für Anbahnung oder Erfüllung eines Vertrages
- b) Öffnungsklausel für nationale Vorschriften zu ADM
- c) Einwilligung in automatisierte Entscheidungsfindung
- d) Betriebsvereinbarungen
- e) angemessene Schutzmaßnahmen
- f) Rückausnahme für besondere Kategorien personenbezogener Daten
- 4. Profiling
- III. Weitere Bestimmungen der DSGVO zu automatisierter Entscheidungsfindung
- Kapitel 8.5 Einsatz von Auftragsverarbeitern
- I. KI und Auftragsverarbeiter
- II. Verwendung der vom Auftragsverarbeiter verarbeiteten Daten zu eigenen Zwecken
- 1. Vertragliche Regelungen für die Verwendung zu eigenen Zwecken des Auftragsverarbeiters
- 2. Art. 28 Abs. 10 DSGVO
- a) Anonymisierung der Daten (Beispiel 1)
- b) Verwendung personenbezogener Daten (Beispiel 2)
- 3. Relevante eigene Verarbeitungszwecke des Auftragsverarbeiters
- a) Entwicklung und Verbesserung der KI
- aa) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO
- bb) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO
- cc) Art. 9 Abs. 2 DSGVO
- b) Bug Fixing
- aa) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO
- bb) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO
- cc) Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO
- 4. Relevante Vorgaben der Behörden, Rechtsprechung und juristischen Literatur
- a) Vorgaben der Behörden
- aa) DSK
- bb) Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
- b) Vorgaben der Rechtsprechung
- c) Vorgaben der juristischen Literatur
- Kapitel 8.6 Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
- I. Einleitung
- II. Rechtliche Rahmenbedingungen
- III. Technisch-organisatorische Ausgestaltung
- IV. Informationssicherheit durch KI
- V. Informationssicherheit von KI
- VI. Vorgaben aus der technischen Normung und Standardisierung
- VII. Fazit und Ausblick
- Kapitel 8.7 Spannungsverhältnis von KI und Datenschutzrecht
- I. Einleitung
- II. KI und Grundsätze der Datenverarbeitung
- 1. Transparenz
- a) Komplexität und Konkretisierung
- b) Automatisierte Entscheidungen/Recht auf Erklärung
- 2. Zweckbindung/Zweckänderung
- 3. Datenminimierung/Speicherbegrenzung
- 4. Richtigkeit/Integrität und Vertraulichkeit
- 5. Rechtmäßigkeit/Treu und Glauben
- a) Einwilligung
- b) Widerruf
- c) Interessenabwägung
- d) Besondere Datenkategorien
- III. Compliance-Strategien
- 1. Personenbezug
- a) Anonymisierung
- b) Pseudonymisierung
- c) Synthetische Daten
- d) Gemischte Datensätze
- 2. Verantwortlichkeit
- 3. Privacy by Default/Privacy by Design
- 4. Datenschutz-Folgenabschätzung
- 5. Selbstregulierung
- IV. Zusammenfassung
- V. Abschließende Handlungsempfehlungen
- Kapitel 8.8 Datenschutz durch KI
- I. Einleitung
- II. Implementierung KI-basierter Lösungen
- 1. KI-basierte Gesamtlösung
- a) Pflicht aus Art. 25 Abs. 1 DSGVO
- b) Pflicht aus Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO - Grundsatz der Datenminimierung
- aa) Datenminimierung durch den Einsatz von Online-Modellen
- bb) Datenminimierung durch den Einsatz von Offline-Modellen
- 2. KI-basierte Einzellösungen
- a) "privacy by design" gemäß Art. 25 Abs. 1 DSGVO
- b) Anonymisierung von personenbezogenen Daten mittels KI
- aa) Anonymisierung im Vorfeld der Datenverarbeitung
- bb) Anonymisierung zum Zwecke des Trainings von KI, insbes. Herstellung synthetischer Daten
- cc) Anonymisierung zur Einhaltung von Löschpflichten
- dd) Zusammenfassung: Anonymisierung durch KI
- c) Weitere Beispiele für Datenschutz durch KI
- III. Zusammenfassung und Ausblick
- Kapitel 8.9 Personenbezug von KI-Modellen
- I. Einleitung
- II. Personenbezug von Modellen
- 1. Personenbezug
- 2. Anwendung auf Modelle
- III. Personenbezug von Trainingsdaten
- 1. Anonymisierung
- 2. Synthetische Daten
- 3. Federated Learning
- IV. Rechtsgrundlage für das Trainieren
- 1. Rechtsgrundlage
- 2. Zweckänderung und Kompatibilitätstest
- V. Fazit
- Kapitel 8.10 Hinterlegung und Datentreuhand am Beipiel biometrischer KI-Systeme
- I. Einleitung
- II. Algorithmen als Hinterlegungsgegenstand
- 1. Hinterlegung in KI-Projekten
- 2. Hinterlegung zur Beweissicherung, Wahrung der Transparenz
- III. Daten als Hinterlegungsgegenstand
- 1. Entwicklungsdaten
- 2. Lernstoff für lernende KI
- IV. Biometrische Daten als Hinterlegungsgegenstand
- 1. Biometrische Daten
- 2. Biometrische KI-Systeme
- 3. Herausforderungen im Hinblick auf die Authentizität
- 4. Treuhandverhältnisse
- Kapitel 8.11 Sicht der Datenschutzbehörden
- I. Einleitung
- II. Entwickler als Verantwortliche?
- III. Pflichten der KI-Anwender
- IV. Anforderungen der Aufsichtsbehörden an KI
- 1. Vereinigtes Königreich
- 2. Frankreich
- 3. International Conference of Data Protection & Privacy Commissioners
- 4. Deutschland - Hambacher Erklärung
- a) Anforderung Nr. 1: Ausschluss von Objektivierung
- b) Anforderung Nr. 2: Verfassungsrechtlich legitimierter Zweck und Zweckbindungsgebot
- c) Anforderung Nr. 3: Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Erklärbarkeit
- d) Anforderung Nr. 4: Ausschluss von Diskriminierung
- e) Anforderung Nr. 5: Grundsatz der Datenminimierung
- f) Anforderung Nr. 6: Klarheit der Verantwortlichkeit
- g) Anforderung Nr. 7: Technische und organisatorische Standards
- V. Zusammenfassung
- VI. Ausblick
- Kapitel 9 Aktienrechtliche Leistungsverantwortung
- I. Einordnung
- II. Delegation von Entscheidungsaufgaben
- 1. Zulässigkeit
- 2. Pflicht
- III. Verantwortlichkeit für Fehlentscheidungen
- 1. Grundlagen der Pflichtbindung
- 2. Entfaltung KI-spezifischer ("ethischer") Leitungspflichten
- 3. Intensität der Pflichtbindung?
- IV. Zukunftsperspektive
- Kapitel 10 Verbraucherschutzrecht
- I. Einleitung
- 1. Versorgung und Teilhabe von Verbrauchern durch KI
- 2. KI und allgemeine Schutzzwecke des Verbraucherschutzes
- 3. KI-Compliance - generelle (Verbraucher-)Rechtskonformität als Standard?
- 4. Spezifika des Verbraucherschutzes im Bereich von KI und Machine Learning
- a) Transparenz von KI
- b) Rechtsdurchsetzung und kollektiver Rechtsschutz
- II. Aspekte des Fernabsatzrechts und des E-Commerce
- 1. (Informations-)Pflichten
- a) Informationspflichten im Fernabsatzverkehr
- b) Besondere Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr
- 2. Technische, visuelle und akustische Gestaltung des Bestellprozesses
- III. Aspekte der Nachvollziehbarkeit, Nichtdiskriminierung und Kontrollierbarkeit
- 1. Black Box KI?
- 2. Algorithmen-Ethik?
- 3. Verbraucherschützende Instrumente
- a) Staatliche Kontrolle durch Algorithmen-Checks
- b) Informatorische Qualitätssicherungsmaßnahmen (Siegel etc)
- c) Qualitätsstandards für KI-Anwendungen
- IV. Aspekte des UWG
- 1. Unzulässige Beeinträchtigung von Entscheidungsprozessen
- 2. Irreführung durch Unterlassen
- a) Vorenthalten wesentlicher Informationen
- b) Nichtkenntlichmachen einer geschäftlichen Handlung zu kommerziellen Zwecken
- 3. Unzumutbare Belästigung durch werbliche Ansprache
- V. Fazit
- Kapitel 11 Arbeitsrecht
- I. Bewerber- und Mitarbeiteranalysen
- 1. Zulässigkeit
- 2. Verbot des Ausleuchtens der Persönlichkeit und Besonderheiten des Einsatzes von KI
- a) Bisherige juristische Diskussion
- b) Überwachtes Lernen
- c) Unüberwachtes Lernen
- 3. Auswahlentscheidungen nach sog. Predictive Policing
- a) Deliktsbezogene Analyse versus Erstellung eines Persönlichkeitsprofils
- b) Beschränkung der verwertbaren Daten
- c) Anfälligkeit für Diskriminierungen
- d) Verbot der automatisierten Einzelfallentscheidung
- 4. Grenzen des Einsatzes von KI im Bewerbungsverfahren: Fragerecht des Arbeitgebers
- II. Diskriminierende Auswahlentscheidungen
- 1. Besonderheiten einer KI-basierten Benachteiligung im Sinne des AGG
- a) Unmittelbare Benachteiligung im Sinne von § 3 Abs. 1 AGG
- b) Mittelbare Benachteiligung im Sinne von § 3 Abs. 2 AGG
- aa) Besonderheiten der Feststellung einer mittelbaren Benachteiligung beim Einsatz von KI-Systemen
- bb) Fehlen von Rechtfertigungsgründen bei mittelbarer Ungleichbehandlung
- 2. Indizien einer Benachteiligung und Herausforderungen im Hinblick auf die Beweislast beim Einsatz von KI-Systemen
- 3. Rechtfertigung einer KI-gesteuerten Benachteiligung
- 4. Vertretenmüssen einer KI-gesteuerten Benachteiligung
- Kapitel 12 Strafrecht
- I. Künstliche Intelligenz und strafrechtliche Verantwortung
- 1. Einleitung
- 2. Voraussetzungen für die strafrechtliche Verantwortung bei KI
- a) Täterschaft
- b) Kausalität und objektive Zurechnung
- c) Vorsätzliche und fahrlässige Taten
- d) Erlaubtes Risiko
- 3. Besonderheiten nach Entwicklungs- und Nutzungsphasen der KI
- a) Entwicklung
- b) Inverkehrbringen
- c) Beobachtung im Markt
- d) Betriebspflege
- 4. Besondere Problemstellungen bei KI
- a) KI im internationalen Kontext
- b) Robotik (Dilemmata)
- 5. Einzelne Straftatbestände
- II. Künstliche Intelligenz als Tatmittel
- III. Künstliche Intelligenz in der Strafrechtspflege
- 1. Beweis
- 2. Allgemeine Anforderungen an den staatlichen Einsatz von KI
- a) Diskriminierung
- b) "Black box"
- c) Verarbeitung personenbezogener Daten
- 3. KI für die analoge und digitale Polizeiarbeit
- 4. KI zur Organisation und Auswertung von (Massen)daten
- IV. Ausblick, Utopien und Dystopien
- Kapitel 13 Finanzaufsichtsrecht
- Kapitel 13.1 KI und Verantwortlichkeit im Rahmen des § 130 OWiG
- I. Einleitung
- II. KI und Verantwortlichkeit im Rahmen des § 130 OWiG
- 1. Grundsätzliches
- 2. Schuldfähigkeit und KI
- 3. Aufsichtspflicht und KI
- 4. Zuwiderhandlung und KI
- III. KI und subjektiver Tatbestand des § 130 OWiG
- IV. Der "Inhaber" und seine Verantwortlichkeit für regulatorischen Anforderungen
- 1. Gesetzlicher Vertreter (§ 9 Abs. 1 OWiG)
- 2. Teilbetriebsleiter (§ 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 OWiG)
- V. Fazit und Ausblick
- Kapitel 13.2 Robo Advice, Krypto-Token und RegTech
- I. Einleitung
- II. Veröffentlichungs- und Verhaltenspflichten
- III. Aufsicht über Handelsplätze
- 1. KI-getriebene Anlagegegenstände
- 2. KI-getriebene Marktinfrastruktur
- IV. RegTech als Steuerungsmittel zur Einhaltung des aufsichtsrechtlichen Pflichtenprogramms
- V. Fazit - auswirkungsbezogene Regulierung
- Kapitel 14 Streitbeilegung
- Kapitel 14.1 KI in der gerichtlichen Streitbeilegung
- I. Einleitung
- II. Einsatzmöglichkeiten
- 1. Dokumentenanalyse
- 2. Dokumentenerstellung
- 3. Entscheidungsvorhersage
- a) Metadaten-Analyse
- b) Sachverhaltsanalyse
- III. Herausforderungen
- 1. Technische Herausforderungen
- 2. Systemische Herausforderungen
- a) Versteinerungsgefahr
- b) Diskriminierungsgefahr
- c) Black box Problem
- 3. Rechtliche Herausforderungen
- a) Justizgewährungsanspruch (Art. 20 Abs. 3 iVm Art. 2 GG)
- b) Rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG)
- c) Richterliche Unabhängigkeit (Art. 97 GG)
- IV. Fazit und Ausblick
- Kapitel 14.2 KI und ADR-Verfahren
- I. Einleitung
- II. Streitigkeiten über KI
- III. Streitigkeiten mit KI
- IV. ADR-Verfahren
- 1. Schiedsverfahren
- 2. Schiedsgutachtenverfahren
- 3. Adjudikation
- 4. Schlichtungs- und Mediationsverfahren
- V. Die verschiedenen Automatisierungsstufen in ADR-Verfahren mit KI
- 1. Stufe 1 - Punktueller Einsatz KI für einfache Aufgaben
- 2. Stufe 2 - KI übernimmt komplexe Aufgaben
- 3. Stufe 3 - Vollautomatisierung
- VI. Zulässigkeit der Verwendung von KI im Rahmen von ADR-Verfahren
- 1. Einsatz von KI durch verschiedene Beteiligte eines ADR-Verfahrens
- 2. Einigung über den Einsatz von KI
- 3. Wahl des ADR-Verfahrens
- 4. Art und Weise des Einsatzes von KI
- a) Keine Auslagerung von Kernaufgaben des Schiedsrichters ohne Zustimmung der Parteien
- b) Gewährung rechtlichen Gehörs
- c) Wahrung des Neutralitätsgebots
- d) Verstoß gegen die öffentliche Ordnung (ordre public)
- e) Besondere Anforderungen an die Einbindung von KI auf Stufe 3
- aa) Vorliegen eines Schiedsspruchs bei einer Entscheidung durch KI
- bb) Formelle Anforderungen an einen Schiedsspruch durch KI
- VII. Zusammenfassung
- Kapitel 15 KI in der Rechtsberatung
- Kapitel 15.1 Rechtsdienstleistung durch KI
- I. Einführung
- II. Künstliche Intelligenz in der Rechtspraxis
- 1. Descriptive Analytics
- 2. Predictive Analytics
- III. Big Data im Rechtswesen
- 1. Vertragsdaten
- 2. Schriftsätze
- 3. Urteile
- IV. Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz in der Rechtsberatung
- 1. Künstliche Intelligenzen als Rechtsdienstleister
- 2. Transparenz
- 3. Sorgfaltspflichten und Haftung
- a) Haftung der beratenden Anwältin
- b) Haftung der Softwareherstellerin
- c) Haftung der softwaremitgestaltenden Juristin
- 4. Datenschutz und IT-Sicherheit
- V. Ausblick
- Kapitel 15.2 Vertragliche Ausgestaltung von Legal-Tech-Geschäftsmodellen
- I. Das anwaltliche Berufsrecht als Faktor für die Ausgestaltung von Legal Tech Kooperationsmodellen
- II. Die Aufgabenteilung zwischen Technologiedienstleiter und Rechtsanwaltskanzlei
- III. Verbot von Vermittlungsprovisionen und Gewinnbeteiligungen
- IV. Der Rechtsanwalt als Erfüllungsgehilfe
- V. Geheimnis- und Datenschutz
- VI. Ausblick
- Kapitel 15.3 KI in der Insolvenz- und Restrukturierungspraxis
- I. Einführung
- II. Vorteile von KI-Systemen in Insolvenz und Restrukturierung
- 1. Zeitgewinne
- 2. Höherer Objektivierungsgrad
- III. Konkrete Einsatzfelder von KI in Insolvenz, Sanierung und Restrukturierung
- 1. Insolvenzverwaltung
- a) Vorbemerkung
- b) Einsatzbereiche
- aa) Identifizierung von Anfechtungsansprüchen
- (1) Datenextraktion und Datenvorverarbeitung
- (2) Datenanalyse durch KI-Systeme
- bb) Übertragende Sanierung
- 2. Insolvenzgläubiger
- a) Problemaufriss
- b) Lösung durch IT-strukturierte Insolvenzdaten
- IV. Fazit und Ausblick
- Sachregister
- Impressum
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